Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Banken

    SEB schließt zwei deutsche Standorte

    Die Deutschland-Tochter der schwedischen Bank SEB will zehn Prozent ihrer 700 Stellen streichen. "Wir haben entschieden, unsere Standorte in Hamburg und Düsseldorf zu schließen und unsere Kompetenzen in der Zentrale in Frankfurt zu bündeln", sagte ein Sprecher des Geldinstituts. Umgesetzt sein sollen die Maßnahmen bis zur Mitte dieses Jahres. Betriebsbedingte Kündigungen will die SEB dabei vermeiden. Neben Frankfurt soll ein kleiner Standort in München erhalten bleiben, von wo aus die SEB Mittelstandskunden in Bayern und Baden-Württemberg bedient. Die SEB macht in Deutschland nur noch Geschäfte mit Firmenkunden und institutionellen Kunden. Das Privatkundengeschäft der deutschen Tochter hatten die Schweden 2011 an die spanische Banco Santander verkauft. (dpa)

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  • Dienstag, 30. Mai 2017
  • Unternehmen
    Symrise kauft britischen Saft-Lieferanten

    Der Duft- und Aromenhersteller Symrise verstärkt sich mit einem Zukauf in Großbritannien. Mit der Übernahme des größten britischen Obst- und Gemüsesaft-Lieferanten Cobell wolle Symrise seine Position auf dem britischen Getränkemarkt ausbauen, teilte das Unternehmen aus dem niedersächsischen Holzminden mit. Zum Kaufpreis machte Symrise keine Angaben. Der MDax-Konzern ist seit mehr als 50 Jahren auf dem britischen Markt tätig und hatte dort zuletzt seine Aktivitäten im Bereich Süßwaren und würzige Anwendungen ausgebaut. Cobell kam im vergangenen Jahr auf einen Umsatz von umgerechnet etwa 58 Millionen Euro und beschäftigt 56 Mitarbeiter. Die Transaktion soll noch Anfang Juli abgeschlossen werden. (rts)

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  • Konjunktur
    Französische Wachstum stärker als erwartet

    Die französische Wirtschaft ist zu Jahresbeginn etwas stärker gewachsen als bislang angenommen. Das Bruttoinlandsprodukt legte von Januar bis März um 0,4 Prozent zum Vorquartal zu. Das Statistikamt Insee korrigierte damit den zunächst ermittelten Wert von 0,3 Prozent leicht nach oben. Die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone erwischte trotz der Aufwärtskorrektur einen vergleichsweise schwachen Start: In der Währungsunion insgesamt gab es ein Plus von 0,5 Prozent, in Deutschland von 0,6 Prozent. Die Chancen stehen aber nicht schlecht, dass die Konjunktur im laufenden zweiten Quartal an Schwung gewinnt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen erreichte im Mai mit 102 Punkten den höchsten Stand seit fast zehn Jahren. Bereits im April waren die privaten Konsumausgaben um 0,5 Prozent gestiegen, nachdem es im März noch einen Rückgang um 0,1 Prozent gegeben hatte. Die EU-Kommission sagt Frankreich in diesem Jahr ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 1,4 Prozent voraus, nachdem es 2016 nur zu 1,2 Prozent gereicht hatte. Im kommenden Jahr sollen es dann 1,7 Prozent sein. (rts)

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  • Konjunktur
    Deutsche Importpreise sinken leicht

    Die Importpreise in Deutschland sind im April leicht zurückgegangen. Wie das Statistische Bundesamt berichtete, sank der Index der Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Ökonomen hatten dagegen einen Anstieg von 0,1 Prozent prognostiziert. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein Importpreisanstieg von 6,1 Prozent registriert. Hier war im Vorfeld ein Anstieg von 6,3 Prozent erwartet worden. Im Vormonat waren die Importpreise gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gesunken und gegenüber dem Vorjahr um 6,1 Prozent gestiegen.  Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die deutsche Inflation, die Exportpreise lassen Rückschlüsse auf die globale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu. (DJ)

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  • Unternehmen
    British Airways fliegt wieder nach Plan

    Vier Tage nach dem Komplettausfall ihrer Computersysteme will British Airways nun wieder auf allen Strecken nach Plan fliegen. "Unsere IT-Systeme laufen wieder reibungslos und wir werden am Dienstag an den Flughäfen Heathrow und Gatwick vollständig nach unserem Flugplan operieren", teilte das Unternehmen am Montag mit. Am Samstag waren an beiden Standorten alle Flüge gestrichen worden. Auch in den Folgetagen kam es noch zu zahlreichen Flugausfällen. Das Unternehmen führte die weltweiten Störungen ihres Computersystems auf Probleme mit der Stromversorgung zurück. (rts)

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