Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 18. März 2016
  • Leitzins

    Russische Zentralbank rührt Leitzins nicht an

    Die russische Zentralbank senkt ihren Leitzins trotz der wirtschaftlichen Schwäche nicht weiter. Er bleibe bei elf Prozent, entschied die Notenbank in Moskau. Von Anfang bis Mitte 2015 wurde der Leitzins schrittweise von 17 Prozent auf das aktuelle Niveau gesenkt, um mit billigerem Geld der krisengeplagten Wirtschaft in der Rezession unter die Arme zu greifen. Die Zentralbank rechnet in diesem Jahr mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 1,3 bis 1,5 Prozent, nachdem es 2015 sogar 3,7 Prozent waren. Besonders die niedrigen Preise für Öl und Gas - den größten Exportschlagern - machen dem osteuropäischen Land zu schaffen. Zudem bremsen hohe Zinsen und sinkende Realeinkommen den privaten Konsum. (rts)

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  • Donnerstag, 23. Februar 2017
  • Telekommunikation
    Gewinn von O2-Mutterkonzern Telefónica geschrumpft

    Der hoch verschuldete spanische Telekommunikationskonzern Telefónica hat im vergangenen Jahr weniger Gewinn gemacht. Das Plus schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent auf 2,36 Milliarden Euro, wie Telefónica mitteilte. Grund seien vor allem Kosten für die Umstrukturierung gewesen: Telefónica zahlte Mitarbeitern Abfindungen, um Stellen abzubauen.

    Bei Telefónica, zu der auch die deutsche Marke O2 gehört, arbeiten in Spanien derzeit noch rund 28.000 Menschen. Von Ende 2015 bis Ende 2016 strich der Konzern rund 13 Prozent der Stellen. Der Umsatz stieg 2016 um mehr als zehn Prozent auf 52 Milliarden Euro - auf dem Heimatmarkt Spanien und in Brasilien lief es gut, in Deutschland und vor allem in Großbritannien dagegen sanken die Umsätze.

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