Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 30. August 2014
  • Unternehmen

    Qualcomm-Manager geht zu Intel

    Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat dem Konkurrenten Qualcomm einen hochrangigen Manager abgeworben, um das Geschäft bei mobilen Geräten voranzutreiben. Ein solcher Schritt ist ungewöhnlich für den Konzern, der für seine abgeschottete Unternehmenskultur bekannt ist. Amir Faintuch werde zu den etwa zwölf ranghöchsten Managern des Konzers gehören, sagte ein Sprecher von Intel. Qualcomm bestätigte den Weggang von Faintuch. Intel hat den Trend zu Smartphones und Tablet-PCs zu spät erkannt und leidet unter dem Bedeutungsverlust klassischer Computer. Konzern-Chef Brian Krzanich hat seit seinem Amtseintritt 2013 einige Umstrukturierungen vorgenommen, um sich gegen den Trend zu stemmen. Zuletzt gab es Anzeichen für eine Stabilisierung des PC-Marktes. (rts)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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