Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 28. Januar 2016
  • Unternehmen

    Potash kürzt erstmals Dividende

    Der mit der gescheiterten Kaufofferte für den Dax-Konzern K+S bekanntgewordene kanadische Düngemittelkonzern Potash stellt sich auf ein schwieriges Jahr ein. Wegen des Preisverfalls bei Düngemitteln und der Schwäche in den Schwellenländern setzt der Konzern erstmals seit dem Börsengang 1989 bei der Dividende den Rotstift an und kürzt diese für das Schlussquartal um 34 Prozent auf 0,25 US-Dollar je Aktie.

    Wegen eines schwachen Schlussquartals sank der Gewinn im vergangenen Jahr um gut 17 Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar (1,16 Mrd Euro) oder 1,52 Dollar je Aktie. Der Umsatz ging um knapp 12 Prozent auf etwa 6,3 Milliarden Dollar zurück.

    Potash war im vergangenen Jahr mit seinem Übernahmeplan für K+S gescheitert. Die Kanadier zogen ihre milliardenschwere Kaufpläne zurück. Der Dax-Konzern hatte mehrfach Übernahmegespräche abgelehnt. Der Preisverfall auf den Düngemittelmärkten macht dem Konzern stark zu schaffen. (dpa)

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  • Sonntag, 20. August 2017
  • Staatsfinanzen
    Ratingagentur Fitch stuft Griechenland hoch

    Nach S&P und Moody's hat sich nun auch die dritte große Ratingagentur Fitch erfreut über die Entwicklung in Griechenland gezeigt. Fitch stufte die Bewertung für langfristige Verbindlichkeiten am Freitag auf "B-" nach zuvor "CCC" hoch. Der Ausblick bleibt "positiv". Die politischen Risiken seien gesunken und das Wirtschaftswachstum nachhaltig, erklärte die Agentur zur Begründung. Ein besseres Rating geht in der Regel mit niedrigeren Kosten bei der Aufnahme von Schulden einher. S&P hatte den Rating-Ausblick für Griechenland im Juli auf "positiv" von "stabil" erhöht und im Juni Moody's das Rating auf "Caa2" von "Caa3". Damals hatte sich die Eurogruppe darauf geeinigt, dass die Regierung in Athen weitere 8,5 Milliarden Euro aus einem bis zu 86 Milliarden Euro schweren Hilfsprogramm erhalten soll. (rts)

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  • Unternehmen
    Edeka und Rewe zufrieden mit Kaiser's-Filialen

    Die einstigen Supermarkt-Filialen von Kaiser's Tengelmann entwickeln sich nach der Übernahme durch Edeka und Rewe offenbar gut. "Der Umsatz wächst in den umgeflaggten Märkten zweistellig", sagte Edeka-Chef Markus Mosa der "Bild am Sonntag". Bei Rewe heiße es, man sei mit der Umsatzentwicklung sehr zufrieden. Die damals verlustreichen Supermarktkette Kaiser's Tengelmann mit mehr als 15.000 Mitarbeitern war Ende 2016 an Edeka und Rewe verkauft worden. 335 Filialen plus Fleischwerke, Logistik und die alte Kaiser's-Zentrale in Mülheim an der Ruhr gingen an Edeka. Rewe bekam 64 Filialen vor allem in Berlin und Brandenburg.  (rts)

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