Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 24. Januar 2015
  • Unternehmen

    SAP erwägt weitere Anleihe

    Nach dem größten Zukauf seiner Firmengeschichte will der Softwarekonzern SAP womöglich erneut den Kapitalmarkt anzapfen. Zur Finanzierung des US-Reisekostenspezialisten Concur erwägt Finanzchef Luka Mucic eine weitere Anleihe. "Einen Teil der Concur-Finanzierung haben wir über einen Eurobond im Volumen von 2,75 Milliarden Euro gedeckt", sagte Mucic der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". Derzeit werde geprüft, ob dies vorteilhaft sei. SAP hatte den Zukauf im Volumen von 6,2 Milliarden Euro Ende 2014 abgeschlossen. Concur verkauft Software zum Organisieren und Abrechnen von Dienstreisen. Mucic hatte kürzlich bereits deutlich gemacht, dass SAP für die kommenden Jahre keine großen Zukäufe anstrebe. Zunächst müssten die Schulden fast 19 Milliarden Euro abgebaut werden. (rts)

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  • Mittwoch, 22. Februar 2017
  • Unternehmen
    Unilever will wertvoller werden

    Nach dem abgewendeten Übernahmeversuch des US-Lebensmittelherstellers Kraft Heinz will der Konsumgüter-Konzern Unilever prüfen, wie sich für die Aktionäre der Wert des Unternehmens steigern lässt. Alle Optionen sollten bis Anfang April bewertet werden, teilte Unilever mit. Der Übernahmeversuch von Kraft Heinz habe gezeigt, wie nötig es sei, zugunsten der Aktionäre den Unternehmenswert schnell zu steigern. Kraft Heinz hatte am Sonntag sein Angebot für Unilever zurückgezogen, mit dem das niederländische Unternehmen mit 143 Milliarden Dollar bewertet wurde. Unilever hatte das Angebot als zu niedrig zurückgewiesen. (AFP)

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  • Quartalszahlen
    Sparkurs hilft Modekette Esprit wieder in die schwarzen Zahlen

    Die Modekette Esprit ist dank ihres Sparprogramms in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Geschäftshalbjahr erzielte der Konzern einen Nettogewinn von umgerechnet 7,4 Millionen Euro, wie der Rivale von H&M und Zara mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Verlust von 29 Millionen Euro angefallen. Zum positiven Ergebnis habe vor allem die Schließung unrentabler Filialen beigetragen. Angesichts der Nachfrageschwäche in China seien insbesondere dort Geschäfte dichtgemacht worden. Zugleich wurden die Werbeaktivitäten im asiatischen Raum heruntergefahren. Die Kürzungen machten sich allerdings auch auf der Einnahmenseite bemerkbar: Der Umsatz sank um mehr als zehn Prozent auf umgerechnet rund eine Milliarde Euro. (rts)

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