Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 08. Januar 2016
  • Konjunktur

    Reallohnanstieg durch geringe Inflation

    Deutschlands Arbeitnehmer hatten im vergangenen Jahr dank eines sehr geringen Preisanstiegs real deutlich mehr Lohn in der Tasche. Die Tariflöhne und -gehälter wuchsen 2015 nominal um 2,7 Prozent und nach Abzug der Inflationsrate von 0,3 Prozent real um 2,4 Prozent, teilte das Tarifarchiv der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung mit. Das ist nach der Auswertung der höchste Reallohnzuwachs der vergangenen zehn Jahre. Für 2016 seien die Konjunkturprognosen weiter günstig, so die Böckler-Stiftung. Eine "kräftige Lohnentwicklung" in der Tarifrunde 2016 würde die Binnennachfrage fördern und so den Aufschwung stabilisieren, sagte der Leiter des Tarifarchivs, Reinhard Bispinck. (dpa)

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  • Samstag, 21. Oktober 2017
  • Mitrbeiter-Brief
    Kaufhof-Eigner steht zu Warenhäusern und Europa

    Der kanadische Kaufhof-Eigner Hudson's Bay (HBC) hat sich nach dem jüngsten Chef-Abgang zu seinem Warenhausgeschäft und zu seinem Engagement in Europa bekannt. Er glaube weiterhin fest an die Zukunft der Warenhäuser, schrieb der vorübergehend auch als Konzernleiter fungierende Verwaltungsratschef Richard Baker in einem Brief an die HBC-Mitarbeiter. "Und selbstverständlich stehen wir auch weiterhin zu unserem Engagement und unserer Wachstumsstrategie in Europa." Baker übernimmt nach eigenen Angaben die Rolle des Konzernchefs, bis ein Nachfolger für den bisherigen Unternehmensleiter Jerry Storch gefunden ist. Storch tritt zum 1. November zurück. (rts)

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  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

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