Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. Juli 2014
  • Quartalsbericht

    Philips deckt Gewinneinbruch auf

    Eine Flaute im Geschäft mit Medizintechnik hat den Elektronikkonzern Philips im zweiten Quartal ausgebremst. Umsatz und Ergebnis gingen zwischen April und Juni zurück, wie der Konzern mitteilte. Weil sich das operative Ergebnis (Ebita) in der größten Sparte fast halbierte, musste Philips vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen einen Einbruch von 30 Prozent auf 415 Millionen Euro hinnehmen. Der Konzernumsatz sank um 6 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Schon vor zwei Wochen hatte Konzernchef Frans van Houten in der Medizintechnik die Reißleine gezogen, weil das Geschäftsfeld eine "enttäuschende" Leistung geboten habe. Abteilungschefin Deborah DiSanzo verlässt das Unternehmen und bekommt keinen Nachfolger. Stattdessen berichten die einzelnen Geschäftsfelder künftig direkt an van Houten. Der machte zumindest für die nächsten sechs Monate Hoffnung: Bis Jahresende soll die Medizintechnik-Sparte ein höheres bereinigtes operatives Ergebnis einfahren als im zweiten Halbjahr 2013, als der Bereich rund 870 Millionen Euro verbucht hatte. (dpa)

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  • Dienstag, 17. Oktober 2017
  • Unternehmen
    Kapitalerhöhung lässt Hapag-Lloyd-Kasse klingeln

    Die Hamburger Linienreederei Hapag-Lloyd hat über eine Kapitalerhöhung 352 Millionen Euro in die Kassen bekommen. Das teilte das im SDax notierte Unternehmen in Hamburg mit. Bei der Fusion mit der United Arab Shipping Company (UASC) Ende Mai war diese Kapitalerhöhung vereinbart worden. Sie brachte den erwarteten Bruttoerlös, dessen Löwenanteil in den Schuldenabbau fließen soll. Es wurden rund 11,7 Millionen Stückaktien zum Preis von 30,00 Euro platziert. Das Grundkapital werde sich auf knapp 176 Millionen Euro erhöhen. Die neuen Aktien sollen in die Hapag-Notierung an den Wertpapierbörsen in Frankfurt und Hamburg am 20. Oktober 2017 einbezogen werden. Sie sind von Januar 2017 an gewinnberechtigt. (dpa)

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  • Einzelhandel
    Aldi und Lidl vergrößern Marktanteile in UK

    Die deutschen Discounter Aldi und Lidl sind in Großbritannien weiter auf dem Vormarsch. Mit einem Umsatzplus von 13,4 und 16 Prozent in den vergangenen drei Monaten luchsten die Billiganbieter den traditionellen Supermarktketten im Vereinigten Königreich weitere Marktanteile ab, wie aus Zahlen der Marktforscher von Kantar Worldpanel hervorgeht. Marktführer Tesco legte um 2,1 Prozent zu. Das Plus bei den Rivalen Sainsbury's und Asda blieb bei unter 2 Prozent. Die Briten gehen auch wegen der steigenden Inflation, die an der Kaufkraft nagt, häufiger zum Discounter. Die Teuerungsrate lag in dem untersuchten Zeitraum den Angaben zufolge bei 3,2 Prozent. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Danone profitiert von Whitewave-Zukauf

    Der Nahrungsmittelkonzern Danone hat dank des in diesem Jahr übernommenen US-Bionahrungsmittelherstellers Whitewave im dritten Quartal mehr umgesetzt als vor einem Jahr. Wie die Franzosen mitteilten, legten die Erlöse von Juli bis September um 17 Prozent auf 6,45 Milliarden Euro zu. Auf vergleichbarer Basis betrug das Plus 4,7 Prozent. Laut Danone-Chef Emmanuel Faber verläuft die Integration des rund 8,8 Milliarden Euro teuren Zukaufs plangemäß. Am Ausblick 2017 hält Danone unverändert fest. Demnach soll das bereinigte Ergebnis je Aktie bei konstanten Wechselkursen mit einer zweistelligen Rate von mehr als 12 Prozent wachsen. (DJ)

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