Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 23. März 2016
  • Jahreszahlen

    Postbank erwartet Ergebnisrückgang

    Die Postbank rechnet für das laufende Jahr - trotz einer voraussichtlich positiven operativen Entwicklung - mit einem sinkenden Vorsteuerergebnis. Unter Berücksichtigung der Sondereffekte aus 2015 und der geplanten Investitionen erwartet die Postbank für 2016 einen Rückgang des Ergebnisses vor Steuern um einen "niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag", wie die Deutsche-Bank-Tochter mitteilte. Das werde sich auch im Konzerngewinn nach Steuern niederschlagen. Im abgelaufenen Jahr stieg der Konzerngewinn nach Steuern von 259 Millionen Euro im Vorjahr um 134,7 Prozent auf 608 Millionen Euro. Der positive Steuereffekt in Höhe von 27 Millionen Euro sei im Wesentlichen durch Sonderabschreibungen begründet, erklärte die Postbank. (DJ)

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  • Freitag, 24. Februar 2017
  • Unternehmen
    Daimler steckt Milliarden in Transportersparte

    Der Autobauer Daimler investiert in diesem und im nächsten Jahr mehr als zwei Milliarden Euro in seine Transportersparte. Das Geld werde im Wesentlichen in neue Produkte wie den 2017 geplanten Pick-Up, aber auch in die bereits angekündigten digitalen Dienstleistungen rund um den Lieferverkehr fließen, sagte der Chef der Transportersparte, Volker Mornhinweg, in Stuttgart. So plant Daimler dieses Jahr ein Carsharing-Modell mit Transportern für Geschäftskunden. Ein zweiter Punkt soll Elektromobilität sein. Daimler hatte bereits im Oktober den von Handwerk und Lieferfirmen lange erwarteten Transporter mit E-Motor für 2018 angekündigt. Welches Modell elektrifiziert werden soll, ließ Mornhinweg weiter offen. (dpa)

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  • Jahreszahlen
    RBS macht erneut Milliardenverlust

    Die Royal Bank of Scotland ist im vergangenen Jahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Das britische Geldhaus wies einen Verlust von 6,96 Milliarden Pfund aus, nach 1,98 Milliarden 2015. Hintergrund sind höhere Kosten zur Bewältigung von Fehltritten der Bank sowie für die laufende Restrukturierung. Das Institut, das zu mehr als 70 Prozent der britischen Regierung gehört, hat seit 2007 kein Jahr mehr mit Gewinn abgeschlossen. Es befindet sich seit Jahren in einem gewaltigen Umbauprozess. Dazu gehören Geschäftsverkäufe, Stellenstreichungen und die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten im Zuge einer Reihe von Skandalen. "Wir müssen weitere Fortschritte machen", erklärte Bankchef Ross McEwan. "Aber die nächsten drei Jahre werden nicht mehr so sein wie die drei vergangenen." 2017 werde wahrscheinlich das letzte Verlustjahr sein. (rts)

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  • Unternehmen
    Aufseher sprechen Audi-Chef Stadler das Vertrauen aus

    Der Aufsichtsrat stärkt Audi-Chef Rupert Stadler angesichts neuer Vorwürfe zu einer Verstrickung in den Abgasskandal bei Volkswagen den Rücken. Die in den vergangenen Tagen von einem gekündigten Mitarbeiter erhobenen Vorwürfe seien "nicht zutreffend", teilte die Volkswagen-Tochter mit. Der Aufsichtsrat habe die Anschuldigungen durch eine Anwaltskanzlei prüfen lassen. Hintergrund ist ein Prozess vor dem Arbeitsgericht Heilbronn. In dem Verfahren geht es um die Frage, ob Audi verpflichtet ist, einen im Zuge der VW-Abgasaffäre freigestellten Manager weiter zu beschäftigen. Berichten zufolge wirft dieser Stadler vor, in die Abgasaffäre verwickelt zu sein. "Die dem Arbeitsgericht in Heilbronn vorgelegten Dokumente sind seit längerer Zeit bekannt und belegen die Vorwürfe nicht", erklärte VW-Chef Matthias Müller, der dem Audi-Aufsichtsrat vorsitzt. "Der Aufsichtsrat spricht Rupert Stadler sein Vertrauen aus." (AFP)

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