Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 19. Februar 2015
  • Unternehmen

    Russischer Autobauer GAZ braucht Hilfe

    Der russische Bus- und Lastwagen-Bauer GAZ hat einem Medienbericht zufolge staatliche Hilfe beantragt. Die Regierung in Moskau sei um Garantien in Höhe von umgerechnet 354 Millionen Euro (25 Milliarden Rubel) gebeten worden, berichtete die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf Handelsminister Denis Manturow. Die Hilfen sollten das Unternehmen bei der Umschuldung unterstützen. Die russische Wirtschaft ächzt unter den Folgen des Ölpreis-Verfalls sowie der Sanktionen, die der Westen aus Protest gegen den Moskauer Kurs im Ukraine-Konflikt verhängt hat. Der Rubel ist unter schwer Druck geraten. Der Staat hat bisher vor allem Banken unter die Arme gegriffen. (rts)

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  • Freitag, 23. Juni 2017
  • Konjunktur
    Einkaufsmanagerindex gibt nach

    Der Aufschwung in der Euro-Zone hat im Juni einen Dämpfer erlitten. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 0,9 auf 55,7 Punkte. Das ist der schlechteste Wert seit fünf Monaten, wie das Institut IHS Markit zu seiner Umfrage unter 5000 Unternehmen mitteilte. Ab 50 signalisiert das Barometer ein Wachstum. "Insgesamt fällt das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2017 so gut aus wie seit über sechs Jahren nicht mehr", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte von April bis Juni mit 0,7 Prozent etwas schneller gewachsen sein als zu Jahresbeginn mit 0,6 Prozent. (rts)

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  • Konjunktur
    Inflation drückt Reallöhne

    Die Kaufkraft der Deutschen ist im ersten Quartal wegen der höheren Inflation so schwach gestiegen wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Die Reallöhne wuchsen von Januar bis März um 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Zwar zogen die Verdienste mit 2,6 Prozent kräftiger an als in den drei Vorquartalen. Allerdings erreichte die Teuerungsrate mit 1,9 Prozent den höchsten Wert seit Ende 2012, weshalb der größte Teil des Lohnzuwachses von der Inflation zunichte gemacht wurde. Dafür sorgten vor allem teureres Benzin und Heizöl. Die Bruttomonatsverdienste von Arbeitnehmern in leitender Stellung legten mit 3,7 Prozent besonders stark zu. "Hauptursache dafür sind weit überdurchschnittlich gestiegene Sonderzahlungen", erklärten die Statistiker. Bei an- und ungelernten Beschäftigten fiel das Plus mit 2,6 Prozent durchschnittlich aus. Der zu Jahresbeginn von 8,50 auf 8,84 Euro angehobene gesetzliche Mindestlohn habe "keine offensichtlichen Auswirkungen hinterlassen", schlussfolgerten die Statistiker daraus. (rts)

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  • Unternehmen
    Größte US-Banken bestehen Belastungstest

    Die 34 größten US-Banken haben die erste Stufe des diesjährigen Belastungstests der Notenbank bestanden. Selbst in einer extremen Rezession und einem sprunghaften Anstieg der Arbeitslosenquote hätten sie noch genügend Kapital, um die Vorgaben der Aufseher zu erfüllen, teilte die Fed am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Die Institute - darunter Branchengrößen wie JPMorgan Chase oder die Bank of America - würden zwar im schlimmsten Fall auf Kredite von insgesamt 383 Milliarden Dollar verzichten müssen. Sie würden demnach aber dennoch über deutlich mehr Kapital verfügen als vorgeschrieben. (rts)

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