Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Unternehmen

    Post begibt Milliardenanleihe

    Die Deutsche Post will am Anleihenmarkt 1,25 Milliarden Euro aufnehmen. Das Kapital soll zur langfristigen Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen und für generelle Unternehmenszwecke verwendet werden, teilte der Dax-Konzern mit. Die Post will damit vom derzeitigen "attraktiven Kapitalmarktumfeld profitieren". Geplant ist die Emission von zwei klassischen Anleihen mit einer Laufzeit von fünf beziehungsweise zehn Jahren, die zeitnah am Markt platziert werden sollen. Mit mindestens 1 Milliarde Euro soll das für die Altersbezüge der deutschen Mitarbeiter zur Verfügung stehende Vermögen deutlich erhöht werden. Dadurch erwartet das Unternehmen eine Entlastung des operativen Cashflows sowie einen leicht positiven Effekt auf das Finanz- sowie das Konzernergebnis in den kommenden Jahren. (DJ)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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