Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 01. September 2014
  • Unternehmen

    Rückschlag für Siemens - Atomreaktor erst 2018 startklar

    Siemens und Areva stoßen beim Bau des finnischen Atomreaktors Olkiluoto-3 auf weitere Hindernisse. Wegen Problemen mit den Instrumenten und dem Kontrollsystem werde der Bau erst Mitte 2016 fertiggestellt, die Inbetriebnahme werde nicht vor 2018 erwartet, teilten die beiden Partner mit. Ursprünglich sollte der fünfte Atomreaktor in Finnland - der einzige Neubau in Europa - bereits 2009 fertiggestellt worden sein. Wegen der Verzögerungen liefern sich das Baukonsortium und der finnische Energieversorger Teollisuuden Voima(TVO) seit Jahren Auseinandersetzungen. Der Auftraggeber TVO hatte vergangenes Jahr erklärt, die Inbetriebnahme des Reaktors werde sich bis Mitte 2016 verzögern. Für Siemens ist das unrentable Projekt der letzte Bau aus der Zusammenarbeit mit dem französischen Areva-Konzern, der bei dem Konsortium in Finnland die Federführung hat. Der Münchner Technologiekonzern hat sich mittlerweile aus dem Atom-Geschäft zurückgezogen. Siemens verdient an dem Bau des Druckwasser-Reaktors praktisch nichts mehr und musste bereits dreistellige Millionenbeträge auf das Projekt abschreiben. (rts)

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  • Dienstag, 06. Dezember 2016
  • Konjunktur
    Größtes Auftragsplus für Industrie seit 2014

    Die deutsche Industrie hat im Oktober wieder spürbar mehr Aufträge an Land gezogen. Die Betriebe erhielten 4,9 Prozent mehr Bestellungen als im Vormonat und verbuchten damit das größte Plus seit Juli 2014, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte. "Die auch in der Tendenz etwas anziehende Nachfrage und das verbesserte Geschäftsklima sprechen insgesamt für eine Belebung der Industriekonjunktur im Jahresschlussquartal", erklärte das Ministerium dazu. Schwung kam von der Nachfrage aus dem Inland: Sie legte um 6,3 Prozent zu. Die Aufträge dem Ausland stiegen um 3,9 Prozent. (rts)

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  • Unternehmen
    Bahnvorstand Weber verlängert um zwei Jahre

    Personalvorstand Ulrich Weber wird voraussichtlich noch gut zwei Jahre bei der Deutschen Bahn bleiben. Der Dienstvertrag des 66-Jährigen solle in der nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. Dezember bis Ende 2018 verlängert werden, hieß es im Umfeld des Kontrollgremiums. Der Jurist ist seit Juli 2009 bei der Bahn, sein bisheriger Vertrag läuft am 31. März 2017 aus. Das bundeseigene Unternehmen lehnte einen Kommentar zu der Personalie ab. Weber ist derzeit vor allem als Verhandlungsführer der Arbeitgeber in der Tarifrunde mit den Bahngewerkschaften EVG und GDL engagiert. In seiner Amtszeit vollzog die Bahn eine Trendwende und schuf nach jahrelangem Stellenabbau unterm Strich wieder neue Arbeitsplätze. (dpa)

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