Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 07. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Panasonic investiert in Giga-Batteriefabrik

    Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat am Dienstag seine erste Investition in die mit dem US-Elektroautobauer Tesla geplante Gigafabrik für Lithium-Ionen-Batterien angekündigt. Es gehe um einen zweistelligen Milliardenbetrag in Yen (mehrere hundert Millionen Euro), sagte Unternehmenschef Kazuhiro Tsuga bei einer Elektronikmesse in Tokio. Die Investitionen seien "Schritt für Schritt" geplant und sollten sich an der Produktion orientieren. "Wir wollen vermeiden, dass Tesla nicht so viele Autos bauen kann wie es will, nur weil Batterien fehlen". Panasonic, einer der weltweit größten Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien, und Tesla hatten Ende Juli den Bau einer riesigen Fabrik im US-Bundesstaat Nevada verkündet. Panasonic soll Batteriezellen bauen und in Ausrüstung und Maschinen investieren, für den Betrieb soll Tesla verantwortlich sein. Finanzielle Details der Zusammenarbeit gaben die beiden Unternehmen nicht bekannt. Durch die Batterieproduktion in der riesigen Anlage sollen die Herstellungskosten sinken und letztlich Elektroautos populärer werden. (AFP)

    +
  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

    +
  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen