Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. Juli 2014
  • Quartalsbericht

    Philips deckt Gewinneinbruch auf

    Eine Flaute im Geschäft mit Medizintechnik hat den Elektronikkonzern Philips im zweiten Quartal ausgebremst. Umsatz und Ergebnis gingen zwischen April und Juni zurück, wie der Konzern mitteilte. Weil sich das operative Ergebnis (Ebita) in der größten Sparte fast halbierte, musste Philips vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen einen Einbruch von 30 Prozent auf 415 Millionen Euro hinnehmen. Der Konzernumsatz sank um 6 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Schon vor zwei Wochen hatte Konzernchef Frans van Houten in der Medizintechnik die Reißleine gezogen, weil das Geschäftsfeld eine "enttäuschende" Leistung geboten habe. Abteilungschefin Deborah DiSanzo verlässt das Unternehmen und bekommt keinen Nachfolger. Stattdessen berichten die einzelnen Geschäftsfelder künftig direkt an van Houten. Der machte zumindest für die nächsten sechs Monate Hoffnung: Bis Jahresende soll die Medizintechnik-Sparte ein höheres bereinigtes operatives Ergebnis einfahren als im zweiten Halbjahr 2013, als der Bereich rund 870 Millionen Euro verbucht hatte. (dpa)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Unternehmen
    SAP zahlt höhere Dividende

    Europas größter Softwarekonzern SAP erhöht die Dividende. Vorstand und Aufsichtsrat schlügen eine Ausschüttung von 1,25 Euro je Aktie vor, zehn Cent mehr als im Vorjahr, teilte SAP mit. Insgesamt würden damit 1,5 Milliarden Euro an die Aktionäre gezahlt, 41 Prozent des Nettogewinns. "Uns ist wichtig, dass unsere Aktionäre am Erfolg des Jahres 2016 teilhaben", sagte Finanzvorstand Luka Mucic. SAP bekräftigte, auch künftig mehr als 35 Prozent des Ergebnisses nach Steuern als Dividende zahlen zu wollen. (rts)

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  • Jahreszahlen
    Henkel erhöht die Dividende

    Zukäufe und gute Geschäfte mit Waschmitteln haben beim Konsumgüterkonzern Henkel im vergangenen Jahr das Wachstum angekurbelt. Der Umsatz stieg 2016 um 3,5 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 18,7 Milliarden Euro, teilte Henkel mit. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn kletterte um 8,5 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich verdiente der Persil- und Schwarzkopf-Hersteller 2,1 Milliarden Euro und damit 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine um gut 10 Prozent höhere Dividende von 1,62 Euro je Vorzugsaktie erhalten. Die Erwartungen der Analysten konnte Henkel erfüllen. (dpa)

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  • Jahreszahlen
    Onlineportale beflügeln ProSiebenSat.1

    ProSiebenSat.1 hat dank florierender Internetportale Umsatz und Betriebsgewinn im vergangenen Jahr etwas stärker gesteigert als erwartet. Die Erlöse kletterten um 17 Prozent auf 3,80 Milliarden Euro, wie der Fernsehkonzern mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten lediglich mit 3,78 Milliarden Euro gerechnet. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um zehn Prozent auf 1,02 Milliarden Euro. Branchenexperten hatten 1,01 Milliarden Euro veranschlagt. Wachstumstreiber waren Online-Geschäfte mit Flugreisen und Preisvergleichen. Die Fernsehsparte legte leicht zu. (rts)

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  • Jahreszahlen
    Swiss Re lässt Federn

    Hohe Schadenzahlungen haben den Gewinn des Schweizer Rückversicherers Swiss Re im vergangenen Jahr geschmälert. Der Gewinn sank um 22,6 Prozent auf 3,56 Milliarden Dollar, wie der Konzern aus Zürich mitteilte. Die Aktionäre sollen trotzdem 4,85 Franken Dividende je Aktie und damit 0,25 Franken mehr als vergangenes Jahr erhalten. Zudem will Swiss Re erneut ein Aktienrückkaufprogramm auflegen und so bis zu eine Milliarde Franken an die Aktionäre zurückzahlen. Die Nummer zwei der Branche hinter Münchener Rück hinkte den Erwartungen der Analysten hinterher, die im Schnitt 3,7 Milliarden Dollar Gewinn prognostiziert hatten. (rts)

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  • Unternehmen
    Ghosn nimmt seinen Hut als Nissan-Chef

    Carlos Ghosn tritt nach 16 Jahren als Chef des japanischen Autoherstellers Nissan zurück. Er werde aber weiterhin den Verwaltungsrat führen, teilte der zweitgrößte japanische Autobauer mit. Der Schritt erlaubt dem 62-Jährigen, sich künftig vor allem auf die beiden anderen Marken der Allianz zu konzentrieren, Renault und Mitsubishi. Nachfolger an der Nissan-Spitze wird der 63-jährige Hiroto Saikawa. Für Fachleute kommt der Zeitpunkt des Schritts etwas überraschend. "Es scheint so zu sein, als ob Ghosn sehr rasch entschieden hat, dass Saikawa der richtige Mann ist, um die Firma zu leiten." Ghosn hatte Nissan nach Jahren hoher Verluste und Schulden wieder auf Erfolgskurs gebracht. Er gehört zu den bekanntesten Automanagern weltweit. (rts)

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