Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 25. Januar 2016
  • Konjunktur

    Rekord-November bei Bauaufträgen

    Nach einem schwachen Oktober haben sich die Auftragsbücher im deutschen Bauhauptgewerbe kräftig gefüllt. Die Bestellungen legten im November 2015 real um 15 Prozent im Vergleich zum Vormonat zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Es war demnach das stärkste Plus in einem November seit Beginn der Zeitreihe 1991. Sowohl im Wohnungsbau als auch im gewerblichen Hoch- und Tiefbau seien mehr Aufträge eingegangen, sagte ein Sprecher der Wiesbadener Behörde. Nach Angaben des Bauindustrieverbandes profitierte die Branche neben dem anhaltenden Boom im Wohnungsbau vor allem von Großaufträgen im Gewerbebau. Stärkster Treiber sei der Wirtschaftstiefbau gewesen. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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