Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 26. Februar 2016
  • Ölpreis

    Ölpreis zertrümmert Eni-Gewinn

    Der größte italienische Ölkonzern Eni hat wegen des Einbruchs der Ölpreise einen Milliardenverlust verbucht. Das Minus lag bei 7,79 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Mailand mitteilte. Vor einem Jahr stand noch ein Gewinn von 101 Millionen Euro. Eni macht wie Exxon Mobile, BP und alle anderen Unternehmen der Ölbranche der drastische Preisverfall zu schaffen. Ein Hoffnungsschimmer für Eni war im abgelaufenen Jahr die Entdeckung des nach Unternehmensangaben bislang größte Erdgasfeld im Mittelmeer. Das Feld vor der Küste Ägyptens könnte laut Eni bis zu 850 Milliarden Kubikmeter Gas enthalten. Dies entspreche etwa 5,5 Milliarden Barrel Öl. Die Behörden in Ägypten haben die Pläne von Eni den Angaben nach Anfang des Jahres abgesegnet. Die Produktion soll Ende des kommenden Jahres beginnen.

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  • Freitag, 22. September 2017
  • Unternehmen
    Varta startet wohl neuen IPO-Versuch

    Der Mikrobatterie-Hersteller Varta will Finanzkreisen zufolge in der nächsten Woche den zweiten Versuch innerhalb eines Jahres starten, an die Frankfurter Börse zu gehen. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen peile einen Erlös von rund 200 Millionen Euro an, wie zwei Insider sagten. Im Spätherbst 2016 hatte Varta die Emission abgebrochen, weil sich nicht ausreichend Käufer für die Aktien fanden. Den neuen Anlauf begleitet Finanzkreisen zufolge federführend die Investmentbank Berenberg. Der Produzent von Knopfzellen für Hörgeräte und Kopfhörer strebe angesichts verbesserter Ergebniskennzahlen eine höhere Bewertung an als vor knapp einem Jahr. Damals sollte Varta auf einen Börsenwert von 400 bis 500 Millionen Euro kommen. (rts)

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  • Unternehmen
    Turkish Airlines will bei Boeing 40 "Dreamliner" kaufen

    Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will beim Flugzeugbauer Boeing im großen Stil Langstreckenjets kaufen. Der Deal soll 40 Exemplare des jüngsten Typs Boeing 787-9 "Dreamliner" umfassen, wie Boeing mitteilte. Die türkische Fluglinie begründete die Pläne mit dem Bedarf an dem künftigen dritten Istanbuler Flughafen und einem Ausbau ihrer Flotte. Die 40 Maschinen in der mittellangen Ausführung des "Dreamliners" haben laut Preisliste Gesamtwert von 10,8 Milliarden US-Dollar (9,1 Milliarden Euro). (dpa)

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