Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. März 2016
  • Unternehmen

    Post kauft Aktien für bis zu eine Milliarde zurück

    Die Deutsche Post will mit dem Rückkauf eigener Aktien bis zu eine Milliarde Euro an ihre Aktionäre zurückgeben. Das Programm solle noch im März anlaufen und in einem Jahr abgeschlossen sein, teilte der weltweit größte Post- und Logistikkonzern in Bonn mit. Die Summe von einer Milliarde Euro ist dabei als Obergrenze vorgesehen. Die Nachricht ließ den Kurs der Postaktie am frühen Nachmittag kräftig in die Höhe schießen. Die Post-Führung hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach über einen möglichen Aktienrückkauf gesprochen, sich den Zeitpunkt aber offengehalten. Als Grund für die jetzige Entscheidung führte die Post den starken Barmittelzufluss des Unternehmens sowie die Gewinnentwicklung an. (dpa)

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  • Donnerstag, 26. Mai 2016
  • Energiebranche
    Dänischer Versorger mit milliardenschwerem IPO

    Der Versorger Dong Energy macht dieses Mal offenbar Ernst mit seinen Börsenplänen. Der dänische Energiekonzern, der schon drei Mal ein IPO angestrebt und dann wieder abgesagt hat, soll am 9. Juni erstmals an der Börse in Kopenhagen gelistet werden. Als Preisspanne nannte die Dong Energy AS 200 bis 255 dänische Kronen. Damit würde Dong Energy eine Marktkapitalisierung von 83,5 bis 106,5 Milliarden Kronen - umgerechnet rund 11,2 bis 14,3 Milliarden Euro - erreichen. Ausgegeben werden sollen 15,1 bis 17,4 Prozent der bestehenden Aktien. Das entspricht 63,2 bis 72,8 Millionen Aktien. Eine Kapitalerhöhung ist nicht geplant. Mehrheitseigner ist mit 58,8 Prozent der dänische Staat, der nach dem Börsengang noch 50,1 Prozent an Dong Energy halten will. Auch die US-Bank Goldman Sachs ist mit 17,9 Prozent an dem Unternehmen beteiligt. (DJ)

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  • Geschäftszahlen
    Investitionen nagen am Ergebnis von KWS Saat

    Das Saatzuchtunternehmen KWS Saat hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015/2016 trotz höherer Umsätze weniger verdient. Während die Erlöse um 7,1 Prozent auf 833,2 Millionen Euro kletterten, ging der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 128,7 Millionen von 140,1 Millionen Euro vor einem Jahr zurück. Neben negativen Währungseinflüsse und höheren Herstellungskosten belasteten der weitere Ausbau von Forschung und Entwicklung sowie die Ausweitung der Vertriebstätigkeiten das Ergebnis. An seinen Jahreszielen hält das SDax-Unternehmen fest. Demnach soll der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr um 5 bis 10 Prozent wachsen und die Ebit-Marge mindestens 10 Prozent erreichen. (DJ)

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  • Haushalt
    Griechenland will OTE-Anteil verkaufen

    Das hochverschuldete Griechenland will sich von einer fünfprozentigen Beteiligung an seinem führenden Telekomkonzern OTE trennen. Aktualisierte Privatisierungspläne sähen diesen Schritt vor, teilte die Regierung in Athen mit. Der Staat hält zehn Prozent an OTE. Griechenland werde fünf Prozent an die Privatisierungsbehörde HRADF transferieren, die den Verkauf in die Wege leiten soll. Die Deutsche Telekom ist an OTE mit 40 Prozent beteiligt. Dafür hat sie insgesamt 4,2 Milliarden Euro ausgeben. EZB, EU-Kommission und IWF haben Griechenland in insgesamt drei Rettungspaketen im Gesamtvolumen vor mehreren hundert Milliarden Euro an Krediten vor dem Staatsbankrott bewahrt. (rts)

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  • Unternehmen
    KKR an Takata interessiert

    Der US-Finanzinvestor KKR will einem Zeitungsbericht zufolge dem angeschlagenen japanischen Autozulieferer Takata beispringen. Der Fonds wolle 60 Prozent der Anteile kaufen, berichtete die Zeitung "Nikkei". Dazu seien Gespräche mit den Kunden nötig. Eine Takata-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab. An der Börse wurde der Bericht positiv aufgenommen: Die Aktien schnellten um mehr als ein Fünftel in die Höhe. Takata steckt wegen Problemen mit den von ihm hergestellten Airbags in Schwierigkeiten. Das Unternehmen hatte jüngst angekündigt, weitere bis zu 40 Millionen Airbags müssten zurückgerufen werden. (rts)

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