Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 17. März 2016
  • Unternehmen

    Rio Tinto bekommt neuen Chef

    Der weltweit zweitgrößte Bergbaukonzern Rio Tinto tauscht nach einem Verlust und einer Dividendenkürzung den Vorstandschef aus. Jean-Sebastien Jacques, bisher Chef der Kupfer-Sparte, soll Anfang Juli die Nachfolge von Sam Walsh antreten, wie das Unternehmen mitteilte. Walsh ziehe sich aus dem Unternehmen zurück. Rio Tinto hatte infolge des Preisverfalls an den Rohstoffmärkten im vergangenen Jahr einen Verlust von 866 Millionen Dollar eingefahren und eine drastische Wende in der Dividendenpolitik angekündigt. Der wichtigste Rohstoff des australisch-britischen Konzerns ist Eisenerz. Die Preise waren im vergangenen Jahr auf Mehrjahrestiefs gefallen. (dpa)

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  • Montag, 21. August 2017
  • Arbeitsmarkt
    Tschechien erhöht den Mindestlohn

    EU-Mitglied Tschechien kündigt eine Anhebung beim gesetzlichen Mindestlohn an. Der Stundensatz soll zu Beginn des kommenden Jahres um knapp 11 Prozent auf 73,20 Kronen steigen - umgerechnet sind das rund 2,80 Euro. "Arbeit muss sich auszahlen", sagte der sozialdemokratische Ministerpräsident Bohuslav Sobotka. Gut 130.000 Beschäftigte werden in Tschechien nach dem Mindestlohn bezahlt. Beobachtern zufolge ist das Lohngefälle zu den westlichen EU-Staaten längst Thema im tschechischen Wahlkampf. (dpa)

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  • Luftfahrt
    Großauftrag aus Hongkong für Airbus

    Der Flugzeugbauer Airbus hat einen Milliardenauftrag von Cathay Pacific Airways an Land gezogen. Die Hongkonger Fluggesellschaft kauft 32 neue A321neo. Der Listenpreis liege bei rund 3,5 Milliarden Euro, hieß es. Bei Großbestellungen sind jedoch deutlich Preisabschläge üblich. Auch Cathay Pacific erklärte, sie werde weniger als den Listenpreis zahlen. Die Flugzeuge sollen ab 2020 vor allem vom Schwesterunternehmen Cathay Dragon eingesetzt werden. Erst vor rund einer Woche hatte Cathay Airways den höchsten Halbjahres-Verlust seit mindestens zwei Jahrzehnten vermeldet. Den Hongkongern macht der scharfe Wettbewerb von Billigfliegern zu schaffen. (dpa)

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  • Ratenkredite
    Commerzbank macht Schluss mit BNP Paribas

    Die Commerzbank betreibt ihr Ratenkredit-Geschäft ab sofort alleine. Das Gemeinschaftsunternehmen mit der französischen Großbank BNP Paribas sei beendet worden, teilte das Frankfurter Geldhaus mit. 300.000 Kundenverträge mit einem Kreditportfolio von insgesamt 3,5 Milliarden Euro gehen auf die Commerzbank über. Auch 150 Mitarbeiter wechseln dort hin. Das Gemeinschaftsunternehmen mit BNP Paribas war noch von der Dresdner Bank gestartet worden und ging mit deren Kauf auf die Commerzbank über. (dpa)

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  • Studie
    Arbeitnehmer überwiegend mit ihrem Job zufrieden

    Rund 88 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland sind mit ihrem Beschäftigungsverhältnis zufrieden. Damit liegt die Bundesrepublik leicht über dem europäischen Durchschnitt von 86 Prozent, wie die noch unveröffentlichte Untersuchung des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, aus der die "Rheinische Post" zitierte. Am zufriedensten mit ihrer Arbeit sind demnach Arbeitnehmer aus Österreich und den Niederlanden mit knapp 93 beziehungsweise knapp 92 Prozent. Ausschlaggebend für die Zufriedenheit seien den Forschern zufolge Wertschätzung und Anerkennung, die sich in Geld, Aufstiegsperspektiven und Lob ausdrückten, berichtete das Blatt weiter. Ähnlich wichtig sei ein gutes soziales Umfeld am Arbeitsplatz. Im Gegenzug wirkten sich Zeitdruck, häufige Unterbrechungen oder sehr lange Arbeitszeiten negativ auf die Arbeitszufriedenheit aus. Größere Handlungsspielräume für die Beschäftigten könnten dies allerdings aufwiegen. (AFP)

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