Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 13. Februar 2016
  • 200-Millioneninvestment

    Russischer Oligarch steigt bei Uber ein

    Der russische Milliardär Michail Fridman ist mit 200 Millionen Dollar beim Fahrdienst-Vermittler Uber eingestiegen. Welchen Anteil Fridmans Investmentfirma LetterOne dabei bekam, ging aus der Mitteilung von Freitag nicht hervor. Uber war zuletzt laut Medienberichten in Finanzierungsrunden mit 50 bis 60 Milliarden Dollar bewertet worden. LetterOne gehören unter anderem Anteile an den Mobilfunk-Betreibern VimpelCom und Turkcell. Ein großer Teil ihres Vermögens stammt aus dem Verkauf der Ölgesellschaft TNK-BP an den russischen Staat. Einem russischen Medienbericht zufolge investierte im vergangenen Jahr bereits ein anderer russischer Milliardär, Alischer Usmanow, in Uber. (dpa)

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  • Montag, 25. September 2017
  • Unternehmen
    Stahlgruber ist heiß begehrt

    Der zum Verkauf stehende deutsche Autoteile-Händler Stahlgruber zieht das Interesse von Wettbewerbern und Finanzinvestoren auf sich. Die Gebote könnten bei mehr als 1,2 Milliarden Euro liegen, sagten mehrere Insider. Der US-Wettbewerber LKQ sowie die Finanzinvestoren Bain, Apax, EQT und Advent hätten es in die zweite Runde geschafft. Endgültige Offerten seien Anfang November fällig. Stahlgruber hatte Ende August erklärt, verschiedene Optionen einschließlich eines Verkaufs zu prüfen. Das 1923 gegründete Familienunternehmen liefert neben Ersatz- und Zubehörteile auch Werkstattausrüstung an Auto-Reparaturbetriebe. Stahlgruber beschäftigt 6500 Mitarbeiter, davon gut 5000 in Deutschland und kam zuletzt auf einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. (rts)

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  • Personalie
    Kley führt Lufthansa-Aufsichtsrat

    Bei der Lufthansa hat der Aufsichtsratschef gewechselt. Der frühere Lufthansa-Finanzvorstand und Ex-Merck-Chef Karl-Ludwig Kley folgt auf Wolfgang Mayrhuber, der sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt hat. Mit dem Wechsel ein halbes Jahr vor Ende seiner Amtszeit wolle er eine kontinuierliche Entwicklung stützen, sagte Mayrhuber einer Mitteilung zufolge. "Ich habe meine Aufgaben zudem mit dem guten Gefühl abgegeben, dass das Unternehmen einen positiven Ergebnistrend und eine insgesamt erfreuliche Entwicklung zeigt." (dpa)

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