Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 28. Januar 2016
  • Unternehmen

    Potash kürzt erstmals Dividende

    Der mit der gescheiterten Kaufofferte für den Dax-Konzern K+S bekanntgewordene kanadische Düngemittelkonzern Potash stellt sich auf ein schwieriges Jahr ein. Wegen des Preisverfalls bei Düngemitteln und der Schwäche in den Schwellenländern setzt der Konzern erstmals seit dem Börsengang 1989 bei der Dividende den Rotstift an und kürzt diese für das Schlussquartal um 34 Prozent auf 0,25 US-Dollar je Aktie.

    Wegen eines schwachen Schlussquartals sank der Gewinn im vergangenen Jahr um gut 17 Prozent auf 1,27 Milliarden Dollar (1,16 Mrd Euro) oder 1,52 Dollar je Aktie. Der Umsatz ging um knapp 12 Prozent auf etwa 6,3 Milliarden Dollar zurück.

    Potash war im vergangenen Jahr mit seinem Übernahmeplan für K+S gescheitert. Die Kanadier zogen ihre milliardenschwere Kaufpläne zurück. Der Dax-Konzern hatte mehrfach Übernahmegespräche abgelehnt. Der Preisverfall auf den Düngemittelmärkten macht dem Konzern stark zu schaffen. (dpa)

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  • Dienstag, 06. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Größtes Auftragsplus für Industrie seit 2014

    Die deutsche Industrie hat im Oktober wieder spürbar mehr Aufträge an Land gezogen. Die Betriebe erhielten 4,9 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat und verbuchten damit das größte Plus seit Juli 2014, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Die auch in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprechen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal", erklärte das Ministerium dazu. Schwung kam von der Nachfrage aus dem Inland: Sie legte um 6,3 Prozent zu. Die Aufträge dem Ausland stiegen um 3,9 Prozent. (rts)

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  • Unternehmen
    Bahnvorstand Weber verlängert um zwei Jahre

    Personalvorstand Ulrich Weber wird voraussichtlich noch gut zwei Jahre bei der Deutschen Bahn bleiben. Der Dienstvertrag des 66-Jährigen solle in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember bis Ende 2018 verlängert werden, hieß es im Umfeld des Kontrollgremiums. Der Jurist ist seit Juli 2009 bei der Bahn, sein bisheriger Vertrag läuft am 31. März 2017 aus. Das bundeseigene Unternehmen lehnte einen Kommentar zu der Personalie ab. Weber ist derzeit vor allem als Verhandlungsführer der Arbeitgeber in der Tarifrunde mit den Bahngewerkschaften EVG und GDL engagiert. In seiner Amtszeit vollzog die Bahn eine Trendwende und schuf nach jahrelangem Stellenabbau unterm Strich wieder neue Arbeitsplätze. (dpa)

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