Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. Januar 2016
  • Personalie

    Platzeck schlichtet ohne Honorar

    Der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck verlangt für die Schlichtung des zähen Tarifkonflikts zwischen der Lufthansa und ihren Flugbegleitern kein Geld. Das sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Ufo. Üblicherweise können Vermittler mit einem Honorar im sechsstelligen Euro-Bereich rechnen. Platzeck bekommt aber seine Spesen erstattet. Es nicht das erste Mal, dass der frühere Politiker für seine Dienste keinen Lohn verlangt: Den Streit der Bahn mit den Lokführern schlichtete er vor einem halben Jahr ebenfalls gratis. Ende der vergangenen Woche war unter der Leitung des 62-Jährigen der erste Durchbruch bei wichtigen Themen wie dem Gehalt der 19.000 Flugbegleiter erzielt worden. Bis zum Sommer sollen auch für die anderen Streitpunkte Kompromisse ausgehandelt werden. Streiks schließen die Flugbegleiter bis dahin aus. (rts)

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  • Montag, 29. Mai 2017
  • Konjunktur
    Steigende Kreditvergabe an Firmen

    Die Kreditvergabe an Unternehmen zieht im Zuge der EZB-Geldschwemme immer mehr an. Banken vergaben im April 2,4 Prozent mehr Darlehen an Firmen außerhalb des Finanzsektors als noch vor Jahresfrist, wie die Notenbank in Frankfurt mitteilte. Das ist der stärkste Anstieg seit Mitte 2009. Im März hatte der Zuwachs bei 2,3 Prozent gelegen. An Privathaushalte im Währungsraum reichten die Geldhäuser im April ebenfalls 2,4 Prozent mehr aus. Aktuell werden Wertpapiere im monatlichen Volumen von 60 Milliarden Euro erworben. Die in Deutschland umstrittenen Transaktionen will die EZB noch bis mindestens Ende Dezember fortsetzen. Dann soll das Gesamtprogramm einen Umfang von 2,28 Billionen Euro erreichen. Die für den Währungsraum wichtige Geldmenge M3 stieg im April um 4,9 Prozent. Volkswirte hatten mit 5,2 Prozent gerechnet. Zur Geldmenge M3 zählen unter anderem Bargeld, Einlagen auf Girokonten, kurzfristige Geldmarktpapiere sowie Schuldverschreibungen mit bis zu zwei Jahren Laufzeit. Eine stark wachsende Geldmenge signalisiert eine potenzielle Inflationsgefahr. (rts)

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  • Notenbanken
    Fed-Mitglied für weitere Zinsanhebungen

    Die US-Wirtschaft hat nach Einschätzung eines einflussreichen Mitglieds der Notenbank die Zielmarken für Preisstabilität und Vollbeschäftigung nahezu erreicht und muss die Zinsen weiter anheben, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern. Mit bestehender Vollbeschäftigung und einem Erreichen des Zwei-Prozent-Inflationsziels der Notenbank Fed bis zum kommenden Jahr müsse die Fed die Zinsen weiter schrittweise erhöhen, sagte der Präsident des Fed-Ablegers von San Francisco, John Williams. Eine graduelle Anhebung der Zinsen werde eine Überhitzung der Wirtschaft verhindern, sagte Williams. Die Fed hatte die Zinsen im März angehoben und zwei weitere Erhöhungen für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Die US-Wirtschaft wachse weiterhin um nahezu zwei Prozent, die Arbeitslosigkeit sei anhaltend gering und die Schaffung neuer Stellen verlaufe positiv, bilanzierte Williams. Diese Umstände unterstützten einen Anstieg der Inflation auf das angestrebte Niveau von zwei Prozent. (rts)

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  • Luftfahrt
    British Airways noch mit vereinzelnen Problemen

    Auch zu Wochenbeginn müssen Flugreisende in Großbritannien noch mit vereinzelten Behinderungen wegen des Computerproblems bei British Airways (BA) rechnen. Der Londoner Flughafen Heathrow, das wichtigste Luftverkehrs-Drehkreuz Europas, teilte mit, es gebe immer noch einige Störungen bei BA. Die Fluggesellschaft selbst kündigte über Twitter an, sie wolle ab Montag alle geplanten Flüge vom Flughafen London-Gatwick wieder aufnehmen. Die Langstreckenflüge von Heathrow sollten ebenfalls wie geplant starten, Kurzstreckenflüge ab Heathrow zum großen Teil. Am Sonntag hatte die Airline einen Teil ihrer geplanten Flüge nach zuvor massiven Ausfällen wieder aufgenommen, Hunderte Passagiere mussten aber immer noch stundenlange Verzögerungen in Kauf nehmen. Wegen eines Zusammenbruchs seiner Computersysteme hatte BA am Samstag alle Flüge am Londoner Flughafen Heathrow gestrichen. (rts)

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