Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 18. März 2016
  • Leitzins

    Russische Zentralbank rührt Leitzins nicht an

    Die russische Zentralbank senkt ihren Leitzins trotz der wirtschaftlichen Schwäche nicht weiter. Er bleibe bei elf Prozent, entschied die Notenbank in Moskau. Von Anfang bis Mitte 2015 wurde der Leitzins schrittweise von 17 Prozent auf das aktuelle Niveau gesenkt, um mit billigerem Geld der krisengeplagten Wirtschaft in der Rezession unter die Arme zu greifen. Die Zentralbank rechnet in diesem Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 1,3 bis 1,5 Prozent, nachdem es 2015 sogar 3,7 Prozent waren. Besonders die niedrigen Preise für Öl und Gas - den größten Exportschlagern - machen dem osteuropäischen Land zu schaffen. Zudem bremsen hohe Zinsen und sinkende Realeinkommen den privaten Konsum. (rts)

    +
  • Freitag, 22. September 2017
  • Unternehmen
    Varta startet wohl neuen IPO-Versuch

    Der Mikrobatterie-Hersteller Varta will Finanzkreisen zufolge in der nächsten Woche den zweiten Versuch innerhalb eines Jahres starten, an die Frankfurter Börse zu gehen. Das Unternehmen aus dem schwäbischen Ellwangen peile einen Erlös von rund 200 Millionen Euro an, wie zwei Insider sagten. Im Spätherbst 2016 hatte Varta die Emission abgebrochen, weil sich nicht ausreichend Käufer für die Aktien fanden. Den neuen Anlauf begleitet Finanzkreisen zufolge federführend die Investmentbank Berenberg. Der Produzent von Knopfzellen für Hörgeräte und Kopfhörer strebe angesichts verbesserter Ergebniskennzahlen eine höhere Bewertung an als vor knapp einem Jahr. Damals sollte Varta auf einen Börsenwert von 400 bis 500 Millionen Euro kommen. (rts)

    +
  • Unternehmen
    Turkish Airlines will bei Boeing 40 "Dreamliner" kaufen

    Die Fluggesellschaft Turkish Airlines will beim Flugzeugbauer Boeing im großen Stil Langstreckenjets kaufen. Der Deal soll 40 Exemplare des jüngsten Typs Boeing 787-9 "Dreamliner" umfassen, wie Boeing mitteilte. Die türkische Fluglinie begründete die Pläne mit dem Bedarf an dem künftigen dritten Istanbuler Flughafen und einem Ausbau ihrer Flotte. Die 40 Maschinen in der mittellangen Ausführung des "Dreamliners" haben laut Preisliste Gesamtwert von 10,8 Milliarden US-Dollar (9,1 Milliarden Euro). (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen