Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. Februar 2016
  • Unternehmen

    Peugeot zahlt Millionen-Schadenersatz an Iran

    Der französische Autohersteller PSA Peugeot Citroen zahlt nach iranischen Angaben der Islamischen Republik mehr als 400 Millionen Euro an Schadenersatz für die Zeit der Wirtschaftssanktionen. Die Zahlung gehe an Iran-Khodro (IKCO), den größten Autohersteller des Landes, sagte dessen Chef Haschem Jekke-Sare der Nachrichtenagentur Isna zufolge. Geleistet werde der Schadenersatz überwiegend durch Dienstleistungen und Rabatte, darunter für Autoteile für im Iran produzierte Fahrzeuge. Im vergangenen Monat schlossen beide Unternehmen ein Joint Venture, um Autos im Iran zu produzieren. Für Peugeot ist das Gemeinschaftsunternehmen von besonderer Wichtigkeit. Mit dem Stopp der Verkäufe im Iran 2012 verlor der französische Hersteller fast zehn Prozent seiner weltweiten Auslieferungen. Die wegen des iranischen Atomprogramms verhängten Sanktionen wurden im Januar weitgehend wieder aufgehoben. (rts)

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  • Sonntag, 20. August 2017
  • Staatsfinanzen
    Ratingagentur Fitch stuft Griechenland hoch

    Nach S&P und Moody's hat sich nun auch die dritte große Ratingagentur Fitch erfreut über die Entwicklung in Griechenland gezeigt. Fitch stufte die Bewertung für langfristige Verbindlichkeiten am Freitag auf "B-" nach zuvor "CCC" hoch. Der Ausblick bleibt "positiv". Die politischen Risiken seien gesunken und das Wirtschaftswachstum nachhaltig, erklärte die Agentur zur Begründung. Ein besseres Rating geht in der Regel mit niedrigeren Kosten bei der Aufnahme von Schulden einher. S&P hatte den Rating-Ausblick für Griechenland im Juli auf "positiv" von "stabil" erhöht und im Juni Moody's das Rating auf "Caa2" von "Caa3". Damals hatte sich die Eurogruppe darauf geeinigt, dass die Regierung in Athen weitere 8,5 Milliarden Euro aus einem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm erhalten soll. (rts)

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  • Unternehmen
    Edeka und Rewe zufrieden mit Kaiser's-Filialen

    Die einstigen Supermarkt-Filialen von Kaiser's Tengelmann entwickeln sich nach der Übernahme durch Edeka und Rewe offenbar gut. "Der Umsatz wächst in den umgeflaggten Märkten zweistellig", sagte Edeka-Chef Markus Mosa der "Bild am Sonntag". Bei Rewe heiße es, man sei mit der Umsatzentwicklung sehr zufrieden. Die damals verlustreichen Supermarktkette Kaiser's Tengelmann mit mehr als 15.000 Mitarbeitern war Ende 2016 an Edeka und Rewe verkauft worden. 335 Filialen plus Fleischwerke, Logistik und die alte Kaiser's-Zentrale in Mülheim an der Ruhr gingen an Edeka. Rewe bekam 64 Filialen vor allem in Berlin und Brandenburg.  (rts)

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