Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 24. Februar 2016
  • Autoindustrie

    Peugeot macht wieder Gewinn

    Peugeot hat im vergangenen Jahr die Kurve gekriegt. 2015 blieb ein Nettogewinn von 1,2 Milliarden Euro hängen, wie der krisengeplagte Autobauer am Mittwoch mitteilte. 2014 hatte es noch einen Verlust von 555 Millionen Euro gegeben. Die Verbesserungen gehen vor allem auf Einsparungen, Preiserhöhungen und eine wieder anziehende Auto-Nachfrage in Europa zurück. Peugeot sei wieder im Rennen, sagte Vorstandschef Carlos Tavares. Das Jahresergebnis 2015 zeige das Potenzial des französischen Konzerns. Peugeot musste 2012 mit drei Milliarden Euro staatlich gestützt werden. Damals schwächelte der europäische Markt, von dem der Renault-Rivale stark abhängig ist. Die Autosparte von Peugeot kam vergangenes Jahr auf eine operative Marge von fünf Prozent - ein Ziel, das eigentlich erst für den Zeitraum 2019 bis 2023 vorgesehen war. Damit liegen die Franzosen deutlich über dem Niveau der Volkswagen -Hauptmarke VW, aber deutlich unter den Werten von Weltmarktführer Toyota. (rts)

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  • Donnerstag, 29. September 2016
  • Banken
    Credit Suisse verhandelt in Immobilienstreit mit US-Justiz

    Im Streit um Tricksereien am US-Immobilienmarkt verhandelt Credit Suisse einem Medienbericht zufolge mit dem US-Justizministerium über eine außergerichtliche Einigung. Ein Deal der Schweizer Großbank mit der Behörde sei binnen Wochen möglich, meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Insider. Auch das britische Geldhaus Barclays führe dazu Gespräche. Zur Höhe einer möglichen Zahlung äußerten sich die Insider nicht. Credit Suisse wollte sich nicht dazu äußern. Barclays und das Justizministerium waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Wegen des Verkaufs fauler Hypothekenpapiere sind zahlreiche Banken ins Visier der US-Behörden geraten. Bei der Deutschen Bank steht eine Strafe von umgerechnet gut 15 Milliarden Euro im Raum. (rts)

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