Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 18. Februar 2015
  • Unternehmen

    Rewe würde Tengelmann-Filialen nehmen

    Angesichts der Bedenken des Bundeskartellamts gegen die Edeka-Pläne zum Kauf der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann hat der Rivale Rewe sein Interesse an den 451 Filialen bekräftigt. "Rewe würde im Falle einer Übernahme von Kaiser's Tengelmann alle Arbeitsplätze sichern", sagte Rewe-Chef Alain Caparros. Die Märkte befänden sich an attraktiven, funktionierenden Standorten und könnten dauerhaft profitabel geführt werden. Offen ist allerdings, ob nicht auch eine Übernahme durch Rewe auf Bedenken der Wettbewerbshüter stoßen würde.

    Das Bundeskartellamt hatte am Dienstag sein Veto gegen die geplante Übernahme der Kaiser's-Tengelmann-Supermärkte durch Deutschlands größten Lebensmittelhändler Edeka angedroht. (dpa)

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  • Donnerstag, 08. Dezember 2016
  • Energie
    Preis für Solarstrom fällt weiter

    Der garantierte Abnahmepreis für Solarstrom in Deutschland sinkt weiter. Die Bundesnetzagentur hat bei einer Auktion 27 Projekten mit einer Leistung von 163 Megawatt den Zuschlag zum Bau gegeben, deren durchschnittlicher Preis bei 6,90 Cent je Kilowattstunde liegt. Diesen Preis erhalten die Betreiber nach Fertigstellung der Anlage für 20 Jahre. Laut Bundesverband Solarwirtschaft ist es das erste Mal, dass der Preis für Sonnenstrom hierzulande unter 7 Cent fällt. In der Vorrunde hatte der Durchschnittspreis bei 7,25 Cent gelegen. Vor einigen Jahren erhielten die Betreiber noch Vergütungen in der Größenordnung von über 30 Cent. (DJ)

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  • Konjunktur
    Wende am russischen Automarkt?

    Erstmals seit fast zwei Jahren hat der kriselnde russische Automarkt wieder leicht zugelegt. Der Absatz sei im November um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte die Vereinigung Europäischer Unternehmer (AEB) mit. Demnach wurden mehr als 132.000 Fahrzeuge verkauft. Zuletzt hatte es im Dezember 2014 ein Plus gegeben. Für den Zeitraum Januar bis November stehen die Zeichen aber noch immer auf Krise: Mit knapp 1,3 Millionen Autos wurden seit Jahresbeginn 12 Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als in derselben Periode 2015.

    Wegen einer schweren Wirtschaftskrise schaffen sich die Russen schon seit 2013 immer weniger Autos an. Grund ist vor allem ein massiver Kaufkraftverlust, befeuert vom Verfall des Rubel zum Dollar und Euro sowie von hoher Inflation. (dpa)

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  • Unternehmen
    Allianz wird Gas-Netz-Besitzer in Großbritannien

    Der Versicherer Allianz übernimmt zusammen mit anderen Investoren die Mehrheit am britischen Gasnetz des Netzbetreibers National Grid. Das Konsortium vereinbarte die Übernahme von 61 Prozent der Anteile, wie beide Seiten mitteilten. Zudem hat die Investorengruppe eine Option auf weitere 14 Prozent. Die vereinbarten Bedingungen bewerten das gesamte Gasnetz von National Grid auf 13,8 Milliarden Pfund. Bei Abschluss der Übernahme zahlen die Investoren direkt 3,6 Milliarden Pfund. Zudem übernehmen die Käufer Schulden der Briten.

    Energienetze sind für langfristig orientierte Anleger mit ihren gut kalkulierbaren und sicheren Erträgen angesichts der Niedrigzinsen eine wichtige Anlagealternative. Das Gasnetz von National Grid ist rund 130 000 Kilometer lang und bedient rund elf Millionen Kunden. National Grid kündigte an, einen Großteil des Verkaufserlöses als Sonderdividende an seine Aktionäre auszuzahlen. (dpa)

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  • Konjunktur
    Chinesischer Export legt überraschend zu

    Die chinesischen Exporte sind im November nach einem Rückgang im Vormonat wieder moderat gewachsen. Die Ausfuhren legten leicht um 0,1 Prozent zu, wie die Allgemeine Zollverwaltung mitteilte. Im Oktober waren sie um 7,3 Prozent gefallen.  Die Importe stiegen um 6,7 Prozent. Gemessen in Yuan stiegen die Ausfuhren im November um 5,9 Prozent nach einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vormonat. Die Einfuhren kletterten um 13 Prozent. Sie waren im Oktober um 3,2 Prozent gewachsen. Die Handelsbilanzüberschuss belief sich damit im November auf 298,11 Milliarden Yuan nach 325,25 Milliarden Yuan im Vormonat. In Dollar schrumpfte der Überschuss auf 44,61 Milliarden von 49,06 Dollar im Vormonat. Ökonomen hatten 46,25 Milliarden Dollar prognostiziert.  (DJ)

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  • Konjunktur
    Japan verlangsamt Wachstum

    Die japanische Wirtschaft ist im Quartal von Juli bis September mit einem schwächeren Tempo gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal annualisiert um 1,3 Prozent zu. In der ersten Veröffenlichung betrug die Wachstumsrate noch 2,2 Prozent, wie die Regierung mitteilte. Im ersten Quartal hatte das Wachstum 2,8 und im zweiten Quartal 1,8 Prozent betragen, was jeweils höher war als erwartet. (DJ)

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