Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 28. Januar 2016
  • Seefahrt

    Reeder bekommen Steuerprivileg

    Der Bundestag greift den deutschen Reedern finanziell unter die Arme. In den kommenden Jahren dürfen sie die Lohnsteuer ihrer Seeleute komplett einbehalten. Der Bundestag erhöhte am Abend den Anteil, den die Reeder behalten dürfen, von bislang 40 auf 100 Prozent und billigte damit eine Gesetzesinitiative aus dem Bundesrat. Die Neuregelung, die zunächst bis zum Jahr 2020 befristet ist, soll die Personalkosten senken und ein weiteres Schrumpfen der deutschen Handelsflotte verhindern. Die Zahl der Schiffe unter deutscher Flagge ist nach Branchenangaben seit 2012 um 17 Prozent gesunken. (dpa)

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  • Freitag, 30. September 2016
  • Unternehmen
    Airbus fusioniert Konzern und Flugzeugsparte

    Der Flugzeugkonzern Airbus legt sein Zivilflugzeuggeschäft mit der Holding zusammen. "Wir sind entschlossen, ein neues Leistungsniveau zu erreichen. Dies gelingt uns unter anderem durch die weitere Verschlankung der Unternehmensstrukturen und die Einführung einer einfacheren, agileren Gesamtorganisation, die sich auszeichnet durch weniger Bürokratie, engere Zusammenarbeit und schnellere Prozesse", erklärte Vorstandschef Tom Enders, der Konzernchef bleibt. Möglicherweise geht der neuerliche Umbau des Konzerns, der den meisten Umsatz mit Passagierjets macht, erneut mit einem Stellenabbau einher. "Die Details der Zusammenlegung und damit verbundene Auswirkungen werden nun auf Konzern-, Divisions- und nationaler Ebene mit den Sozialpartnern diskutiert", hieß es. Bis Anfang 2017 soll die Verschmelzung über die Bühne gehen. Am Geschäft mit Rüstungsgütern und Hubschraubern hält Enders fest. "Die beiden anderen Divisionen, Defence and Space unter Führung von Dirk Hoke und Helicopters, geleitet von Guillaume Faury, bleiben integraler Bestandteil des Konzerns und werden durch die Fusion erheblich von gezielterer Unterstützung im operativen Geschäft sowie reduzierten Kosten profitieren." (rts)

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  • Konjunktur
    Japans Industrie erholt sich

    Die Industrieproduktion in Japan hat sich im August stärker erholt als erwartet, nachdem sie im Juli leicht gesunken war. Beflügelt wurde das Wachstum von der Nachfrage nach Elektronik, die vor der Vorstellung des iPhone insgesamt gestiegen war. Die Industrieproduktion ist im August auf Monatssicht um 1,5 Prozent gewachsen, wie das Wirtschafts-, Handel- und Industrieministerium mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet.

    Im ersten Halbjahr hatte die schwache Weltwirtschaft das Geschäftsvertrauen belastet und den Zuwachs bei Unternehmensausgaben und Gehältern gedrosselt. Um die Wirtschaft anzukurbeln kündigte Ministerpräsident Shinzo Abe ein großes Konjunkturprogramm an. Die Bank of Japan erneuerte im September ihre Verpflichtung zu geldpolitischen Anreizen, bis ihr Inflationsziel erreicht ist. (DJ)

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  • Konjunktur
    Chinas Verarbeitendem Gewerbe zieht leicht an

    Eine private Messlatte für die Stärke von Chinas verarbeitendem Gewerbe hat sich im September leicht nach oben geschoben. Dabei stützten die Konjunkturprogramme der Pekinger Zentralregierung die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für Chinas verarbeitendes Gewerbe verbesserte sich leicht auf auf 50,1 Zähler, wie Caixin Media und die Marktforscher von Markit mitteilten. Damit bleibt der Index schon den dritten Monat in Folge bei oder über dem kritischen Wert von 50,0 Punkten, der die Trennscheide zwischen Expansion und Kontraktion markiert. (DJ)

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