Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 15. März 2016
  • Quartalsbilanz

    Oracle leidet unter dem Dollar

    Der Softwareriese Oracle hat im dritten Geschäftsquartal erneut unter dem starken US-Dollar gelitten. Selbst das starke Wachstum webbasierter On-Demand-Angebote des Unternehmens konnte dies nicht kompensieren. Allerdings hält der Konzern ein Trostpflaster für seine Aktionäre parat: Das laufende Aktienrückkaufprogramm wird um 10 Milliarden US-Dollar aufgestockt. Bei den Anlegern kam das zunächst gut an. Die Aktie legte im nachbörslichen Handel zunächst um gut 4 Prozent zu. In den drei Monaten per Ende Februar verbuchte Oracle den aktuellen Zahlen zufolge einen Gewinn von 2,14 Milliarden Dollar. Im Vergleichszeitraum aus dem Vorjahr war Oracle auf 2,5 Milliarden Dollar gekommen. Der Umsatz sank um 3 Prozent auf 9,01 Milliarden von 9,33 Milliarden Dollar. Hier hatte Oracle mit einem Wachstum von bis zu 3 Prozent gerechnet. Die Analysten hatten dagegen Einnahmen in Höhe von 9,12 Milliarden Euro erwartet. (DJ)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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