Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 22. September 2014
  • Unternehmen

    Rheinmetall behält Autosparte

    Die Rheinmetall AG will ihr Autogeschäft nicht verkaufen. "Unsere Autosparte werden wir definitiv nicht abgeben", sagte Konzernchef Armin Papperger der Süddeutschen Zeitung. Zuletzt war spekuliert worden, im Zuge einer Neuordnung der deutschen Rüstungsindustrie könne es zu einer Art Tauschgeschäft kommen. Die Rheinmetall AG könnte ihren Militärbereich mit der Übernahme der Marinesparte von ThyssenKrupp ausbauen und die eigenen Autozulieferer-Betriebe an ThyssenKrupp abgeben. Dem tritt Papperger entgegen. "Wir sind der größte Hersteller von Motorblöcken und Zylinderköpfen in China, mit einem Wachstum von 20 bis 30 Prozent im Jahr. Warum sollten wir solche Zukunftsfelder aufgeben?" Rheinmetall produziert vor allem Kolben, Motorblöcke und Gleitlager, aber auch andere Autoteile. (DJ)

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  • Mittwoch, 20. September 2017
  • Unternehmen
    Delivery Hero übernimmt Foodfly komplett

    Der Essensvermittler Delivery Hero übernimmt den Betreiber der koreanischen Online-Plattform Foodfly komplett. Bisher hielt das Berliner SDax-Unternehmen 21 Prozent an der Muttergesellschaft Fly & Company Inc. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Foodfly betreibt einen Marktplatz mit Lieferservice und für 1700 Restaurants in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Delivery Hero ist weltweit in 40 Ländern tätig und in Südkorea bereits mit den Marken Yogiyo und Baedaltong vertreten. (DJ)

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  • Immobilien
    Zahl Baugenehmigungen für Wohnungen sinkt

    Die Zahl der Baugenehmigungen für neue Wohnungen in Deutschland sinkt trotz des Immobilienbooms. Von Januar bis Juli fiel sie um 6,6 Prozent oder 14.200 auf 199.400, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsbauunternehmen macht Sonderfaktoren für den Rückgang verantwortlich: Viele Firmen hätten ihre Anträge bis Ende 2015 gestellt, um noch die alten Regelungen der Energieeinsparverordnung zu nutzen und so Baukosten zu sparen. Das habe für Vorzieheffekte gesorgt. (rts)

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  • Unternehmen
    Ford fährt Produktion in USA und Mexiko zurück

    Der US-Autohersteller Ford fährt seine Produktion in Nordamerika vorübergehend zurück. Betroffen sind nach Angaben von Ford drei Werke in den USA und zwei in Mexiko. Mit der Maßnahme will das Unternehmen die hohen Lagerbestände bei den Händlern absenken. Der Autohersteller leidet unter der mauen Nachfrage nach Kleinwagen wie dem Fiesta oder dem Fusion. US-Kunden greifen stattdessen bevorzugt bei größeren Crossover-Modellen und SUV zu. (DJ)

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  • Unternehmen
    Zara-Mutter Inditex spürt starken Euro

    Der weltgrößte Textileinzelhändler Inditex hat seinen Gewinn im ersten Halbjahr 2017 erneut kräftig gesteigert. Allerdings bekommt auch der erfolgsverwöhnte Branchenprimus mit Marken wie Zara und Massimo Dutti mittlerweile den starken Euro zu spüren: Die Gewinnmarge ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück, wie das spanische Unternehmen mitteilte. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um neun Prozent auf 1,37 Milliarden Euro und lag damit leicht unter den Erwartungen. (rts)

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