Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Jahreszahlen

    Qiagen mit unbefriedigendem Geschäftsjahr

    Das Biotechunternehmen Qiagen hat im vergangenen Jahr nur das untere Ende seiner bereits gesenkten Gewinnprognose erreicht. 2015 legte der bereinigte Gewinn je Aktie ohne Wechselkurseffekte um 13 Cent auf 1,13 US-Dollar je Aktie zu. Qiagen machten ein schwächeres Instrumentengeschäft und geringere Umsätze aus Partnerschaften zur Entwicklung von Begleitdiagnostika einen Strich durch die Jahresziele. Der Vorstand hatte deshalb bereits Mitte Januar gewarnt, dass Qiagen die ursprünglich prognostizierten 1,16 Dollar Gewinn je Aktie nicht erreichen wird. Stattdessen hatte er mit 1,13 bis 1,14 Dollar je Aktie kalkuliert. Qiagen hat zudem mit dem starken Dollar zu kämpfen. Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen 1,28 Milliarden Dollar um, ein Minus von fünf Prozent. Zu konstanten Wechselkursen wären die Erlöse um drei Prozent gewachsen. Für 2016 hatte Qiagen bereits in Aussicht gestellt, dass der Konzernumsatz wechselkursbereinigt um etwa sechs Prozent steigen und der bereinigte Gewinn je Aktie in etwa im gleichen Maß zulegen soll. Wechselkursbereinigt werden dann 1,10 bis 1,11 Dollar je Aktie angepeilt. (rts)

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  • Donnerstag, 29. Juni 2017
  • Konjunktur
    US-Wachstum besser als angenommen

    Die US-Wirtschaft ist zu Jahresbeginn einen Tick besser gelaufen als gedacht. Zwischen Januar und März stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 1,4 Prozent, wie das Handelsministerium mitteilte. In einer früheren Schätzung war lediglich von 1,2 Prozent die Rede gewesen. Trotz der Korrektur nach oben fällt das Plus geringer aus als in der Euro-Zone, die lange Zeit als konjunkturelles Sorgenkind galt und den USA wirtschaftlich hinterher hinkte. Der relativ schwache Jahresstart ist aus Sicht der US-Notenbank Fed ein Ausreißer. Die Währungshüter erwarten für 2017 im Mittel einen Anstieg des BIP von 2,2 Prozent. Die Fed hat den Leitzins in diesem Monat auf die neue Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent angehoben. Sie will noch dieses Jahr nachlegen, falls die Konjunktur anzieht. (rts)

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  • Inflation
    Verbraucherpreise steigen um 1,6 Prozent

    Die Inflation hat sich im Juni wieder leicht erhöht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Verbraucherpreise um 1,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Im Vormonat Mai hatte die Inflationsrate bei 1,5 Prozent gelegen, im April bei zwei Prozent. Gegenüber dem Vormonat Mai zogen die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent an. Dabei blieben die Preise für Energie konstant, Nahrungsmittel verteuerten sich hingegen deutlich um 2,8 Prozent. Dienstleistungen, darunter die Wohnungsmieten, wurden um 1,7 Prozent teurer. Endgültige Ergebnisse legen die Statistiker am 3. Juli vor. (AFP)

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  • Unternehmen
    H&M überrascht mit kräftigem Gewinn-Plus

    Zusätzliche Filialen und ein Sparkurs zahlen sich für den schwedischen Modekonzern H&M aus. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um zehn Prozent auf 7,71 Milliarden schwedische Kronen (knapp 790 Millionen Euro), wie die Nummer zwei in Europa nach der Zara-Mutter Inditex am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten mit einem weitaus geringeren Plus gerechnet. An der Börse kamen die Zahlen gut an: Die Aktie legte um mehr als drei Prozent zu. Die Schweden hinken trotz des Gewinnanstiegs dem spanischen Marktführer hinterher. Inditex schaffte zuletzt ein Plus von 18 Prozent, unter anderem dank des Ausbaus des Online-Geschäfts. Zu schaffen machten H&M Abschreibungen, weil Bekleidung aus der Wintersaison in den Lagern liegen blieb. "Das Geschäft in Großbritannien, Skandinavien und Osteuropa sowie in einigen Wachstumsmärkten war gut", sagte H&M-Chef Karl-Johan Persson. In den USA, China, den Niederlanden und der Schweiz sei es dagegen schlechter gelaufen. Auch für das laufende Sommerquartal sei mit Abschreibungen auf Lagerbestände zu rechnen.

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