Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. Juli 2014
  • Konjunktur

    Russischer Automarkt bricht ein

    In Russland beschleunigt sich die Talfahrt am Automarkt. Nach einem schwachen ersten Halbjahr sagte der Unternehmerverband Association of European Businesses (AEB) für dieses Jahr einen Einbruch der Verkäufe um zwölf Prozent auf 2,45 Millionen Wagen aus. Bislang war er lediglich von einem Rückgang von 1,6 Prozent ausgegangen. Allein im Juni fielen die Absätze um 17,3 Prozent. 2013 betrug das Minus 5,5 Prozent - nach drei Jahren mit prozentual zweistelligen Wachstumsraten. 

    Unter anderem die internationalen Autokonzerne General Motors, Ford, und Renault hatten kräftig in Russland investiert, um dort von der wachsenden Mittelschicht zu profitieren. Doch inzwischen sind die Verbraucher angesichts der Konjunkturabkühlung immer weniger dazu bereit, größere Anschaffungen zu tätigen. Die russische Wirtschaft wird zudem von Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise belastet. (rts)

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  • Sonntag, 28. August 2016
  • Unternehmen
    China stampft Triebwerkbauer aus dem Boden

    China schmiedet einem Medienbericht zufolge einen neuen Konkurrenten im Geschäft mit Flugzeugmotoren. Wie das staatliche Fernsehen am Sonntag berichtete, wird die China Aero-Engine Group mit einem Stammkapital von umgerechnet sieben Milliarden Dollar ausgestattet. Der Konzern mit 96.000 Beschäftigten soll auf den internationalen Märkten wettbewerbsfähig sein und dort etwa der Triebwerktochter Pratt & Whitney des US-Mischkonzerns United Technologies die Stirn bieten. Die neue Gesellschaft entsteht durch die Fusion einer Reihe kleinerer Firmen. Investoren sind die chinesische Regierung, die Hauptstadt Peking sowie Luftfahrtunternehmen. Der Triebwerksbau zählt zu den Technologiebranchen, in denen die Volksrepublik in die Weltspitze vorstoßen will. Weitere Bereiche sind Hochgeschwindigkeitszüge und Kernenergie. (rts)

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