Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Jahreszahlen

    Qiagen mit unbefriedigendem Geschäftsjahr

    Das Biotechunternehmen Qiagen hat im vergangenen Jahr nur das untere Ende seiner bereits gesenkten Gewinnprognose erreicht. 2015 legte der bereinigte Gewinn je Aktie ohne Wechselkurseffekte um 13 Cent auf 1,13 US-Dollar je Aktie zu. Qiagen machten ein schwächeres Instrumentengeschäft und geringere Umsätze aus Partnerschaften zur Entwicklung von Begleitdiagnostika einen Strich durch die Jahresziele. Der Vorstand hatte deshalb bereits Mitte Januar gewarnt, dass Qiagen die ursprünglich prognostizierten 1,16 Dollar Gewinn je Aktie nicht erreichen wird. Stattdessen hatte er mit 1,13 bis 1,14 Dollar je Aktie kalkuliert. Qiagen hat zudem mit dem starken Dollar zu kämpfen. Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen 1,28 Milliarden Dollar um, ein Minus von fünf Prozent. Zu konstanten Wechselkursen wären die Erlöse um drei Prozent gewachsen. Für 2016 hatte Qiagen bereits in Aussicht gestellt, dass der Konzernumsatz wechselkursbereinigt um etwa sechs Prozent steigen und der bereinigte Gewinn je Aktie in etwa im gleichen Maß zulegen soll. Wechselkursbereinigt werden dann 1,10 bis 1,11 Dollar je Aktie angepeilt. (rts)

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  • Freitag, 18. August 2017
  • Konjunktur
    Stimmung der US-Verbraucher verbessert

    Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich im August überraschend deutlich aufgehellt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen stieg auf 97,6 Punkte nach 93,4 Zählern im Vormonat, wie die Universität Michigan auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Ökonomen hatten lediglich mit einem Anstieg auf 94,0 Zähler gerechnet. Die Verbraucher bewerteten ihre derzeitige Lage schlechter, die Aussichten hingegen besser als zuletzt. Der private Konsum ist das Rückgrat der US-Wirtschaft. Er macht etwa 70 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Die Verbraucher hatten mit ihren gestiegenen Ausgaben im Frühjahr dafür gesorgt, dass die Konjunktur mehr Schub entwickelte und mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 Prozent zulegte. (rts)

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  • Telekommunikation
    Unterhaltungselektronik-Branche leicht im Aufwind

    Die Branche der Unterhaltungselektronik setzt ihre positive Entwicklung weiter fort. Im ersten Halbjahr 2017 verzeichneten die Hersteller einen Umsatzzuwachs von 2,4 Prozent auf knapp 12,5 Milliarden Euro. Das geht aus dem Hemix-Index der Branchenvertretung gfu hervor. Allein mit TV-Geräten wurden knapp zwei Milliarden Euro umgesetzt, ein Plus von 3,1 Prozent. Außergewöhnlich entwickelte sich das Geschäft mit Settop-Boxen, hier legte der Umsatz um über 255 Prozent auf 349 Millionen Euro zu. Ende März war das terrestrische Fernseh-Signal auf den neuen Standard DVB-T2 umgestellt worden, für dessen Empfang seither neue Geräte erforderlich sind. Privat genutzte IT-Produkte gingen hingegen auf Talfahrt. Der Umsatz mit Personal Computern brach um satte 10 Prozent ein. Darunter war das Geschäft mit Tablet-PC mit minus 22,3 Prozent besonders betroffen. Aber auch bei Desktop-PCs (minus 9,9 Prozent) und Notebooks (minus 4,0 Prozent) war das Geschäft deutlich rückläufig. (dpa)

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  • Unternehmen
    Lenovo schreibt rote Zahlen

    Der chinesische Computerhersteller Lenovo hat in seinem ersten Geschäftsquartal überraschend Verluste geschrieben, da gestiegene Kosten und ein schwieriges Marktumfeld belasteten. Unter dem Strich stand im Zeitraum April bis Juni ein Minus von 72 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Computerhersteller noch einen Nettogewinn von 173 Millionen Dollar erzielt. Analysten hatten schwarze Zahlen erwartet.

    Der Umsatz im Quartal fiel marginal auf 10,01 Milliarden Dollar. Die Komponenten zum Bau der Computer seien teurer geworden, begründete Lenovo die Entwicklung. (DJ)

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