Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. Juli 2014
  • Konjunktur

    Russischer Automarkt bricht ein

    In Russland beschleunigt sich die Talfahrt am Automarkt. Nach einem schwachen ersten Halbjahr sagte der Unternehmerverband Association of European Businesses (AEB) für dieses Jahr einen Einbruch der Verkäufe um zwölf Prozent auf 2,45 Millionen Wagen aus. Bislang war er lediglich von einem Rückgang von 1,6 Prozent ausgegangen. Allein im Juni fielen die Absätze um 17,3 Prozent. 2013 betrug das Minus 5,5 Prozent - nach drei Jahren mit prozentual zweistelligen Wachstumsraten. 

    Unter anderem die internationalen Autokonzerne General Motors, Ford, und Renault hatten kräftig in Russland investiert, um dort von der wachsenden Mittelschicht zu profitieren. Doch inzwischen sind die Verbraucher angesichts der Konjunkturabkühlung immer weniger dazu bereit, größere Anschaffungen zu tätigen. Die russische Wirtschaft wird zudem von Sanktionen des Westens wegen der Ukraine-Krise belastet. (rts)

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  • Sonntag, 26. Februar 2017
  • Unternehmen
    Neun Filialen von Strauss Innovation weiter offen

    Bei der insolventen Warenhauskette Strauss Innovation dauert die Abwicklung länger als ursprünglich geplant. Neun der einst 57 Filialen bleiben auch im März noch geöffnet, wie ein Sprecher des Insolvenzverwalters auf Nachfrage mitteilte. Ursprünglich war vorgesehen, sämtliche Geschäfte bis Ende Februar zu schließen. Wo es noch genug Ware gebe und es der Mietvertrag erlaube, werde auch im März zunächst noch weiter verkauft, sagte der Sprecher. Dies gelte für die Filialen in Dortmund-Hombruch, Dresden-Blasewitz, Düsseldorf (Aachener Straße), Essen-City, Hamburg-Altona, Hilden, Kaiserslautern, Moers und Ratingen. Ein genaues Schließungsdatum für die einzelnen Filialen stehe noch nicht fest. Dies richte sich nach dem Verlauf des Abverkaufs der Ware, sagte der Sprecher. (dpa)

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