Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 24. Februar 2016
  • Autoindustrie

    Peugeot macht wieder Gewinn

    Peugeot hat im vergangenen Jahr die Kurve gekriegt. 2015 blieb ein Nettogewinn von 1,2 Milliarden Euro hängen, wie der krisengeplagte Autobauer am Mittwoch mitteilte. 2014 hatte es noch einen Verlust von 555 Millionen Euro gegeben. Die Verbesserungen gehen vor allem auf Einsparungen, Preiserhöhungen und eine wieder anziehende Auto-Nachfrage in Europa zurück. Peugeot sei wieder im Rennen, sagte Vorstandschef Carlos Tavares. Das Jahresergebnis 2015 zeige das Potenzial des französischen Konzerns. Peugeot musste 2012 mit drei Milliarden Euro staatlich gestützt werden. Damals schwächelte der europäische Markt, von dem der Renault-Rivale stark abhängig ist. Die Autosparte von Peugeot kam vergangenes Jahr auf eine operative Marge von fünf Prozent - ein Ziel, das eigentlich erst für den Zeitraum 2019 bis 2023 vorgesehen war. Damit liegen die Franzosen deutlich über dem Niveau der Volkswagen -Hauptmarke VW, aber deutlich unter den Werten von Weltmarktführer Toyota. (rts)

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  • Donnerstag, 25. August 2016
  • Unternehmen
    Fielmann-Gewinn klettert zweistellig

    Die Optikerkette Fielmann hat ihren Gewinn im zweiten Quartal kräftig gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Überschuss um 17 Prozent auf 44,6 Millionen Euro, wie Fielmann mitteilte. Grund dafür waren unter anderem niedrigere Kosten für Werbung. Der Brillenabsatz verbesserte sich um gut 6 Prozent auf 2,05 Millionen Brillen. Der Umsatz legte um gut 5 Prozent auf 344 Millionen Euro zu. In den Sommermonaten verkauft Fielmann besonders viele Sonnenbrillen, die aber nicht unbedingt alle Korrekturgläser besitzen. (dpa)

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  • Rüstungsindustrie
    Baupläne für U-Boote im Netz

    Um den Kauf der zwölf Unterseeboote der Australier für rund 50 Milliarden australische Dollar (33,7 Milliarden Euro) zeichnet sich ein Skandal ab: Mehr als 22.000 Seiten sensibler Bauunterlagen und Daten der französischen Staatswerft DCNS seien im Internet aufgetaucht, berichtet die FAZ. Sie würden vor allem den Bau von sechs indischen U-Booten der Scorpene-Klasse für rund 3 Milliarden Dollar betreffen, die gerade nach vier Jahren Verzögerung fertiggestellt werden. (rts)

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  • Banken
    Cryan: EZB-Politik schadet

    Die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) verursacht nach Ansicht von Deutsche-Bank-Chef John Cryan mittlerweile mehr Schaden als Nutzen. Die EZB habe in der Finanz- und Staatsschuldenkrise viel dafür getan, Europa zu stabilisieren. "Inzwischen aber wirkt die Geldpolitik den Zielen entgegen, die Wirtschaft zu stärken und das europäische Bankensystem sicherer zu machen", sagte Cryan dem "Handelsblatt". (rts)

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  • Fusionen
    Linde könnte nach London ziehen

    Bei der Fusion des Gaseherstellers Linde mit dem US-Rivalen Praxair, über die gerade verhandelt wird, könnte der Hauptsitz verlagert werden. Im Gespräch ist London. Die Regierung des Freistaats ist alarmiert: "Linde ist mit Bayern gut gefahren, auch ein möglicher neuer Konzern wird von unseren Standortvorteilen profitieren können", sagte Wirtschaftsministerin Aigner. Die Rahmenbedingungen seien gut, es gebe eine "glänzende Infrastruktur und hochqualifizierte Fachkräfte". Noch ist nichts beschlossen. (rts)

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