Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. März 2016
  • Unternehmen

    Post kauft Aktien für bis zu eine Milliarde zurück

    Die Deutsche Post will mit dem Rückkauf eigener Aktien bis zu eine Milliarde Euro an ihre Aktionäre zurückgeben. Das Programm solle noch im März anlaufen und in einem Jahr abgeschlossen sein, teilte der weltweit größte Post- und Logistikkonzern in Bonn mit. Die Summe von einer Milliarde Euro ist dabei als Obergrenze vorgesehen. Die Nachricht ließ den Kurs der Postaktie am frühen Nachmittag kräftig in die Höhe schießen. Die Post-Führung hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach über einen möglichen Aktienrückkauf gesprochen, sich den Zeitpunkt aber offengehalten. Als Grund für die jetzige Entscheidung führte die Post den starken Barmittelzufluss des Unternehmens sowie die Gewinnentwicklung an. (dpa)

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  • Dienstag, 21. Februar 2017
  • Haushalt
    Portugals Staatsverschuldung nimmt wieder zu

    Bei der Haushaltskonsolidierung hat Portugal einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Staatsverschuldung stieg im vergangenen Jahr auf 130,5 Prozent der Wirtschaftsleistung, wie die Zentralbank des südeuropäischen Euro-Landes mitteilte. Die Regierung war von lediglich 127,7 Prozent ausgegangen. Zum Ende des dritten Quartals waren die Staatsschulden sogar vorübergehend auf 133,4 Prozent geklettert. Im Jahr 2015 betrug die Quote 129 Prozent, 2014 130,6 Prozent. In der EU gilt eigentlich eine Obergrenze von 60 Prozent. Die sozialistische Regierung senkte nach eigenen Angaben das Haushaltsdefizit im vergangenen Jahr auf 2,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von 4,4 Prozent 2015. Damit bleibt das Land unter der Drei-Prozent-Schwelle, unter der sich ein Mitglied der Euro-Zone offiziell bewegen darf. Für dieses Jahr erwartet die Regierung in Lissabon einen weiteren Rückgang des Defizits und der Staatsverschuldung. Portugal, das 2014 nach einer schweren Krise ein internationales Rettungsprogramm verlassen konnte, zählt zusammen mit Italien zu den am höchsten verschuldeten Volkswirtschaften in der Euro-Zone hinter Griechenland. (rts)

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  • Jahresergebnis
    Alno schreibt rote Zahlen

    Unerwartet schwache Ergebnisse der Schweizer Tochtergesellschaften AFP Küchen AG und Alno Schweiz sowie Wechselkursverluste haben dem Küchenhersteller Alno das Jahresergebnis verhagelt. Mit einem Verlust von 14 Millionen Euro liege das um Restrukturierungskosten bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) deutlich unter den Erwartungen für 2016, teilte die Alno AG mit. Bisher war das Unternehmen von einem Anstieg des bereinigten Ergebnisses ausgegangen. Im Vorjahr lag der Ebitda-Verlust bei 400.000 Euro. Der Umsatz hat sich laut Alno so entwickelt wie geplant. Auf Basis der vorläufigen Zahlen sei die Prognose einer erwarteten Umsatzsteigerung weiterhin zutreffend. Den Jahres- und Konzernabschluss 2016 der Alno AG wird am 28. April 2017 veröffentlicht. (DJ)

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  • Konjunktur
    Kein Winterdämpfer für Bauwirtschaft

    Trotz des zeitweise strengen Winters in vielen Regionen erwartet die deutsche Bauindustrie keinen Dämpfer für die Bautätigkeit im ersten Quartal. "Die Witterung fiel Anfang 2017 zwar etwas schlechter aus als Anfang des vergangenen Jahres", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HDB), Heiko Stiepelmann. "Wir gehen aber davon aus, dass sich dies nicht negativ auf die Bautätigkeit auswirken wird." Im Januar gaben demnach 29 Prozent der Bauunternehmen in einer Ifo-Umfrage an, dass ihre Tätigkeit durch die Witterung behindert wurde. Ein Jahr zuvor waren es lediglich 18 Prozent. "Im langjährigen Durchschnitt liegt der Wert allerdings bei 45 Prozent", sagte Stiepelmann. Er verwies auf die gute Auslastung der Unternehmen. "Die lebhafte Baukonjunktur wird sich somit fortsetzen." (rts)

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  • Quartalszahlen
    Wal-Mart verzeichnet Gewinnrückgang

    Die US-Einzelhandelskette Wal-Mart hat im vierten Geschäftsquartal bei einem kleinen Umsatzplus wegen hoher Investitionen deutlich weniger verdient. Den Aktionären will der Konzern dennoch erneut mehr Dividende zahlen. Für das Quartal steigt sie um einen auf 51 Cent, so dass für das Jahr 2,04 US-Dollar je Anteil fließen. Der größte Einzelhändler der Vereinigten Staaten verdiente in den drei Monaten per Ende Januar mit 3,76 Milliarden Dollar knapp 18 Prozent weniger als vor einem Jahr. Je Aktie verblieb ein Gewinn von 1,22 nach 1,43 Dollar. Bereinigt ergab sich ein Gewinn je Aktie von 1,30 Dollar. Die Gesamtumsatz stieg um ein Prozent auf knapp 131 Milliarden Dollar. Wechselkursbereinigt hätte der Umsatz auf 133,6 Milliarden Dollar zugelegt. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    HSBC-Gewinn fällt 2016 überraschend stark

    Der Finanzkonzern HSBC bekommt das schwächere Wirtschaftswachstum auf seinen wichtigen Märkten Großbritannien und Hongkong zu spüren. Der Gewinn fiel im vergangenen Jahr überraschend deutlich um 62 Prozent auf 7,1 Milliarden Dollar, wie die Bank mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem mehr als doppelt so hohen Überschuss (vor Steuern) gerechnet. HSBC nahm auch Abschreibungen auf den Wert des Privatbankengeschäftes in Europa vor, die mit 3,2 Milliarden Dollar zubuche schlugen. Außerdem wirkte sich der Verkauf der brasilianischen Tochter aus. (rts)

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