Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 11. Juni 2014
  • Geldanlage

    Pimco-Chef setzt auf Bonds

    US-Investmentstratege Bill Gross von der Allianz-Tochter Pimco spekuliert darauf, dass die Fed die Leitzinsen länger als erwartet auf einem niedrigen Niveau belässt. Der von ihm verantwortete Anleihenfonds Total Return Fund mit einem Volumen von 229 Milliarden Dollar erhöhte im Mai dennoch den Anteil von US-Staatspapieren im Portfolio um 41 Prozent, wie Pimco mitteilte. US-Bonds machen damit mittlerweile die Hälfte des Volumens aus. Bei den gehaltenen Titeln kann es sich um US-amerikanische Staatsanleihen handeln oder indirekt um Papiere, für die die US-Regierung lediglich garantiert. Mit einem verwalteten Vermögen von 1,94 Billionen Dollar bildet Pimco das Rückrat der Allianz-Vermögensverwaltung. Strategische Entscheidungen des Anlagefonds finden unter Analysten und interessierten Privatanlegern regelmäßig große Beachtung. Schlagzeilen machte das kalifornische Investmenthaus zuletzt allerdings im Januar mit einer Personalie. Der langjährige Weggefährte Gross', Mohamed El-Erian, stieg überraschend aus. (rts)

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  • Donnerstag, 25. Mai 2017
  • Konjunktur
    Spaniens Wirtschaft wächst

    Die spanische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der viertgrößten Volkswirtschaft der Eurzone stieg von Januar bis März um 0,8 Prozent zum Vorquartal, wie aus den endgültigen Daten des Nationalen Statistikamtes in Madrid hervorgeht. Damit legt Spanien beim BIP stärker zu als der Durchschnitt der Eurozone, deren Wirtschaftskraft zu Jahresbeginn nur um 0,5 Prozent wuchs. In Spanien läuft der Konjunkturmotor nach einer Rezession mittlerweile wieder rund: Ein Schwachpunkt ist jedoch die weiterhin hohe Arbeitslosigkeit im Land. (rts)

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  • Handel
    US-Wirtschaftsminister besucht Deutschland

    US-Wirtschaftsminister Wilbur Ross kommt am 27. Juni zu Handelsgesprächen nach Berlin. Das teilte Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries nach einem gemeinsamen Treffen am Mittwochnachmittag in Washington mit. Bei dem Termin im Juni stehen möglicherweise die drohenden Strafen gegen deutsche Stahlproduzenten wegen angeblicher Dumpingpreise auf der Agenda.  Ross kündigte an, dass sein Ministerium Präsident Donald Trump im Laufe des Juni mit den erforderlichen Unterlagen versorgen werde, so dass das Weiße Haus eine Entscheidung treffen könne. Zypries möchte zuvor auch die Sicht der deutschen Stahlproduzenten hören.  Die USA erheben Dumping-Vorwürfe gegen die beiden deutschen Stahlhersteller Salzgitter AG und Dillinger Hütte. Deutschland geht davon aus, dass eine falsche Berechnungsmethode zugrunde gelegt wurde. (dpa)

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