Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 07. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Panasonic investiert in Giga-Batteriefabrik

    Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat am Dienstag seine erste Investition in die mit dem US-Elektroautobauer Tesla geplante Gigafabrik für Lithium-Ionen-Batterien angekündigt. Es gehe um einen zweistelligen Milliardenbetrag in Yen (mehrere hundert Millionen Euro), sagte Unternehmenschef Kazuhiro Tsuga bei einer Elektronikmesse in Tokio. Die Investitionen seien "Schritt für Schritt" geplant und sollten sich an der Produktion orientieren. "Wir wollen vermeiden, dass Tesla nicht so viele Autos bauen kann wie es will, nur weil Batterien fehlen". Panasonic, einer der weltweit größten Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien, und Tesla hatten Ende Juli den Bau einer riesigen Fabrik im US-Bundesstaat Nevada verkündet. Panasonic soll Batteriezellen bauen und in Ausrüstung und Maschinen investieren, für den Betrieb soll Tesla verantwortlich sein. Finanzielle Details der Zusammenarbeit gaben die beiden Unternehmen nicht bekannt. Durch die Batterieproduktion in der riesigen Anlage sollen die Herstellungskosten sinken und letztlich Elektroautos populärer werden. (AFP)

    +
  • Montag, 29. Mai 2017
  • Unternehmen
    Hornbach profitiert von Bauboom

    In Deutschland wird fleißig gebaut und renoviert - das treibt auch die Geschäfte beim Baumarkt-Konzern Hornbach an. So stieg das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vorjahresvergleich kräftig um 14 Prozent auf 156,8 Millionen Euro. Dazu trugen auch ein lebhaftes Geschäft im Ausland sowie ein kräftig wachsender Online-Handel bei. Allerdings bescherte eine höhere Steuerbelastung der Gruppe im Geschäftsjahr 2016/17 einen Rückgang beim Überschuss um 8,0 Prozent auf 89,9 Millionen Euro. (dpa)

    +
  • Konjunktur
    Steigende Kreditvergabe an Firmen

    Die Kreditvergabe an Unternehmen zieht im Zuge der EZB-Geldschwemme immer mehr an. Banken vergaben im April 2,4 Prozent mehr Darlehen an Firmen außerhalb des Finanzsektors als noch vor Jahresfrist, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit Mitte 2009. Im März hatte der Zuwachs bei 2,3 Prozent gelegen. An Privathaushalte im Währungsraum reichten die Geldhäuser im April ebenfalls 2,4 Prozent mehr aus. Aktuell werden Wertpapiere im monatlichen Volumen von 60 Milliarden Euro erworben. Die in Deutschland umstrittenen Transaktionen will die EZB noch bis mindestens Ende Dezember fortsetzen. Dann soll das Gesamtprogramm einen Umfang von 2,28 Billionen Euro erreichen. Die für den Währungsraum wichtige Geldmenge M3 stieg im April um 4,9 Prozent. Volkswirte hatten mit 5,2 Prozent gerechnet. Zur Geldmenge M3 zählen unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Eine stark wachsende Geldmenge signalisiert eine potenzielle Inflationsgefahr. (rts)

    +
  • Notenbanken
    Fed-Mitglied für weitere Zinsanhebungen

    Die US-Wirtschaft hat nach Einschätzung eines einflussreichen Mitglieds der Notenbank die Zielmarken für Preisstabilität und Vollbeschäftigung nahezu erreicht und muss die Zinsen weiter anheben, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern. Mit bestehender Vollbeschäftigung und einem Erreichen des Zwei-Prozent-Inflationsziels der Notenbank Fed bis zum kommenden Jahr müsse die Fed die Zinsen weiter schrittweise erhöhen, sagte der Präsident des Fed-Ablegers von San Francisco, John Williams. Eine graduelle Anhebung der Zinsen werde eine Überhitzung der Wirtschaft verhindern, sagte Williams. Die Fed hatte die Zinsen im März angehoben und zwei weitere Erhöhungen für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Die US-Wirtschaft wachse weiterhin um nahezu zwei Prozent, die Arbeitslosigkeit sei anhaltend gering und die Schaffung neuer Stellen verlaufe positiv, bilanzierte Williams. Diese Umstände unterstützten einen Anstieg der Inflation auf das angestrebte Niveau von zwei Prozent. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen