Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. März 2016
  • Unternehmen

    Post kauft Aktien für bis zu eine Milliarde zurück

    Die Deutsche Post will mit dem Rückkauf eigener Aktien bis zu eine Milliarde Euro an ihre Aktionäre zurückgeben. Das Programm solle noch im März anlaufen und in einem Jahr abgeschlossen sein, teilte der weltweit größte Post- und Logistikkonzern in Bonn mit. Die Summe von einer Milliarde Euro ist dabei als Obergrenze vorgesehen. Die Nachricht ließ den Kurs der Postaktie am frühen Nachmittag kräftig in die Höhe schießen. Die Post-Führung hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach über einen möglichen Aktienrückkauf gesprochen, sich den Zeitpunkt aber offengehalten. Als Grund für die jetzige Entscheidung führte die Post den starken Barmittelzufluss des Unternehmens sowie die Gewinnentwicklung an. (dpa)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen