Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. Januar 2016
  • Personalie

    Platzeck schlichtet ohne Honorar

    Der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck verlangt für die Schlichtung des zähen Tarifkonflikts zwischen der Lufthansa und ihren Flugbegleitern kein Geld. Das sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Ufo. Üblicherweise können Vermittler mit einem Honorar im sechsstelligen Euro-Bereich rechnen. Platzeck bekommt aber seine Spesen erstattet. Es nicht das erste Mal, dass der frühere Politiker für seine Dienste keinen Lohn verlangt: Den Streit der Bahn mit den Lokführern schlichtete er vor einem halben Jahr ebenfalls gratis. Ende der vergangenen Woche war unter der Leitung des 62-Jährigen der erste Durchbruch bei wichtigen Themen wie dem Gehalt der 19.000 Flugbegleiter erzielt worden. Bis zum Sommer sollen auch für die anderen Streitpunkte Kompromisse ausgehandelt werden. Streiks schließen die Flugbegleiter bis dahin aus. (rts)

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  • Montag, 25. September 2017
  • Unternehmen
    Stahlgruber ist heiß begehrt

    Der zum Verkauf stehende deutsche Autoteile-Händler Stahlgruber zieht das Interesse von Wettbewerbern und Finanzinvestoren auf sich. Die Gebote könnten bei mehr als 1,2 Milliarden Euro liegen, sagten mehrere Insider. Der US-Wettbewerber LKQ sowie die Finanzinvestoren Bain, Apax, EQT und Advent hätten es in die zweite Runde geschafft. Endgültige Offerten seien Anfang November fällig. Stahlgruber hatte Ende August erklärt, verschiedene Optionen einschließlich eines Verkaufs zu prüfen. Das 1923 gegründete Familienunternehmen liefert neben Ersatz- und Zubehörteile auch Werkstattausrüstung an Auto-Reparaturbetriebe. Stahlgruber beschäftigt 6500 Mitarbeiter, davon gut 5000 in Deutschland und kam zuletzt auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. (rts)

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  • Personalie
    Kley führt Lufthansa-Aufsichtsrat

    Bei der Lufthansa hat der Aufsichtsratschef gewechselt. Der frühere Lufthansa-Finanzvorstand und Ex-Merck-Chef Karl-Ludwig Kley folgt auf Wolfgang Mayrhuber, der sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat. Mit dem Wechsel ein halbes Jahr vor Ende seiner Amtszeit wolle er eine kontinuierliche Entwicklung stützen, sagte Mayrhuber einer Mitteilung zufolge. "Ich habe meine Aufgaben zudem mit dem guten Gefühl abgegeben, dass das Unternehmen einen positiven Ergebnistrend und eine insgesamt erfreuliche Entwicklung zeigt." (dpa)

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