Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 22. Januar 2016
  • Unternehmen

    Philips sagt Veräußerung von Autolicht-Sparte ab

    Der Elektronikkonzern Philips hat den geplanten Verkauf seiner Sparte für LED- und Autolicht-Bauteile abgesagt. Lumileds gehe nicht wie ursprünglich vorgesehen an das Konsortium um den Investmentfonds GO Scale Capital, weil die Bedenken der US-Behörde zur Aufsicht ausländischer Investitionen (CFIUS) nicht ausgeräumt werden konnten, teilte der niederländische Konzern mit. Das Unternehmen will jetzt mit anderen Interessenten sprechen. Die Umbaupläne von Philips beeinflusse der gescheiterte Verkauf aber nicht, hieß es. Früheren Berichten zufolge wollte Philips einen Bruttoerlös von rund 2,8 Milliarden US-Dollar erzielen. (dpa)

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  • Donnerstag, 28. Juli 2016
  • Unternehmen
    Deutsche Bank ernennt drei neue Vorstände

    Bei der Deutschen Bank gibt es Zuwachs in der Topetage: Der Aufsichtsrat des Geldhauses hat drei neue Vorstandsmitglieder berufen. Nicolas Moreau wird neuer Chef der Vermögensverwaltung und zieht zum 1. Oktober in das Führungsgremium ein. Der 51-Jährige tritt die Nachfolge von Quintin Price an, der seinen Posten aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben hatte. Moreau arbeitete zuvor für den französischen Versicherungskonzern Axa. Auch Technologiechefin Kim Hammonds rückt wie geplant in den Vorstand. Die langjährige Boeing-Managerin, die für die Informationssysteme der Bank zuständig ist, musste für den Vorstandsposten zunächst die gesetzlich vorgeschriebene Krediterfahrung sammeln. Zudem zieht der Werner Steinmüller in das dann elfköpfige Führungsgremium ein. Der 62-Jährige soll das Asiengeschäft der Bank weiter ausbauen. Er bleibe weiter Aufsichtsratschef der Postbank. (dpa)

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  • Verbraucherpreise
    Inflation zieht leicht an

    Höhere Mieten und ein Anstieg der Lebensmittelpreise haben die Inflation im Juli auf niedrigem Niveau angetrieben. Die Verbraucherpreise in Deutschland stiegen nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozent, wie die Behörde in Wiesbaden mitteilte. Im Juni hatte die Rate noch bei 0,3 Prozent gelegen, im Mai bei 0,1 Prozent. Preisdämpfend wirkte nach wie vor Energie, die deutlich günstiger war als ein Jahr zuvor. Allerdings schwächte sich dieser Effekt etwas ab. Gegenüber dem Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent. (dpa)

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  • Unternehmen
    Oracle kauft Cloud-Spezialisten

    Oracle verstärkt sein Geschäft mit dem Zukauf eines Cloudspezialisten. Für NetSuite zahlt der Softwarekonzern nach eigenen Angaben rund 9,3 Milliarden US-Dollar. Je Aktie seien es 109 Dollar in bar. Die Cloudanwendungen der beiden Unternehmen ergänzten sich und würden am Markt immer nebenher existieren, sagte Oracle-CEO Mark Hurd. Man beabsichtige, umfangreich in beide Produkte zu investieren. Der Zukauf werde sich im ersten Jahr nach Abschluss der Transaktion gewinnsteigernd auswirken. Der Abschluss werde noch in diesem Jahr erwartet. (DJ)

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  • Unternehmen
    Facebook muss in Brasilien Millionenstrafe zahlen

    Facebook muss in Brasilien eine Millionenstrafe zahlen, weil der Konzern den Ermittlungsbehörden dort Daten aus seinem Messenger-Dienst WhatsApp vorenthält. Ein Gericht im nördlichen Bundesstaat Amazonas verhängte am Mittwoch eine Strafe von umgerechnet rund 10,5 Millionen Euro, weil Facebook seinen rechtlichen Verpflichtungen nicht nachkomme. Facebook äußerte sich zunächst nicht zu der Strafe. Der WhatsApp-Mutterkonzern weigert sich, der Polizei in einem Ermittlungsverfahren Nutzerdaten des Messenger-Dienstes zu übermitteln und beruft sich dabei auf den Datenschutz. Die brasilianischen Behörden bestehen dagegen auf Zugang zu den Daten, um die Kommunikation von Verdächtigen einsehen zu können. (AFP)

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  • Unternehmen
    Renault steigert Gewinn stärker als erwartet

    Die Erholung auf dem europäischen Automarkt und der Erfolg überarbeiteter Fahrzeugmodelle haben Renault einen Gewinnsprung im ersten Halbjahr beschert. Das Nettoergebnis kletterte um 8,8 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, wie der nach VW zweitgrößte europäische Autobauer mitteilte. Der Umsatz der Franzosen legte um 13,5 Prozent auf 25,2 Milliarden Euro zu. Der operative Gewinn stieg sogar um 41 Prozent auf 1,54 Milliarden Euro und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Die operative Gewinnmarge kletterte auf 6,1 Prozent und erreichte so den höchsten Wert nach den aktuellen Bilanzregeln. (rts)

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  • Unternehmen
    Credit Suisse schreibt überraschend Gewinn

    Die Credit Suisse hat im zweiten Quartal überraschend gut abgeschnitten. Die zweitgrößte Schweizer Bank erwirtschaftete von April bis Juni einen Gewinn von 170 Millionen Franken, wie das Institut mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt einen Verlust von knapp 200 Millionen Franken vorhergesagt. Vor einem Jahr stand noch ein Überschuss von 1,05 Milliarden Franken zu Buche. Die Bank sei auf gutem Weg, das für Ende 2016 angestrebte Sparziel zu erreichen oder zu übertreffen, hieß es. Beim Neugeld-Wachstum hielt der Schwung des ersten Quartals an. Bei reichen Privatkunden und Profi-Anlegern sammelte das Institut im abgelaufenen Quartal insgesamt 11,3 Milliarden Franken ein. (rts)

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  • Verbraucher
    Briten verlieren Vertrauen

    Die Stimmung der britischen Verbraucher ist nach dem Brexit-Votum kräftig gesunken. Der Index für das Verbrauchervertrauen des Instituts YouGov und des Centre for Economics and Business Research (CEBR) fiel im Juli um fast fünf Punkte auf 106,6 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit drei Jahren. "Die Öffentlichkeit ist immer noch mit dem Verarbeiten des EU-Referendums beschäftigt, aber das Verbrauchervertrauen ist einen Monat nach der Abstimmung eindeutig auf Talfahrt gegangen", erklärte YouGov am Donnerstag. Die Briten sorgten sich vor allem um den Wert ihrer Eigenheime. Dies könne sich stark auf den Immobiliensektor und die gesamte Wirtschaft auswirken, warnte CEBR-Direktor Scott Corfe. Zuvor hatten bereits andere Umfragen einen Einbruch des britischen Verbrauchervertrauens ergeben. Das überraschende Votum der Briten für einen EU-Austritt Ende Juni hat die britische Wirtschaft so stark abstürzen lassen wie seit den Nachwehen der globalen Finanzkrise Anfang 2009 nicht mehr. Viele Ökonomen gehen davon aus, dass Großbritannien deshalb in ein Konjunkturtal abgleitet. Experten erwarten daher, dass die britische Notenbank zur Stützung der Wirtschaft im August die Zinsen weiter senken und die Geldschleusen weiter öffnen wird. (rts)

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  • Unternehmen
    Samsung steigert Gewinn dank Galaxy S7

    Dank des Erfolgs seines neuen Smartphone-Spitzenmodells Galaxy S7 hat Marktführer Samsung seinen Gewinn im zweiten Quartal 2016 erneut gesteigert. Der Überschuss stieg im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 5,85 Billionen Won (etwa 4,7 Mrd Euro), wie das südkoreanische Technologieunternehmen mitteilt. Wie schon im ersten Quartal sprach Samsung von einer starken Nachfrage für die Modelle Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge, die beide im März auf den Markt gebracht wurden. Für die zweite Jahreshälfte erwartet der Apple-Konkurrent, dass die Nachfrage nach Smartphones und Tablet-Computern bei schärferem Wettbewerb weiter steigen werde. (dpa)

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