Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 23. Februar 2015
  • Unternehmen

    Post-it-Hersteller kauft zu

    Der für seine Post-it-Marke bekannte US-Konzern 3M übernimmt wichtige Aktiva und Verbindlichkeiten des US-Membranherstellers Polypore. Für die sogenannte Separationssparte des Konzerns überweist 3M insgesamt rund eine Milliarde US-Dollar. Die erworbene Sparte ist führender Lieferant für mikroporöse Membranen und Filtrationsmodule. Der Umsatz des Unternehmens beträgt jährlich rund 200 Millionen Dollar.

    Mit der Akquisition will 3M seine technologischen Fähigkeiten im Filtrationsgeschäft verbessern. Den Kaufpreis will 3M in bar entrichten. Davon unabhängig kauft die japanische Asahi Kasei das Energiespeichergeschäft von Polypore. Dafür legen die Japaner 2,2 Milliarden Dollar auf den Tisch. Beide Transaktionen müssen von den Wettbewerbshütern noch abgesegnet werden. (DJ)

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  • Freitag, 29. Juli 2016
  • Konjunktur
    Britisches Verbrauchervertrauen sinkt dramatisch

    Nach dem Brexit-Votum ist das Verbrauchervertrauen der Briten nach einer GfK-Erhebung so stark wie seit 1990 nicht mehr abgestürzt. Wie die Marktforscher mitteilten, sank der Indikator auf -12 nach -1 im Juni. Der Wert war niedriger als von allen befragten Analysten erwartet. Die meisten rechneten damit, dass sich das Verbrauchervertrauen nach einem Wert von -9 direkt nach dem Referendum wieder erholt. Der Stand von -12 war der niedrigste seit Ende 2013. Auch eine Umfrage des Institutes YouGov und des Centre for Economics and Business Research (CEBR) hatte einen deutlichen Rückgang des Verbrauchervertrauens ergeben. Wegen des überraschenden Votums für einen Austritt aus der EU rechnen viele Volkswirte damit, dass dem Königreich eine Rezession bevorsteht. (rts)

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  • Unternehmen
    Stellenabbau bei Microsoft fällt größer aus

    Der Personalabbau bei Microsoft fällt größer als geplant aus. Zur bisher vorgesehenen Streichung von 1850 Jobs in der Smartphone-Sparte kämen in den kommenden zwölf Monaten weitere 2850 Stellen, teilte der Softwarekonzern mit. Die insgesamt 4700 Jobs entsprechen etwa vier Prozent der Belegschaft. Microsoft kündigte bereits im Mai an, vor allem in Finnland Personal abbauen zu wollen. Der US-Konzern hatte im Jahr 2014 den finnischen Telefonhersteller Nokia gekauft und wollte so Apple und Samsung Electronics Marktanteile streitig machen. Der Plan scheiterte aber. Konzernchef Satya Nadella will die Sparte eindampfen und setzt verstärkt auf das Internetgeschäft. Im Juni wurde bekannt, dass Microsoft das Karrierenetzwerk LinkedIn für über 26 Milliarden Dollar kaufen will.

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