Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 17. Dezember 2015
  • Quartalszahlen

    Oracle verspricht "überragendes" Jahr 2016

    Der Softwareriese Oracle hat im zweiten Quartal den starken US-Dollar zu spüren bekommen und deutlich weniger verdient. Während der SAP-Rivale im noch kleinen Cloud-Geschäft deutliche Zuwächse erzielte, verlor der US-Konzern im traditionellen Softwaregeschäft massiv an Boden. Doch das Blatt soll sich demnächst wenden. Für die kommenden zwei Quartale rechnet Oracle noch mit durchwachsenen Geschäften. Das Geschäftsjahr 2015/2016 soll dann den Tiefpunkt beim operativen Gewinn markieren, erklärte Konzernchef Safra Catz. Das folgende Jahr sollte dann "überragend" werden. Der Gewinn brach im zweiten Quartal um 12 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar ein. Je Aktie verdiente Oracle 51 (56) Cents, bereinigt 63 Cents nach 69 Cents im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen hatte selbst einen Gewinn von 63 bis 66 Cents in Aussicht gestellt. (DJ)

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  • Mittwoch, 18. Januar 2017
  • Unternehmen
    HSBC verlegt wegen Brexit Teile nach Paris

    Rückschlag für das deutsche Finanzzentrum Frankfurt: Europas größte Bank HSBC will nach einem EU-Abschied Großbritanniens einen Teil ihrer Aktivitäten nach Paris verlagern. Etwa 20 Prozent der Handelsumsätze würden nach dem Brexit in die französische Hauptstadt gehen, kündigte Konzernchef Stuart Gulliver am Mittwoch am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos an. "Wir gehen nicht dieses Jahr und vielleicht auch nicht nächstes Jahr", sagte Gulliver. "Wir gehen in etwa zwei Jahren, wenn der Brexit wirksam ist." HSBC habe alle notwendigen Lizenzen für solch einen Schritt. Nach dem Brexit-Entscheid im Juni 2016 hatte die Bank von etwa 1000 Jobs gesprochen, die aus London abwandern könnten.

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  • Unternehmen
    DB fährt positives Betriebsergebnis ein

    Die Deutsche Bahn hat 2016 nach einem Verlustjahr wieder ein positives Betriebsergebnis erzielt. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente der bundeseigene Konzern 1,8 Milliarden Euro, wie Bahnchef Rüdiger Grube bekanntgab. Damit hat das Unternehmen wieder das Niveau von 2014 erreicht. 2015 hatte die Bahn noch einen operativen Verlust von 154 Millionen Euro verbucht. Unterm Strich musste sie damals sogar ein Minus von 1,31 Milliarden Euro ausweisen. Das lag vor allem an Abschreibungen auf den Schienengüterverkehr. Die Bahn habe nun "die Trendwende geschafft", sagte Grube angesichts der besseren Zahlen. "Hierauf wollen wir 2017 aufbauen und uns weiter steigern." Ziel sei es, die Bahn "jeden Tag für unsere Kunden ein Stück besser und attraktiver zu machen". In Sachen Pünktlichkeit sei das 2016 bereits gelungen. Im Fernverkehr sei der Anteil pünktlicher Züge von 74,4 Prozent (2015) auf 78,9 Prozent gestiegen. Das selbstgesteckte Ziel von 80 Prozent wurde damit allerdings verfehlt. Im Regionalverkehr lag die Pünktlichkeitsquote bei 94,8 Prozent (Vorjahr: 94,2 Prozent) und im Güterverkehr bei 76,0 Prozent (Vorjahr: 72,8 Prozent). Nach der Definition der Bahn ist ein Zug noch pünktlich, wenn er weniger als sechs Minuten zu spät ankommt. (dpa)

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