Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 17. Dezember 2015
  • Quartalszahlen

    Oracle verspricht "überragendes" Jahr 2016

    Der Softwareriese Oracle hat im zweiten Quartal den starken US-Dollar zu spüren bekommen und deutlich weniger verdient. Während der SAP-Rivale im noch kleinen Cloud-Geschäft deutliche Zuwächse erzielte, verlor der US-Konzern im traditionellen Softwaregeschäft massiv an Boden. Doch das Blatt soll sich demnächst wenden. Für die kommenden zwei Quartale rechnet Oracle noch mit durchwachsenen Geschäften. Das Geschäftsjahr 2015/2016 soll dann den Tiefpunkt beim operativen Gewinn markieren, erklärte Konzernchef Safra Catz. Das folgende Jahr sollte dann "überragend" werden. Der Gewinn brach im zweiten Quartal um 12 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar ein. Je Aktie verdiente Oracle 51 (56) Cents, bereinigt 63 Cents nach 69 Cents im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen hatte selbst einen Gewinn von 63 bis 66 Cents in Aussicht gestellt. (DJ)

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  • Dienstag, 06. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Größtes Auftragsplus für Industrie seit 2014

    Die deutsche Industrie hat im Oktober wieder spürbar mehr Aufträge an Land gezogen. Die Betriebe erhielten 4,9 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat und verbuchten damit das größte Plus seit Juli 2014, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Die auch in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprechen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal", erklärte das Ministerium dazu. Schwung kam von der Nachfrage aus dem Inland: Sie legte um 6,3 Prozent zu. Die Aufträge dem Ausland stiegen um 3,9 Prozent. (rts)

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  • Unternehmen
    Bahnvorstand Weber verlängert um zwei Jahre

    Personalvorstand Ulrich Weber wird voraussichtlich noch gut zwei Jahre bei der Deutschen Bahn bleiben. Der Dienstvertrag des 66-Jährigen solle in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember bis Ende 2018 verlängert werden, hieß es im Umfeld des Kontrollgremiums. Der Jurist ist seit Juli 2009 bei der Bahn, sein bisheriger Vertrag läuft am 31. März 2017 aus. Das bundeseigene Unternehmen lehnte einen Kommentar zu der Personalie ab. Weber ist derzeit vor allem als Verhandlungsführer der Arbeitgeber in der Tarifrunde mit den Bahngewerkschaften EVG und GDL engagiert. In seiner Amtszeit vollzog die Bahn eine Trendwende und schuf nach jahrelangem Stellenabbau unterm Strich wieder neue Arbeitsplätze. (dpa)

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