Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 18. Februar 2016
  • Rating

    S&P stuft Brasilien schlechter ein

    Das in eine tiefe Rezession abgerutschte Brasilien ist von der US-Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) weiter herabgestuft worden, der Ausblick bleibt negativ. Wie S&P am Abend mitteilte, werde die Bewertung von "BB+" auf "BB" gesenkt. Beide Ratings bewegen sich im sogenannten Ramsch-Niveau: Der Kauf von Staatsanleihen aus diesem Bereich wird als spekulative Anlage gesehen, es muss mit Ausfällen gerechnet werden. Dadurch, dass Brasilien von führenden Ratingagenturen seit Monaten herabgestuft wird, bekommt es zunehmend Probleme, sich international frisches Geld zu verschaffen. Brasiliens Wirtschaft war 2015 um fast vier Prozent eingebrochen, die Inflation lag bei 10,7 Prozent und der Konsum ist stark zurückgegangen. (dpa)

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  • Donnerstag, 24. August 2017
  • Unternehmen
    Toyota könnte Stahlpreise belasten

    Der Autokonzern Toyota wird seinen Zulieferern in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres voraussichtlich niedrigere Stahlpreise ermöglichen. Der Preis soll im Zeitraum von Oktober bis März um rund 5000 Yen (39 Euro) pro Tonne fallen, berichtet die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei. Es wäre der erste Preisrückgang dieser Art seit eineinhalb Jahren. Toyota werde seine Zulieferer demnächst informieren. Toyota verhandelt die Preise mit Stahlherstellern wie Nippon Steel und Sumitomo Metal alle sechs Monate neu. Der Autobauer kauft dann große Mengen zum vereinbarten Preis ein und verkauft sie an die Zulieferer. Die Abschlüsse von Toyota mit der Stahlindustrie haben üblicherweise Signalwirkung für andere Hersteller, auch über die Autobranche hinaus. (DJ)

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  • Unternehmen
    Insider: Bei Audi steht Vorstandsumbau an

    Der Audi-Aufsichtsrat will Insidern zufolge Anfang kommender Woche über die Ablösung von vier Vorstandsmitgliedern entscheiden. Das Gremium wolle sich am Montag zu einer außerordentlichen Sitzung treffen, sagten mit der Situation vertraute Personen. Die Vorstände für Produktion, Vertrieb, Finanzen und Personal sollten ausgetauscht werden. Vorstandschef Rupert Stadler bleibe dagegen im Amt. Früheren Angaben von Insidern zufolge soll der Vorstandsumbau nach langen Querelen noch vor der IAA, der wichtigsten Automesse der Welt, die Mitte September ihre Tore öffnet, über die Bühne gehen. (rts)

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