Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 22. September 2014
  • Unternehmen

    Rheinmetall behält Autosparte

    Die Rheinmetall AG will ihr Autogeschäft nicht verkaufen. "Unsere Autosparte werden wir definitiv nicht abgeben", sagte Konzernchef Armin Papperger der Süddeutschen Zeitung. Zuletzt war spekuliert worden, im Zuge einer Neuordnung der deutschen Rüstungsindustrie könne es zu einer Art Tauschgeschäft kommen. Die Rheinmetall AG könnte ihren Militärbereich mit der Übernahme der Marinesparte von ThyssenKrupp ausbauen und die eigenen Autozulieferer-Betriebe an ThyssenKrupp abgeben. Dem tritt Papperger entgegen. "Wir sind der größte Hersteller von Motorblöcken und Zylinderköpfen in China, mit einem Wachstum von 20 bis 30 Prozent im Jahr. Warum sollten wir solche Zukunftsfelder aufgeben?" Rheinmetall produziert vor allem Kolben, Motorblöcke und Gleitlager, aber auch andere Autoteile. (DJ)

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  • Mittwoch, 29. März 2017
  • Unternehmen
    Massenrückruf von Mercedes und VW in China

    Die Autobauer Mercedes und Volkswagen rufen in China fast eine Million Fahrzeuge zurück. Wie die chinesische Regulierungsbehörde Aqsiq am späten Dienstagabend mitteilte, sind 398.500 Autos verschiedener Modelle von Mercedes Benz betroffen, die zwischen Mai 2015 und Februar 2017 produziert wurden. Volkswagen ruft demnach 572.400 Wagen seiner Tochter Audi zurück, hierbei sind Modelle von Juni 2010 bis August 2016 betroffen. Bei den Mercedes-Wagen kann es beim Start des Motors zu Überhitzungen kommen, vor allem bei mehrmaligen Startversuchen, wie die chinesische Behörde mitteilte. Bei den Audi-Fahrzeugen warnte der Hersteller vor Problemen mit dem Schiebedach. Diese könnten zu Beeinträchtigungen der Sicherheitsvorkehrungen führen, vor allem bei den Airbags. (AFP)

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  • Unternehmen
    Toshiba schickt Atomtochter in Insolvenz

    Die US-Atomsparte des kriselnden japanischen Technologiekonzerns Toshiba beantragt Insolvenz. Westinghouse Electric Company (WEC) sowie Firmen der Unternehmensgruppe hätten sich zu diesem Schritt entschlossen, teilte Toshiba mit. Demnach hat Westinghouse Electric Gläubigerschutz beantragt. Massive Probleme bei der US-Atomsparte hatten ein gewaltiges Loch in die Bilanz von Toshiba gerissen. Mit der Insolvenz von Westinghouse will Toshiba die Sparte aus den Büchern bekommen. Fürs laufende Geschäftsjahr rechnet Toshiba jetzt mit einem Verlust von 1,01 Billionen Yen (rund 8,3 Milliarden Euro) statt minus 390 Milliarden Yen wie noch im Februar mitgeteilt. (dpa)

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