Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 08. Februar 2016
  • Unternehmen

    Peugeot zahlt Millionen-Schadenersatz an Iran

    Der französische Autohersteller PSA Peugeot Citroen zahlt nach iranischen Angaben der Islamischen Republik mehr als 400 Millionen Euro an Schadenersatz für die Zeit der Wirtschaftssanktionen. Die Zahlung gehe an Iran-Khodro (IKCO), den größten Autohersteller des Landes, sagte dessen Chef Haschem Jekke-Sare der Nachrichtenagentur Isna zufolge. Geleistet werde der Schadenersatz überwiegend durch Dienstleistungen und Rabatte, darunter für Autoteile für im Iran produzierte Fahrzeuge. Im vergangenen Monat schlossen beide Unternehmen ein Joint Venture, um Autos im Iran zu produzieren. Für Peugeot ist das Gemeinschaftsunternehmen von besonderer Wichtigkeit. Mit dem Stopp der Verkäufe im Iran 2012 verlor der französische Hersteller fast zehn Prozent seiner weltweiten Auslieferungen. Die wegen des iranischen Atomprogramms verhängten Sanktionen wurden im Januar weitgehend wieder aufgehoben. (rts)

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  • Mittwoch, 27. Juli 2016
  • Quartalszahlen
    Bayer steigert Gewinn deutlich

    Gut laufende Geschäfte mit neuen Medikamenten haben dem Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer im zweiten Quartal einen kräftigen Gewinnschub beschert. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 1,38 Milliarden Euro - 18,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Konzern in Leverkusen mitteilte. Der Umsatz ging von April bis Juni wegen negativer Wechselkurseffekte um 1,4 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro zurück. Bereinigt um Zu- und Verkäufe sowie um Wechselkursschwankungen wäre der Umsatz um 2,3 Prozent gestiegen. Zum milliardenschweren Übernahme-Poker um den US-Saatgutspezialisten Monsanto hielt sich Bayer bedeckt. Im Bericht zum zweiten Quartal wurde die Rekordofferte für Monsanto in Höhe von zuletzt rund 64 Milliarden US-Dollar mit keinem Wort erwähnt. (dpa)

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  • Unternehmen
    Boeing sichert sich Großauftrag aus Malaysia

    Der US-Flugzeughersteller Boeing hat einen Auftrag für bis zu 50 Maschinen des Typs 737 Max von Malaysia Airlines erhalten. Die Order, die sich auf 25 Festbestellungen und 25 Absichtserklärungen aufteilt, habe ein Volumen von 5,5 Milliarden US-Dollar zu Listenpreisen. Allerdings bekommen Käufer bei derart hohen Auftragsvolumina in der Regel einen Preisabschlag, der bis zu 30 Prozent vom Listenpreis betragen kann. Die Auslieferungen der Maschinen sollen in drei Jahren beginnen. Malaysia Airlines verfügt aktuell über eine Flotte von 56 Maschinen des Typs 737-800. (DJ)

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  • Fusionen
    Milliardenübernahme in Chipbranche

    In der Chipbranche kommt es zu der nächsten Großübernahme. Der US-Konzern Analog Devices kündigte den Kauf des heimischen Konkurrenten Linear Technology für rund 14,8 Milliarden Dollar an. Das Unternehmen wolle so sein Geschäft mit Halbleitern ausbauen, die analoge in digitale Signale umwandeln. Die Technik ist etwa für Smartphones und andere Geräten mit Verbindung zum Internet wichtig. Linear gilt schon seit längerem wegen seiner lukrativen Geschäfte als attraktiver Übernahmekandidat. Analog Devices ist der Deal ein Aufschlag von 24 Prozent auf den Linear-Schlusskurs von Montag wert. (rts)

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