Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Rohstoffe

    Opec erwartet stabiles Preisniveau

    Nach der rasanten Talfahrt der Ölpreise sieht die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) eine Stabilisierung des Marktes. "Ich erwarte kein hohes, aber ein moderates Niveau", sagte Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri. Die Preise stiegen langsam wieder. Dieser Trend bleibe. Vertreter wichtiger Förderländer - auch außerhalb der Opec - wollen am 17. April im Golfemirat Katar über ein mögliches Einfrieren der Fördermengen sprechen. Zu dem Treffen in der Hauptstadt Doha würden alle 13 Opec-Mitglieder eingeladen, so El-Badri. Er erwarte insgesamt die Teilnahme von 15 oder 16 Ländern. Zuletzt hieß es, dass sich der Iran weiterhin nicht an einer Begrenzung der Fördermenge beteiligen wolle. Teheran will nach Ende der westlichen Sanktionen wieder mehr Öl exportieren. (dpa)

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  • Mittwoch, 25. Mai 2016
  • Schifffahrt
    Geschäfte für deutsche Werften laufen gut

    Weltweit bricht die Schiffbauindustrie fast zusammen, doch die Geschäfte der deutschen Werften laufen gut. In den ersten vier Monaten des Jahres gingen bei den heimischen Schiffbauern Aufträge über neun Schiffe im Wert von 1,3 Milliarden Euro ein, teilte der Verband für Schiffbau und Meerestechnik (VSM) mit. Darin sind die Bestellungen der malaysischen Genting Group über zehn Schiffe im Wert von 3,5 Milliarden Euro noch nicht enthalten, weil dieser Auftrag erst im Mai erteilt wurde. Hingegen wurden global bis Ende April nur 114 Schiffe im Wert von 11,3 Milliarden Euro in Auftrag gegeben. Damit setzt sich der Abwärtstrend im internationalen Schiffbau verschärft fort. Zwischen 2013 und 2015 halbierten sich die Bestelleingänge gemessen an der Zahl der Schiffe. Im vergangenen Jahr wurden Aufträge über 1400 Schiffe erteilt, 2013 waren es noch mehr als 2800.

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  • Zulassungszahlen
    Nutzfahrzeug-Boom in Europa hält an

    Die Lastwagen-Verkäufe in Europa legen weiter zu. Im April stieg die Zahl der Neuzulassungen in der EU gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf 195.013 Lastwagen, Lieferwagen und Busse, wie der europäische Branchenverband Acea mitteilte. Damit sei der Absatz den 16. Monat in Folge gestiegen. Besonders gefragt waren schwere Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 16 Tonnen. Der Absatz stieg um 22,2 Prozent. Leichte Nutzfahrzeuge mit einem Gewicht von weniger als 3,5 Tonnen, die den größten Anteil an den Lastwagenverkäufen haben, legten um 13,6 Prozent zu. Seit Anfang des Jahres war der Nutzfahrzeug-Absatz in der EU um 12,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Als Gründe für den Boom nannten Branchenvertreter zuletzt die gute wirtschaftliche Entwicklung in Europa, den Erneuerungsbedarf der Flotten, insbesondere in Südeuropa, sowie das niedrige Zinsniveau. Außerhalb von Europa sieht es allerdings deutlich weniger rosig aus: Die schwierige Lage in wichtigen Märkten wie Nordamerika, dem Mittleren Osten, Brasilien und Indonesien hatte den Autobauer Daimler - einen der größten Lkw-Bauer der Welt - vergangene Woche dazu gezwungen, seine Absatz- und Gewinnerwartungen für seine Lastwagensparte deutlich zu senken. (dpa)

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  • Kooperation
    Toyota steigt bei Uber ein

    Der japanische Autobauer Toyota steigt beim Fahrdienstanbieter Uber ein. Über die Zusammenarbeit mit Uber wolle Toyota seinen Kunden neue "sichere, bequeme und attraktive Mobilitätsdienste" anbieten, hieß es in einer Erklärung. Darin war auch die Rede von einer strategischen Investition Toyotas in nicht genannter Höhe. Nahezu zeitgleich gab der deutsche Autobauer Volkswagen seine Zusammenarbeit mit dem Uber-Konkurrenten Gett bekannt. VW erklärte, dafür 300 Millionen US-Dollar (knapp 270 Millionen Euro) investieren zu wollen. Pioniere in dieser Hinsicht sind beide Autobauer nicht: Die Opel-Mutter General Motors (GM) hatte bereits im März ihre Zusammenarbeit mit dem US-Fahrdienstanbieter Lyft bekanntgegeben. (AFP)

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