Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 15. März 2016
  • Quartalsbilanz

    Oracle leidet unter dem Dollar

    Der Softwareriese Oracle hat im dritten Geschäftsquartal erneut unter dem starken US-Dollar gelitten. Selbst das starke Wachstum webbasierter On-Demand-Angebote des Unternehmens konnte dies nicht kompensieren. Allerdings hält der Konzern ein Trostpflaster für seine Aktionäre parat: Das laufende Aktienrückkaufprogramm wird um 10 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Bei den Anlegern kam das zunächst gut an. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel zunächst um gut 4 Prozent zu. In den drei Monaten per Ende Februar verbuchte Oracle den aktuellen Zahlen zufolge einen Gewinn von 2,14 Milliarden Dollar. Im Vergleichszeitraum aus dem Vorjahr war Oracle auf 2,5 Milliarden Dollar gekommen. Der Umsatz sank um 3 Prozent auf 9,01 Milliarden von 9,33 Milliarden Dollar. Hier hatte Oracle mit einem Wachstum von bis zu 3 Prozent gerechnet. Die Analysten hatten dagegen Einnahmen in Höhe von 9,12 Milliarden Euro erwartet. (DJ)

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  • Sonntag, 20. August 2017
  • Staatsfinanzen
    Ratingagentur Fitch stuft Griechenland hoch

    Nach S&P und Moody's hat sich nun auch die dritte große Ratingagentur Fitch erfreut über die Entwicklung in Griechenland gezeigt. Fitch stufte die Bewertung für langfristige Verbindlichkeiten am Freitag auf "B-" nach zuvor "CCC" hoch. Der Ausblick bleibt "positiv". Die politischen Risiken seien gesunken und das Wirtschaftswachstum nachhaltig, erklärte die Agentur zur Begründung. Ein besseres Rating geht in der Regel mit niedrigeren Kosten bei der Aufnahme von Schulden einher. S&P hatte den Rating-Ausblick für Griechenland im Juli auf "positiv" von "stabil" erhöht und im Juni Moody's das Rating auf "Caa2" von "Caa3". Damals hatte sich die Eurogruppe darauf geeinigt, dass die Regierung in Athen weitere 8,5 Milliarden Euro aus einem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm erhalten soll. (rts)

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  • Unternehmen
    Edeka und Rewe zufrieden mit Kaiser's-Filialen

    Die einstigen Supermarkt-Filialen von Kaiser's Tengelmann entwickeln sich nach der Übernahme durch Edeka und Rewe offenbar gut. "Der Umsatz wächst in den umgeflaggten Märkten zweistellig", sagte Edeka-Chef Markus Mosa der "Bild am Sonntag". Bei Rewe heiße es, man sei mit der Umsatzentwicklung sehr zufrieden. Die damals verlustreichen Supermarktkette Kaiser's Tengelmann mit mehr als 15.000 Mitarbeitern war Ende 2016 an Edeka und Rewe verkauft worden. 335 Filialen plus Fleischwerke, Logistik und die alte Kaiser's-Zentrale in Mülheim an der Ruhr gingen an Edeka. Rewe bekam 64 Filialen vor allem in Berlin und Brandenburg.  (rts)

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