Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 16. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Roche bleibt weiter auf Kurs

    Der Pharmakonzern Roche hat in den ersten neun Monaten dank der Nachfrage nach seinen Krebsmedikamenten mehr umgesetzt. Von Januar bis Ende September stieg der Umsatz unter Ausschluss von Wechselkurseffekten um 5 Prozent. Der Erlös ging allerdings leicht auf 34,76 Milliarden Schweizer Franken (28,79 Milliarden Euro) von vorher 34,87 Milliarden Franken zurück.
    Die Gesamtjahresprognose haben die Schweizer bekräftigt. Roche rechnet mit einem Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich zu konstanten Wechselkursen. Der bereinigte Gewinn je Genussschein und Inhaberaktie soll stärker als der Umsatz zulegen. Zudem stellte der Konzern seinen Aktionären weiterhin eine Anhebung der Dividende in Aussicht.
    Die Division Pharma legte bereinigt um 4 Prozent und die Division Diagnostics um 6 Prozent zu. In der Pharmasparte waren die Krebsmedikamente, insbesondere Herceptin, Perjeta und Kadcyla zur Behandlung von Brustkrebs die Hauptwachstumsträger. Bei Diagnostics beruhten die Zuwächse vor allem auf der weiterhin starken Nachfrage nach Produkten des Geschäftsbereichs Professional Diagnostics.
    Die Schweizer berichten als erster großer Pharmakonzern über den Geschäftsverlauf nach drei Quartalen. Gewinnzahlen veröffentlicht das Unternehmen nur zum Halbjahr und am Jahresende. (DJ/rts)

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  • Freitag, 22. Juli 2016
  • Unternehmen
    Gewinnrückgang bei Syngenta

    Der starke Dollar und der langsame Start in die US-Anbausaison haben beim Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta Gewinn und Umsatz sinken lassen. Die Verkaufserlöse sanken im ersten Halbjahr um sieben Prozent auf 7,09 Milliarden Dollar, unter dem Strich stand mit 1,06 Milliarden Dollar 13 Prozent weniger Gewinn als ein Jahr zuvor, wie Syngenta mitteilte. Die geplante Übernahme des Konzerns aus Basel durch ChemChina werde trotz des schwierigen Prüfverfahrens vor allen in den USA bis Jahresende über die Bühne gehen, sagte der neue Firmenchef Erik Fyrwald. Der chinesische Chemieriese will für Syngenta 43 Milliarden Dollar auf den Tisch legen und hat die Frist für die Annahme der Offerte schon zweimal verlängert. (rts)

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  • Konjunktur
    Britische Wirtschaft geht auf Talfahrt

    Der Brexit-Schock hat der britischen Wirtschaft einen harten Schlag versetzt. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel im Juli auf 47,7 Zähler von 52,4 im Vormonat, wie das IHS Markit Institut im Zuge einer ersten Veröffentlichung mitteilte. Das Konjunkturbarometer fiel damit unter die Wachstumsgrenze von 50 Zählern und notiert nun auf dem niedrigsten Stand seit April 2009. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbes fiel auf 49,1 Punkte von 52,1 im Vormonat, für den Dienstleistungssektor ging es noch steiler nach unten, auf 47,4 Zähler von 52,3 im Vormonat. (DJ)

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  • Unternehmen
    Vodafone übertrifft Erwartungen

    Der britische Telekomkonzern Vodafone hat dank einer leichten Erholung in Europa zu Beginn seines Geschäftsjahres besser abgeschnitten als gedacht. Konzernweit zogen die Umsätze aus eigener Kraft, also ohne Währungseinflüsse und Verkäufe, im ersten Quartal um 2,2 Prozent an, wie das Unternehmen mitteilte. Das war mehr als von Analysten geschätzt. Während die Schwellenländer weiter kräftig wuchsen, konnte auch das Europageschäft ein leichtes Plus aufweisen. Vor allem wegen Währungsschwankungen schmolz der Umsatz jedoch insgesamt um 4,5 Prozent auf 13,38 Milliarden Euro. In Deutschland gingen die Erlöse um 2,5 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro zurück, weil weniger Endgeräte wie Smartphones und Tablets verkauft wurden. Der Serviceumsatz kletterte dank des wachsenden Kabelgeschäfts im Jahresvergleich um 1,6 Prozent. Im Mobilfunk erlöste die Düsseldorfer Tochter 0,3 Prozent weniger mit Sprach- und Datendiensten. Von Januar bis März war der Umsatz noch um leicht gestiegen. (dpa)

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