Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 13. Oktober 2017
  • Konjunktur

    Regierung sieht breit angelegten Aufschwung

    Die Bundesregierung sieht den Aufschwung in Deutschland zunehmend auf einer breiten Basis und erwartet eine Fortsetzung der positiven Tendenz. "Die deutsche Wirtschaft befindet sich in einem stetigen und nun auch breit angelegten Aufschwung", erklärte das Wirtschaftsministerium in seinem neuesten Monatsbericht. Die konjunkturelle Dynamik habe sich im ersten Halbjahr spürbar belebt. Die Bundesregierung hatte bereits am Mittwoch prognostiziert, dass der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland dieses und nächstes Jahr deutlich kräftiger ausfallen werde als zuvor erwartet. Für 2017 rechnet sie nun mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,0 Prozent und für 2018 mit einem Wachstum von 1,9 Prozent. "Dies wäre das stärkste Wirtschaftswachstum seit sechs Jahren", betonte das Wirtschaftsministerium in dem Monatsbericht mit Blick auf das laufende Jahr. (DJ)

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  • Freitag, 20. Oktober 2017
  • Quartalszahlen
    Siemens-Rivale GE verdient deutlich weniger

    Der US-Industrieriese General Electric hat Anleger nach einem schwachen dritten Quartal mit einer drastisch gesenkten Gewinnprognose verschreckt. Verglichen mit dem Vorjahreswert sank der Überschuss um neun Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro), wie der Siemens-Rivale in Boston mitteilte. Der Umsatz legte zwar um gut 14 Prozent auf 33,5 Milliarden Dollar zu, das lag jedoch vor allem am Zukauf des Ölfeldausrüsters Baker Hughes. Analysten hatten bessere Zahlen erwartet, die Aktie fiel vorbörslich um fünf Prozent. "Dies war ein sehr herausforderndes Quartal", sagte Konzernchef John Flannery. Der Großteil der Geschäfte habe zwar solide Ergebnisse erzielt, dies sei jedoch durch die schwache Energiesparte zunichte gemacht worden. (dpa)

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