Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Rohstoffe

    Opec erwartet stabiles Preisniveau

    Nach der rasanten Talfahrt der Ölpreise sieht die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) eine Stabilisierung des Marktes. "Ich erwarte kein hohes, aber ein moderates Niveau", sagte Opec-Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri. Die Preise stiegen langsam wieder. Dieser Trend bleibe. Vertreter wichtiger Förderländer - auch außerhalb der Opec - wollen am 17. April im Golfemirat Katar über ein mögliches Einfrieren der Fördermengen sprechen. Zu dem Treffen in der Hauptstadt Doha würden alle 13 Opec-Mitglieder eingeladen, so El-Badri. Er erwarte insgesamt die Teilnahme von 15 oder 16 Ländern. Zuletzt hieß es, dass sich der Iran weiterhin nicht an einer Begrenzung der Fördermenge beteiligen wolle. Teheran will nach Ende der westlichen Sanktionen wieder mehr Öl exportieren. (dpa)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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