Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 07. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Panasonic investiert in Giga-Batteriefabrik

    Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat am Dienstag seine erste Investition in die mit dem US-Elektroautobauer Tesla geplante Gigafabrik für Lithium-Ionen-Batterien angekündigt. Es gehe um einen zweistelligen Milliardenbetrag in Yen (mehrere hundert Millionen Euro), sagte Unternehmenschef Kazuhiro Tsuga bei einer Elektronikmesse in Tokio. Die Investitionen seien "Schritt für Schritt" geplant und sollten sich an der Produktion orientieren. "Wir wollen vermeiden, dass Tesla nicht so viele Autos bauen kann wie es will, nur weil Batterien fehlen". Panasonic, einer der weltweit größten Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien, und Tesla hatten Ende Juli den Bau einer riesigen Fabrik im US-Bundesstaat Nevada verkündet. Panasonic soll Batteriezellen bauen und in Ausrüstung und Maschinen investieren, für den Betrieb soll Tesla verantwortlich sein. Finanzielle Details der Zusammenarbeit gaben die beiden Unternehmen nicht bekannt. Durch die Batterieproduktion in der riesigen Anlage sollen die Herstellungskosten sinken und letztlich Elektroautos populärer werden. (AFP)

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  • Sonntag, 22. Januar 2017
  • Elektromobilität
    Auto-Importeure glauben an Siegeszug von Elektroautos

    Die Auto-Importeure Renault und Nissan glauben an einen schnellen Siegeszug der Elektromobilität in Deutschland. Renault-Deutschlandchef Uwe Hochgeschurtz sagte der "Bild am Sonntag": "Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland schon erlebt haben." Nissan-Europachef Thomas Hausch zog einen Vergleich zur Popcorn-Herstellung in der Pfanne: "Das Knacken hat in Deutschland angefangen." Die Affäre um manipulierte Diesel-Abgase habe dazu beigetragen. Für 2017 rechnen die Firmen erneut mit einem guten Jahr, obwohl der Importeursverband eine Stagnation der Verkaufszahlen erwartet. Der Nissan-Manager erklärte: "Wenn der Markt wirklich stagniert, dann wird das auf sehr hohem Niveau sein und deshalb nicht schlimm." Sein Renault-Kollege sagte: "Wir rechnen mit leichtem Wachstum. Aber selbst wenn nicht, reden wir immer noch über eines der besten Automobiljahre überhaupt." (dpa)

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  • Brexit
    Deutsche-Bank-Vorstand: London bleibt Top-Finanzplatz

    London wird sich nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Finanzchef Marcus Schenck auch nach dem Brexit als europäisches Finanzzentrum behaupten können. "Es ist etwas naiv zu glauben, dass irgendeine europäische Stadt London als Finanzplatz ablösen könnte", sagte Schenck der "Welt am Sonntag". "Die City ist ein über 30 Jahre gewachsener Mikrokosmos, den man nicht einfach nachbilden kann." Die Entscheidung der Briten, der Europäischen Union den Rücken zu kehren, hat in der Bankenbranche für Unruhe gesorgt. So bereiten sich die ersten Banken nach der Festlegung von Premierministerin Theresa May auf einen "harten Brexit" konkret auf einen Umzug auf das europäische Festland vor, weil die Institute bei einem Ausscheiden Großbritanniens aus dem EU-Binnenmarkt keine Produkte mehr von London aus in den übrigen 27 EU-Staaten verkaufen können. (rts)

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