Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 21. Januar 2015
  • Finanzen

    Portugal tilgt Milliarden-Schulden beim IWF vorzeitig

    Das langsam aus der Krise kommende Euroland Portugal will einen Teil seiner Schulden vorzeitig zurückzahlen. Man werde die im Rahmen des Rettungsprogramms von 2011 vom Internationalen Währungsfonds erhaltenen Kredite in Höhe von 26 Milliarden Euro vor Ablauf der vereinbarten Laufzeit tilgen, erklärte Finanzministerin Maria Luís Albuquerque. Portugal, das den EU-Rettungsschirm im Mai 2014 verließ, habe inzwischen "sehr bedeutende Liquiditätsreserven", betonte die Ministerin der konservativen Regierung von Ministerpräsident Pedro Passos Coelho vor dem Finanzausschuss des Parlaments. Der Zugang des Landes zu den Kapitalmärkten habe sich normalisiert. Lissabon werde den Tilgungsprozess schon in den nächsten Tagen einleiten. Mit einem Hilfspaket in Höhe von insgesamt 78 Milliarden Euro hatten die EU und der IWF Portugal 2011 vor dem Bankrott bewahrt. Im Gegenzug verpflichtete sich Lissabon zu einem strengen Sanierungsprogramm. (dpa)

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  • Montag, 24. April 2017
  • Unternehmen
    Südzucker will Dividende erhöhen

    Die Aktionäre der Südzucker AG können sich nach einem Gewinnsprung im abgelaufenen Geschäftsjahr über eine deutlich höhere Dividende freuen. Wie das Unternehmen mitteilte, soll die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2016/17 auf 45 Cent je Aktie von 30 Cent im Vorjahr steigen. Die Hauptversammlung soll einen entsprechenden Vorschlag des Vorstandes am 20. Juli genehmigen. Zuvor hatte die Bioethanol-Tochter Cropenergies bereits angekündigt, die Dividende auf 30 Cent zu verdoppeln. Im Geschäftsjahr 2016/17, das im Februar endete, steigerte Südzucker seinen Umsatz auf 6,48 von 6,39 Milliarden Euro. Das operative Konzernergebnis betrug 426 Millionen Euro nach 241 Millionen im Vorjahreszeitraum. Den vollständigen Geschäftsbericht will das MDax-Unternehmen am 18. Mai vorlegen. (DJ)

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  • Unternehmen
    Große Optikerketten bauen Marktanteile aus

    Große Optikerketten wie Fielmann oder Apollo haben auch im vergangenen Jahr ihren Marktanteil weiter ausbauen können. Wie der Zentralverband der deutschen Augenoptiker in Düsseldorf berichtete, erwirtschafteten die zehn größten Unternehmen der Branche im vergangenen Jahr rund 45,1 Prozent des Gesamtumsatzes im stationären Handel. Noch im Jahr 2014 hatte dieser Anteil bei lediglich knapp 40 Prozent gelegen. Verlierer der Entwicklung waren die mittelständischen Augenoptiker, deren Marktanteil im gleichen Zeitraum von knapp 60,5 Prozent auf knapp 55 Prozent zurückging. Während die großen Filialisten ihren Umsatz um durchschnittlich 3,6 Prozent steigern konnten, lag das Durchschnittsplus bei den mittelständischen Betrieben lediglich bei 0,2 Prozent. Einschließlich des Online-Handels legte der Gesamtumsatz der Branche 2016 um 2,1 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro zu. (dpa)

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  • IPO
    Novomatic will an Frankfurter Börse

    Der österreichische Glücksspiel-Konzern Novomatic hat sich einem Zeitungsbericht zufolge für einen Börsengang in Frankfurt entschieden. Das Unternehmen bereite eine Emission im zweiten Halbjahr vor, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Insider. Die endgültige Entscheidung werde aber erst nach der Sommerpause fallen. Ob auch die Wiener Börse zum Zug komme, sei unklar. Bisher galt London als favorisierter Börsenplatz für Novomatic, nachdem dort zahlreiche Unternehmen aus der Glücksspielbranche gelistet sind. Begleitet werde der milliardenschwere Börsengang von der Bank of America Merrill Lynch und Credit Suisse, hieß es in dem Bericht. Novomatic wird mit einem Börsenwert von sechs Milliarden Euro veranschlagt. (rts)

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  • Quartalszahlen
    Anglo American reduziert Nickel-Förderziel

    Der Bergbaugigant Anglo American hat im ersten Quartal in einigen Bereichen mehr Rohstoffe gefördert als im Vorjahreszeitraum, bei Nickel seine Jahresprognose wegen rückläufiger Förderung allerdings gesenkt. So stieg die Produktion von Rohdiamanten in den ersten drei Monaten um acht Prozent auf 7,4 Millionen Karat. Bei Kohle für die Stahlerzeugung legte die Förderung gar um 28 Prozent auf 5,2 Millionen Tonnen zu. Ungeplante Wartungsarbeiten sorgten dagegen für eine um 12 Prozent auf 9.900 Tonnen rückläufige Nickel-Förderung. Hier senkte Anglo American die Jahresprognose von 45.000 Tonnen auf 43.000 bis 45.000 Tonnen. Die übrigen Zielgrößen blieben allerdings unverändert. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Philips startet solide ins Jahr

    Der Technologiekonzern Philips ist dank eines guten Medizintechnikgeschäfts besser ins Jahr gestartet als gedacht und hat die Prognose bekräftigt. Philips-Chef Frans van Houten bezeichnet das erste Quartal als "solide". In dem Dreimonatszeitraum kletterte der Umsatz auf 5,7 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis war dies ein Wachstum von zwei Prozent. Die Sparte Healthtech schraubte den Umsatz um 3 Prozent hoch. Der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) legte von 374 auf 442 Millionen Euro zu, die bereinigte Marge wuchs um 90 Basispunkte. Analysten hatten mit einem Umsatz von 5,5 Milliarden Euro und einem Ebita von 425 Millionen Euro gerechnet. Den Ausblick hat Philips bekräftigt. Der Konzern will den Umsatz mittelfristig mit einer Jahresrate von vier bis sechs Prozent steigern. Zudem will Philips die bereinigte Ebita-Marge in den nächsten drei bis vier Jahren im Schnitt um 100 Basispunkte verbessern. (DJ)

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