Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 11. Juni 2014
  • Geldanlage

    Pimco-Chef setzt auf Bonds

    US-Investmentstratege Bill Gross von der Allianz-Tochter Pimco spekuliert darauf, dass die Fed die Leitzinsen länger als erwartet auf einem niedrigen Niveau belässt. Der von ihm verantwortete Anleihenfonds Total Return Fund mit einem Volumen von 229 Milliarden Dollar erhöhte im Mai dennoch den Anteil von US-Staatspapieren im Portfolio um 41 Prozent, wie Pimco mitteilte. US-Bonds machen damit mittlerweile die Hälfte des Volumens aus. Bei den gehaltenen Titeln kann es sich um US-amerikanische Staatsanleihen handeln oder indirekt um Papiere, für die die US-Regierung lediglich garantiert. Mit einem verwalteten Vermögen von 1,94 Billionen Dollar bildet Pimco das Rückrat der Allianz-Vermögensverwaltung. Strategische Entscheidungen des Anlagefonds finden unter Analysten und interessierten Privatanlegern regelmäßig große Beachtung. Schlagzeilen machte das kalifornische Investmenthaus zuletzt allerdings im Januar mit einer Personalie. Der langjährige Weggefährte Gross', Mohamed El-Erian, stieg überraschend aus. (rts)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

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  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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