Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 15. März 2016
  • Quartalsbilanz

    Oracle leidet unter dem Dollar

    Der Softwareriese Oracle hat im dritten Geschäftsquartal erneut unter dem starken US-Dollar gelitten. Selbst das starke Wachstum webbasierter On-Demand-Angebote des Unternehmens konnte dies nicht kompensieren. Allerdings hält der Konzern ein Trostpflaster für seine Aktionäre parat: Das laufende Aktienrückkaufprogramm wird um 10 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Bei den Anlegern kam das zunächst gut an. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel zunächst um gut 4 Prozent zu. In den drei Monaten per Ende Februar verbuchte Oracle den aktuellen Zahlen zufolge einen Gewinn von 2,14 Milliarden Dollar. Im Vergleichszeitraum aus dem Vorjahr war Oracle auf 2,5 Milliarden Dollar gekommen. Der Umsatz sank um 3 Prozent auf 9,01 Milliarden von 9,33 Milliarden Dollar. Hier hatte Oracle mit einem Wachstum von bis zu 3 Prozent gerechnet. Die Analysten hatten dagegen Einnahmen in Höhe von 9,12 Milliarden Euro erwartet. (DJ)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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