Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. Januar 2016
  • Personalie

    Platzeck schlichtet ohne Honorar

    Der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck verlangt für die Schlichtung des zähen Tarifkonflikts zwischen der Lufthansa und ihren Flugbegleitern kein Geld. Das sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Ufo. Üblicherweise können Vermittler mit einem Honorar im sechsstelligen Euro-Bereich rechnen. Platzeck bekommt aber seine Spesen erstattet. Es nicht das erste Mal, dass der frühere Politiker für seine Dienste keinen Lohn verlangt: Den Streit der Bahn mit den Lokführern schlichtete er vor einem halben Jahr ebenfalls gratis. Ende der vergangenen Woche war unter der Leitung des 62-Jährigen der erste Durchbruch bei wichtigen Themen wie dem Gehalt der 19.000 Flugbegleiter erzielt worden. Bis zum Sommer sollen auch für die anderen Streitpunkte Kompromisse ausgehandelt werden. Streiks schließen die Flugbegleiter bis dahin aus. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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