Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Unternehmen

    Post begibt Milliardenanleihe

    Die Deutsche Post will am Anleihenmarkt 1,25 Milliarden Euro aufnehmen. Das Kapital soll zur langfristigen Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen und für generelle Unternehmenszwecke verwendet werden, teilte der Dax-Konzern mit. Die Post will damit vom derzeitigen "attraktiven Kapitalmarktumfeld profitieren". Geplant ist die Emission von zwei klassischen Anleihen mit einer Laufzeit von fünf beziehungsweise zehn Jahren, die zeitnah am Markt platziert werden sollen. Mit mindestens 1 Milliarde Euro soll das für die Altersbezüge der deutschen Mitarbeiter zur Verfügung stehende Vermögen deutlich erhöht werden. Dadurch erwartet das Unternehmen eine Entlastung des operativen Cashflows sowie einen leicht positiven Effekt auf das Finanz- sowie das Konzernergebnis in den kommenden Jahren. (DJ)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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