Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 19. Juni 2014
  • Quartalsbericht

    Oracle enttäuscht Anleger

    Galoppierende Kosten und stagnierende Verkäufe neuer Software-Lizenzen machen dem Software-Konzern Oracle zu schaffen. Der Gewinn des SAP-Rivalen schrumpfte im vierten Geschäftsquartal des Unternehmens von März bis Ende Mai um 4 Prozent auf unterm Strich 3,6 Milliarden Dollar (2,6 Mrd. Euro). Die Anleger reagierten ungehalten: Nachbörslich fielen die Oracle-Aktien um 6 Prozent zurück. Oracle hatte das Zahlenwerk kurz nach dem New Yorker Börsenschluss vorgelegt. Dabei konnte der Konzern zwar Erfolge im Cloud-Computing und auch verbesserte Verkäufe im Segment der leistungsstarken Firmenrechnern vorweisen. Dadurch stieg der Umsatz konzernweit um 3 Prozent auf 11,3 Milliarden Dollar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig ging aber der Ausbau des Cloud-Geschäfts mächtig ins Geld. (dpa)

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  • Sonntag, 20. August 2017
  • Unternehmen
    Edeka und Rewe zufrieden mit Kaiser's-Filialen

    Die einstigen Supermarkt-Filialen von Kaiser's Tengelmann entwickeln sich nach der Übernahme durch Edeka und Rewe offenbar gut. "Der Umsatz wächst in den umgeflaggten Märkten zweistellig", sagte Edeka-Chef Markus Mosa der "Bild am Sonntag". Bei Rewe heiße es, man sei mit der Umsatzentwicklung sehr zufrieden. Die damals verlustreichen Supermarktkette Kaiser's Tengelmann mit mehr als 15.000 Mitarbeitern war Ende 2016 an Edeka und Rewe verkauft worden. 335 Filialen plus Fleischwerke, Logistik und die alte Kaiser's-Zentrale in Mülheim an der Ruhr gingen an Edeka. Rewe bekam 64 Filialen vor allem in Berlin und Brandenburg.  (rts)

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  • Samstag, 19. August 2017
  • Unternehmen
    Staatsanwalt fordert Haft VW-Ingenieur

    Im VW-Dieselskandal fordert die US-Staatsanwaltschaft drei Jahre Gefängnis für einen Konzerningenieur. Die Strafverfolger erklärten vor einem Bezirksgericht in Detroit, die Angaben des Beschuldigten zeigten ein "Unternehmen, das seine ethische Verankerung verloren hat im Streben nach mehr Marktanteilen und Gewinnen". Der Angeklagte ist ein Dieselmotor-Experte mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung bei VW. Er hat gestanden, die Aufsichtsbehörden getäuscht zu haben, und kooperiert mit den Ermittlern. Das Urteil soll am Freitag gesprochen werden. Im Zusammenhang mit dem Skandal sind in den USA acht aktuelle oder frühere VW-Führungskräfte angeklagt. Zuletzt hatte ein Ex-Manager des Konzerns vor Gericht ein Schuldeingeständnis abgelegt. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Haft und eine Geldstrafe von maximal 400.000 Dollar. Das Urteil wird für den 6. Dezember erwartet.

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