Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 18. Februar 2016
  • Sportartikel

    Puma leidet unter dem Dollar

    Teure Werbekampagnen und der starke US-Dollar haben den Gewinn von Puma im vergangenen Jahr belastet. Das Ergebnis ging im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf 37,1 Millionen Euro zurück, teilte der Sportartikelhersteller im fränkischen Herzogenaurach mit. Beim Umsatz konnte der SDax-Konzern dagegen zulegen: Die Erlöse kletterten im vorigen Jahr um 14 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Puma profitierte dabei auch von einem etwas stärkeren vierten Quartal mit einem Umsatzplus von 17,1 Prozent auf 879 Millionen Euro. Für 2016 rechnet das Unternehmen mit Umsatzzuwächsen im hohen einstelligen Prozentbereich. Bei einem erwarteten Betriebsgewinn von 115 bis 125 Millionen Euro werde auch unter dem Strich etwas mehr übrig bleiben als 2015, prognostizierte Puma-Chef Björn Gulden. (dpa)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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