Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 11. Februar 2015
  • Unternehmen

    Rocket Internet kauft Lieferdienst in Kuwait

    Die Berliner Startup-Schmiede Rocket Internet ist weiter auf dem Vormarsch im Geschäft mit der Essenszustellung. Die Firma der Samwer-Brüder gab die Übernahme des Lieferdienstes Talabat aus Kuwait für rund 150 Millionen Euro bekannt. Talabat ist auch in Saudi Arabien, den Vereinten Arabischen Emiraten, Bahrain, Oman sowie Katar aktiv. Der Lieferservice werde in die neue Einheit eingebunden, in der Rockets Essenszusteller gebündelt werden, hieß es. Erst vergangene Woche hatte Rocket eine Investition von 496 Millionen Euro in die Berliner Plattform Lieferheld bekanntgegeben. Zudem kaufte Rocket neun weitere Lieferdienste in verschiedenen Ländern von Spanien und Italien bis Pakistan Malaysia und Singapur zusammen. (dpa)

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  • Mittwoch, 28. Juni 2017
  • Übernahmen
    Philips kauft US-Rivalen

    Der niederländische Medizintechnik-Hersteller Philips kauft für 1,9 Milliarden Euro den US-Rivalen Spectranetics. Das Management beider Unternehmen habe dem Vorhaben bereits zugestimmt, teilte Philips mit. Spectranetics ist auf Verfahren zur Säuberung verstopfter Venen und Arterien spezialisiert. Dazu werden unter anderem Laser eingesetzt und auch kleine, mit bestimmten Medikamenten umhüllte Kapseln. Der einst für seine Unterhaltungselektronik bekannte Philips-Konzern konzentriert sich inzwischen auf Medizintechnik und Körperpflegegeräte - etwa elektrische Zahnbürsten und Rasierer. In der Medizintechnik konkurriert Philips mit Siemens. Philips bietet 38,50 Dollar in Bar pro Spectranetics-Aktie. Das ist ein Aufschlag von 27 Prozent auf den letzten Schlusskurs der Papiere. (rts)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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