Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 26. August 2014
  • Ankauf

    Russland baut Goldreserven aus

    Die Notenbanken von Russland und Kasachstan haben im Juli ihre Goldbestände weiter aufgestockt. Russland, eines der Länder mit den größten Goldvorräten, hat seine Bestände im Juli um rund 340.000 Unzen auf nun 35,5 Millionen Unzen erhöht, wie der Internationale Währungsfonds mitteilte. Die kasachische Notenbank, einer der aktivsten Goldkäufer der vergangenen Jahre, hat ihr Depot im gleichen Zeitraum um 45.000 Unzen auf 5,1 Millionen Unzen aufgefüllt, geht aus den Daten hervor. Zudem habe auch die Notenbank von Ecuador im Juli ihren Goldbestand um 10.000 Unzen erhöht. Vor allem Notenbanken aus den Schwellenländern haben in den vergangenen Jahren vor dem Hintergrund der globalen Schuldenkrise ihre Goldbestände kontinuierlich ausgebaut. Diese hatte die Währungen vieler Schwellenländer in gehörige Turbulenzen gebracht. Ihre Goldbestände reduziert haben dagegen die Notenbanken von Weißrussland und der Türkei. Das osteuropäische Land trennte sich von insgesamt 79.000 Unzen. Die Türkei fuhr ihren Bestand um 138.000 Unzen auf nun 16,4 Millionen Unzen zurück. (DJ)

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  • Montag, 27. Februar 2017
  • Arbeitsmarkt
    Arbeitsagenturen rechnen weiter mit Jobaufschwung

    Jobvermittler sehen vorerst keinen Hinweis auf ein Ende des Jobaufschwungs. Mindestens bis zum Frühsommer rechnen sie saisonbereinigt mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in seinem Arbeitsmarktbarometer für Februar berichtete. Zugleich werde die Zahl der Jobs in den kommenden drei Monaten erneut zunehmen. Das IAB ist das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit, das Barometer fußt auf einer Umfrage unter den 156 Arbeitsagenturen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Evonik bekommt neuen Vorstandschef

    Beim Essener Chemiekonzern Evonik kommt es zum Führungswechsel. Vorstandschef Klaus Engel soll mit Ablauf der Hauptversammlung am 23. Mai 2017 aus dem Amt scheiden, teilte Evonik mit. Nachfolger soll der stellvertretende Vorstandschef Christian Kullmann werden. Der vom Präsidialausschuss des Aufsichtsrats vorgeschlagene Vorstandsumbau muss noch vom gesamten Kontrollgremium abgesegnet werden, voraussichtlich wird der Aufsichtsrat am 1. März darüber entscheiden. Der frühere Kommunikationschef Kullmann war 2014 in den Vorstand des Essener Spezialchemiekonzerns aufgerückt, seit Mai 2016 ist er stellvertretender Vorstandschef. (rts)

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  • Konjunktur
    Stimmung in Eurozone hellt sich auf

    Die Stimmung in der Wirtschaft der Eurozone hat sich im Februar etwas aufgehellt. Das Barometer legte leicht um 0,1 auf 108,0 Punkte zu, wie die EU-Kommission mitteilte. Ökonomen hatten damit gerechnet. In der Industrie, bei den Dienstleistern und am Bau besserte sich die Stimmung. Bei den Verbrauchern und auch im Einzelhandel verschlechterte sie sich hingegen. Das ebenfalls ermittelte Barometer für das Geschäftsklima stieg um 0,06 auf plus 0,82 Zähler zum Vormonat. Die EU-Kommission sieht alle EU-Staaten auf Wachstumskurs - trotz wirtschaftlicher Abschottungstendenzen in den USA und den anstehenden Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien. (rts)

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  • Konjunktur
    KfW hebt Konjunkturprognose leicht an

    Die staatliche Förderbank KfW hebt wegen des guten Jahresauftakts ihre Konjunkturprognose für die deutsche Wirtschaft leicht an. Das Bruttoinlandsprodukt werde voraussichtlich um 1,4 Prozent zulegen, heißt es in der Vorhersage. Bislang war von 1,3 Prozent die Rede. "Der deutsche Aufschwung zeigt Ausdauer", sagte KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner. "Die heimische Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs." Der Tempoverlust - 2016 hatte es noch zu 1,9 Prozent gereicht - gehe zu drei Vierteln auf die geringere Zahl von Arbeitstagen zurück. Auch für das kommende Jahr erwartet die KfW eine Zunahme um 1,4 Prozent. "Allerdings sorgt das politische Umfeld für erhebliche Prognoserisiken", warnte Zeuner. (rts)

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