Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 19. Juni 2014
  • Quartalsbericht

    Oracle enttäuscht Anleger

    Galoppierende Kosten und stagnierende Verkäufe neuer Software-Lizenzen machen dem Software-Konzern Oracle zu schaffen. Der Gewinn des SAP-Rivalen schrumpfte im vierten Geschäftsquartal des Unternehmens von März bis Ende Mai um 4 Prozent auf unterm Strich 3,6 Milliarden Dollar (2,6 Mrd. Euro). Die Anleger reagierten ungehalten: Nachbörslich fielen die Oracle-Aktien um 6 Prozent zurück. Oracle hatte das Zahlenwerk kurz nach dem New Yorker Börsenschluss vorgelegt. Dabei konnte der Konzern zwar Erfolge im Cloud-Computing und auch verbesserte Verkäufe im Segment der leistungsstarken Firmenrechnern vorweisen. Dadurch stieg der Umsatz konzernweit um 3 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig ging aber der Ausbau des Cloud-Geschäfts mächtig ins Geld. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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