Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 23. Oktober 2015
  • Unternehmen

    Puma steigert Umsatz

    Puma kommt immer besser in Tritt. Wie der französische Mutterkonzern Kering mitteilte, steigerte der Sportartikelhersteller seinen Umsatz im abgelaufenen Quartal auf vergleichbarer Basis um 3,9 Prozent. Die Neuausrichtung von Puma bleibe auf Kurs, erklärte das Kering-Management. Der Adidas-Rivale hat die größte Werbekampagne seiner Firmengeschichte hinter sich und soll so in die Erfolgsspur zurückgebracht werden. Kerings Luxus-Modemarke Gucci büßte im vergangenen Vierteljahr wie von Analysten erwartet auf vergleichbarer Basis 0,4 Prozent an Umsatz ein. Starke Zuwächse in Westeuropa und Japan konnten einen Einbruch in China nicht ganz wettmachen. Das verschärfte Vorgehen der chinesischen Regierung gegen Korruption schlägt bereits seit längerem massiv auf die Absätze von Luxusgüterherstellern durch. (rts)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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