Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 29. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Pilotenstreik trifft Air France-KLM schwer

    Der zweiwöchige Pilotenstreik hat der Fluggesellschaft Air France-KLM einen herben Gewinneinbruch eingebrockt. Im wichtigsten Geschäftsquartal von Juli bis Ende September verdiente die Konkurrentin der Lufthansa 100 Millionen Euro und damit knapp ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen mitteilte. Der operative Gewinn brach im dritten Quartal sogar um mehr als die Hälfte ein. Der Streik der französischen Piloten im September kostete Air France-KLM 330 Millionen Euro. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um knapp sieben Prozent auf 6,7 Milliarden Euro, der operative Gewinn brach um 61 Prozent auf 247 Millionen Euro ein. Für den Rest des Jahres erwartet Finanzchef Pierre-François Riolacci weiteren Gegenwind und kündigte einen verschärften Sparkurs an. (dpa)

    +
  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen