Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 16. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Roche bleibt weiter auf Kurs

    Der Pharmakonzern Roche hat in den ersten neun Monaten dank der Nachfrage nach seinen Krebsmedikamenten mehr umgesetzt. Von Januar bis Ende September stieg der Umsatz unter Ausschluss von Wechselkurseffekten um 5 Prozent. Der Erlös ging allerdings leicht auf 34,76 Milliarden Schweizer Franken (28,79 Milliarden Euro) von vorher 34,87 Milliarden Franken zurück.
    Die Gesamtjahresprognose haben die Schweizer bekräftigt. Roche rechnet mit einem Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich zu konstanten Wechselkursen. Der bereinigte Gewinn je Genussschein und Inhaberaktie soll stärker als der Umsatz zulegen. Zudem stellte der Konzern seinen Aktionären weiterhin eine Anhebung der Dividende in Aussicht.
    Die Division Pharma legte bereinigt um 4 Prozent und die Division Diagnostics um 6 Prozent zu. In der Pharmasparte waren die Krebsmedikamente, insbesondere Herceptin, Perjeta und Kadcyla zur Behandlung von Brustkrebs die Hauptwachstumsträger. Bei Diagnostics beruhten die Zuwächse vor allem auf der weiterhin starken Nachfrage nach Produkten des Geschäftsbereichs Professional Diagnostics.
    Die Schweizer berichten als erster großer Pharmakonzern über den Geschäftsverlauf nach drei Quartalen. Gewinnzahlen veröffentlicht das Unternehmen nur zum Halbjahr und am Jahresende. (DJ/rts)

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  • Montag, 27. Februar 2017
  • Arbeitsmarkt
    Arbeitsagenturen rechnen weiter mit Jobaufschwung

    Jobvermittler sehen vorerst keinen Hinweis auf ein Ende des Jobaufschwungs. Mindestens bis zum Frühsommer rechnen sie saisonbereinigt mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in seinem Arbeitsmarktbarometer für Februar berichtete. Zugleich werde die Zahl der Jobs in den kommenden drei Monaten erneut zunehmen. Das IAB ist das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit, das Barometer fußt auf einer Umfrage unter den 156 Arbeitsagenturen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Evonik bekommt neuen Vorstandschef

    Beim Essener Chemiekonzern Evonik kommt es zum Führungswechsel. Vorstandschef Klaus Engel soll mit Ablauf der Hauptversammlung am 23. Mai 2017 aus dem Amt scheiden, teilte Evonik mit. Nachfolger soll der stellvertretende Vorstandschef Christian Kullmann werden. Der vom Präsidialausschuss des Aufsichtsrats vorgeschlagene Vorstandsumbau muss noch vom gesamten Kontrollgremium abgesegnet werden, voraussichtlich wird der Aufsichtsrat am 1. März darüber entscheiden. Der frühere Kommunikationschef Kullmann war 2014 in den Vorstand des Essener Spezialchemiekonzerns aufgerückt, seit Mai 2016 ist er stellvertretender Vorstandschef. (rts)

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  • Konjunktur
    Stimmung in Eurozone hellt sich auf

    Die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone hat sich im Februar etwas aufgehellt. Das Barometer legte leicht um 0,1 auf 108,0 Punkte zu, wie die EU-Kommission mitteilte. Ökonomen hatten damit gerechnet. In der Industrie, bei den Dienstleistern und am Bau besserte sich die Stimmung. Bei den Verbrauchern und auch im Einzelhandel verschlechterte sie sich hingegen. Das ebenfalls ermittelte Barometer für das Geschäftsklima stieg um 0,06 auf plus 0,82 Zähler zum Vormonat. Die EU-Kommission sieht alle EU-Staaten auf Wachstumskurs - trotz wirtschaftlicher Abschottungstendenzen in den USA und den anstehenden Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien. (rts)

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  • Konjunktur
    KfW hebt Konjunkturprognose leicht an

    Die staatliche Förderbank KfW hebt wegen des guten Jahresauftakts ihre Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft leicht an. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 1,4 Prozent zulegen, heißt es in der Vorhersage. Bislang war von 1,3 Prozent die Rede. "Der deutsche Aufschwung zeigt Ausdauer", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. "Die heimische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs." Der Tempoverlust - 2016 hatte es noch zu 1,9 Prozent gereicht - gehe zu drei Vierteln auf die geringere Zahl von Arbeitstagen zurück. Auch für das kommende Jahr erwartet die KfW eine Zunahme um 1,4 Prozent. "Allerdings sorgt das politische Umfeld für erhebliche Prognoserisiken", warnte Zeuner. (rts)

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