Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Jahreszahlen

    Postbank erwartet Ergebnisrückgang

    Die Postbank rechnet für das laufende Jahr - trotz einer voraussichtlich positiven operativen Entwicklung - mit einem sinkenden Vorsteuerergebnis. Unter Berücksichtigung der Sondereffekte aus 2015 und der geplanten Investitionen erwartet die Postbank für 2016 einen Rückgang des Ergebnisses vor Steuern um einen "niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag", wie die Deutsche-Bank-Tochter mitteilte. Das werde sich auch im Konzerngewinn nach Steuern niederschlagen. Im abgelaufenen Jahr stieg der Konzerngewinn nach Steuern von 259 Millionen Euro im Vorjahr um 134,7 Prozent auf 608 Millionen Euro. Der positive Steuereffekt in Höhe von 27 Millionen Euro sei im Wesentlichen durch Sonderabschreibungen begründet, erklärte die Postbank. (DJ)

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  • Donnerstag, 19. Oktober 2017
  • SDax-Unternehmen
    Zooplus fährt saftige Umsätze ein

    Zooplus hat im dritten Quartal sein Wachstum deutlich beschleunigt. Der Umsatz des im SDax notierten Internethändlers für Heimtierbedarf kletterte um 22 Prozent auf 277 Millionen Euro. Wechselkursbereinigt ergab sich ein Anstieg um 23 Prozent. In den ersten neun Monaten stiegen die Umsatzerlöse damit um 21 Prozent auf 794 Millionen Euro. Bei einer ausgeprägten Loyalität unter Stammkunden habe das Neukundengeschäft signifikant gesteigert werden können, sagte Zooplus-Chef Cornelius Patt. Die Anzahl der registrierten Neukunden stieg im dritten Quartal um 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr bestätigt Zooplus die im September aktualisierte Prognose für die Umsätze von rund 1,125 Millionen Euro. (DJ)

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  • Konjunktur
    Japans Export verliert an Schwung

    Der japanische Außenhandel hat im September erstmals seit drei Monaten an Fahrt verloren. Die Firmen verkauften zwar 14,1 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten hervorgeht. Das ist aber weniger als von Reuters befragte Analysten vorhergesagt hatten. Im August war der Anstieg zudem mit 18,1 Prozent so hoch wie seit fast vier Jahren nicht mehr. Fachleute gehen aber davon aus, dass die Exportwirtschaft bis zum Jahresende wieder in Schwung kommt. "Die Daten zur Industrie im Ausland zeigen an, dass wir uns inmitten eines Aufschwungs befinden", sagte Hiroaki Muto, Volkswirt beim Forschungshaus Tokai Tokyo. "Die Exporte werden die japanische Wirtschaft unterstützen." Zudem dürfte das anstehende Weihnachtsgeschäft die Nachfrage ankurbeln. (rts)

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  • Unternehmen
    Ford ruft US-Verkaufsschlager zurück

    Der zweitgrößte US-Autobauer Ford beordert in Nordamerika rund 1,3 Millionen Wagen wegen Problemen mit den Fahrzeugtüren in die Werkstätten. Betroffen seien bestimmte Pick-up-Trucks der Typen F-150 und Super Duty der Modelljahre von 2015 bis 2017, teilte das Unternehmen mit. Wegen eines Defekts an der Verriegelung bestehe die Gefahr, dass die Türen nicht richtig schließen und sich während der Fahrt öffnen. Der Großteil des Rückrufs umfasst mit mehr als 1,1 Millionen Autos die USA, in Kanada sind nach Ford-Angaben über 222.400 Wagen betroffen und in Mexiko gut 21.000. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC bezifferte der Konzern die Kosten für die Aktion auf 267 Millionen Dollar. Um diesen Betrag werde sich das Ergebnis im vierten Quartal verringern. (dpa)

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  • Unternehmen
    AmEx steigert Gewinn - Prognose angehoben

    Der US-Kreditkartenanbieter American Express lässt die Folgen der beendeten Partnerschaft mit der US-Großhandelskette Costco hinter sich. Der Quartalsgewinn stieg um 19 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Die Nummer eins der Branche in den USA hob seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr an. Es war das erste Quartal, in dem das Aus der Partnerschaft keine Auswirkungen mehr hatte. Zudem legt der Chef des Unternehmens Kenneth Chenault nach fast 17 Jahren im kommenden Jahr seinen Posten nieder. Sein Nachfolger werde ab Februar der bisherige Vize Stephen Squeri. Chenault hatte die vergangenen zwei Jahre gegen den Verlust der Partnerschaft mit Costco gekämpft, die für acht Prozent der Kartenumsätze stand. Im Rahmen der Vereinbarung, die im März 2016 ausgelaufen war, akzeptierte der Konzern nur Amex-Karten als Zahlungsmittel. (rts)

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