Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 25. März 2015
  • Banken

    Rekordergebnis 2014 bei Landesbank Hessen-Thüringen

    Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) hat das Jahr 2014 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Der Gewinn vor Steuern lag mit 607 Millionen Euro um ein Viertel über dem bereits guten Vorjahr, wie das Institut am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Der Überschuss kletterte von 335 Millionen auf 397 Millionen Euro.

    Dabei profitierte die Landesbank davon, dass sie weniger Geld für mögliche Risiken zurücklegen musste und der Verwaltungsaufwand geringer ausfiel als im Vorjahr. Für das laufende Jahr erwartet Helaba-Chef Hans-Dieter Brenner ein Vorsteuerergebnis etwa sieben bis acht Prozent unter dem Rekordwert von 2014. Die Helaba ist auch Zentralbank der Sparkassen in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. (dpa)

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  • Dienstag, 28. Juni 2016
  • Agrarwirtschaft
    Kleine Milchviehhalter geben auf

    Wegen geringer Ertragsaussichten geben immer mehr kleine Milchbauern in Deutschland die Viehhaltung auf. Die Zahl der Betriebe mit Milchkühen war Anfang Mai um 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gesunken, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Zum Stichtag besaßen noch 71.302 Betriebe Milchkühe. Das waren 3460 Betriebe weniger als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Milchkühe sank hingegen im selben Zeitraum nur um 0,3 Prozent auf 4,27 Millionen Tiere. Es hat also eine Konzentration der Milchproduktion stattgefunden. (dpa)

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  • IPO
    Line setzt Preisspanne fest

    Der japanische Whatsapp-Rivale Line könnte bei seinem Börsengang mehr als 1 Milliarde US-Dollar einsammeln. Line legte die Preisspanne am Dienstag auf 2700 bis 3200 Yen fest. Damit könnte der Betreiber des Messaging-Dienstes bis zu 112 Milliarden Yen oder umgerechnet 1,1 Milliarden Dollar einsammeln. Line plant kommenden Monat ein Doppellisting in Tokio und in New York. Die Line Corp bietet für den Gang aufs Parkett in Japan am 15. Juli 13 Millionen neue Aktien und 22 Millionen Wertpapiere in New York einen Tag zuvor. Weitere 5,25 Millionen Aktien könnten als Mehrzuteilungsoption angeboten werden. Es wird das größte IPO in Japan seit dem Börsengang der japanischen Post und ihrer beiden Finanztöchter, die zusammen rund 12 Milliarden Dollar einspielten.

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  • Konjunktur
    Deutsche Importpreise ziehen an

    Die Importpreise in Deutschland sind im Mai spürbar gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, kletterte der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent. Ökonomen hatten nur einen Anstieg von 0,6 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisrückgang von 5,5 Prozent registriert. Hier war im Vorfeld ein Rückgang von 5,8 Prozent erwartet worden. Im Vormonat waren die Importpreise um 0,1 Prozent im Monats- und um 6,6 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Der Einfuhrpreisindex ohne Erdöl und Mineralölerzeugnisse lag den Angaben zufolge im Mai um 0,2 Prozent höher als im Vormonat, während sich im Jahresvergleich ein Rückgang um 3,5 Prozent ergab. (DJ)

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