Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 26. August 2014
  • Ankauf

    Russland baut Goldreserven aus

    Die Notenbanken von Russland und Kasachstan haben im Juli ihre Goldbestände weiter aufgestockt. Russland, eines der Länder mit den größten Goldvorräten, hat seine Bestände im Juli um rund 340.000 Unzen auf nun 35,5 Millionen Unzen erhöht, wie der Internationale Währungsfonds mitteilte. Die kasachische Notenbank, einer der aktivsten Goldkäufer der vergangenen Jahre, hat ihr Depot im gleichen Zeitraum um 45.000 Unzen auf 5,1 Millionen Unzen aufgefüllt, geht aus den Daten hervor. Zudem habe auch die Notenbank von Ecuador im Juli ihren Goldbestand um 10.000 Unzen erhöht. Vor allem Notenbanken aus den Schwellenländern haben in den vergangenen Jahren vor dem Hintergrund der globalen Schuldenkrise ihre Goldbestände kontinuierlich ausgebaut. Diese hatte die Währungen vieler Schwellenländer in gehörige Turbulenzen gebracht. Ihre Goldbestände reduziert haben dagegen die Notenbanken von Weißrussland und der Türkei. Das osteuropäische Land trennte sich von insgesamt 79.000 Unzen. Die Türkei fuhr ihren Bestand um 138.000 Unzen auf nun 16,4 Millionen Unzen zurück. (DJ)

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  • Freitag, 27. Mai 2016
  • Konjunktur
    Französisches Konsumklima hellt sich auf

    Die Kauflaune der Franzosen hat sich im Mai überraschend besser geworden. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen kletterte von 94 auf 98 Punkte, wie das Statistikamt Insee zu seiner monatlichen Umfrage mitteilte. Das ist der beste Wert seit Januar, als fast ein Neun-Jahres-Hoch erreicht wurde. Hauptgrund für die Entwicklung: Die Angst vor Arbeitslosigkeit nahm spürbar ab und ist so niedrig wie seit Mitte 2008 nicht mehr. Ökonomen hatten mit einer Stagnation des Indikators gerechnet. Das Barometer bleibt allerdings trotz des Anstiegs unter dem Durchschnittswert der Jahre 1987 bis 2015 von 100 Zählern. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone schwächelt seit Jahren und leidet unter hoher Arbeitslosigkeit. (rts)

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  • Unternehmen
    Axa trennt sich von britischem Lebensversicherungsgeschäft

    Der französische Versicherer Axa stößt sein britisches Lebensversicherungsgeschäft ab. Der Bereich UK Life & Savings werde an die Phoenix-Gruppe verkauft, teilte Axa mit. Der britische Finanzkonzern gilt als Spezialist für die Abwicklung von Lebensversicherungsbeständen. Zuvor hatte sich Europas zweitgrößter Versicherer bereits von seinem auf der Isle of Man ansässigen Anleihegeschäft und der Plattform Elevate getrennt. Die drei Verkäufe sollen insgesamt 832 Millionen Euro einbringen. Der Allianz-Rivale rechnet dennoch mit einem Nettoverlust von 400 Millionen Euro durch diese Verkäufe, die in der zweiten Jahreshälfte unter Dach und Fach gebracht werden sollen. Das einst lukrative Leben-Geschäft steht doppelt unter Druck. Die niedrigen Zinsen machen es den Versicherern schwer, die zugesagte Verzinsung zu erwirtschaften. Die verschärfte Regulierung zwingt sie dazu, für langfristige Garantien mehr Kapital zurückzulegen. (rts)

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  • Unternehmen
    Snapchat wird immer wertvoller

    Der Messaging-Dienst Snapchat hat seinen Wert deutlich erhöht. Das Start-Up-Unternehmen habe in einer Finanzierungsrunde, die sich über einen Zeitraum von einem Jahr erstreckt hat, insgesamt 1,8 Milliarden US-Dollar bei verschiedenen Investoren eingesammelt, sagten Insider. Zu den Investoren gehörten Sequoia Capital, Spark Capital, Meritech Capital Partners und Dragoneer Investment. Die Smartphone-App Snapchat ist damit jetzt an die 18 Milliarden Dollar wert. Alle Investoren hätten in der Finanzierungsrunde Stammaktien von Snapchat zum Preis von 30,72 Dollar das Stück gekauft, hieß es. (DJ)

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