Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 04. Februar 2016
  • Airbus

    Polen zieht Milliarden schweren Auftrag zurück

    Die neue polnische Regierung hat sich einem Zeitungsbericht zufolge gegen den drei Milliarden Dollar schweren Kauf von Airbus-Hubschraubern entschieden. Anstatt der geplanten Abnahme von 50 "Caracal"-Mehrzweckhubschraubern wolle Polen nur noch einige wenige kaufen, berichtete die Zeitung "Rzeczpospolita" unter Berufung auf Verteidigungskreise. Stattdessen verhandele Polen mit dem Mitbewerber Sikorsky, der seine "Black Hawk"-Hubschrauber im Gegensatz zu Airbus in Polen selbst produziert.

    Die nationalkonservative PiS-Partei, die seit Oktober im Amt ist, hat bereits wiederholt erklärt, den Auftrag an einen Hersteller zu vergeben, der auch in Polen Fabriken betreibt. Vize-Verteidigungsminister Bartosz Kownacki hatte Ende Januar erklärt, es sei "sehr wahrscheinlich", dass der von der Vorgängerregierung geschlossene Vorvertrag mit Airbus zurückgezogen werde. (rts)

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  • Samstag, 21. Oktober 2017
  • Mitrbeiter-Brief
    Kaufhof-Eigner steht zu Warenhäusern und Europa

    Der kanadische Kaufhof-Eigner Hudson's Bay (HBC) hat sich nach dem jüngsten Chef-Abgang zu seinem Warenhausgeschäft und zu seinem Engagement in Europa bekannt. Er glaube weiterhin fest an die Zukunft der Warenhäuser, schrieb der vorübergehend auch als Konzernleiter fungierende Verwaltungsratschef Richard Baker in einem Brief an die HBC-Mitarbeiter. "Und selbstverständlich stehen wir auch weiterhin zu unserem Engagement und unserer Wachstumsstrategie in Europa." Baker übernimmt nach eigenen Angaben die Rolle des Konzernchefs, bis ein Nachfolger für den bisherigen Unternehmensleiter Jerry Storch gefunden ist. Storch tritt zum 1. November zurück. (rts)

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  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

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