Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 19. August 2014
  • Unternehmen

    SKW Stahl-Metallurgie erwägt Kapitalerhöhung

    Nach der Gewinnwarnung in der vergangenen Woche zieht der Spezialchemie-Anbieter SKW Stahl-Metallurgie eine Kapitalerhöhung in Erwägung. "Über einen derartigen Schritt wird man nachdenken müssen", sagte Vorstandschef Kay Michel der "Börsenzeitung". Das Unternehmen sei aber kein "Distressed Case". "Das Kerngeschäft funktioniert, wir haben kein Liquiditätsproblem", sagte Michel weiter.

    Vergangene Woche hatte SKW außerordentliche Wertberichtigungen über 84 Millionen Euro angekündigt und vor einem deutlich negativen Konzernergebnis im Gesamtjahr gewarnt. Auslöser für die Wertberichtigungen war eine Strategieüberprüfung.

    Die Kosten für Anpassungen und eine Neuausrichtung der Gruppe werden das Ergebnis massiv belasten, womit auch Bedingungen in den Kreditverträgen verletzt würden. Nach SKW-Angaben wollen die Banken zunächst bis Ende September stillhalten und haben einem Kündigungsverzicht zugestimmt. (DJ)

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  • Samstag, 18. November 2017
  • Wellness
    Douglas plant "Beauty-Waggons" in Zügen

    Maniküre oder Make-up während der Bahnreise: Die Parfümeriekette Douglas will in Zügen der Deutschen Bahn "Beauty-Waggons" einrichten. Eine entsprechende Anfrage sei bei der Bahn gestellt worden, sagte die neue Chefin des Düsseldorfer Unternehmens, Tina Müller, der "Rheinischen Post". "Wir haben viele Kundinnen, die häufig unterwegs sind." Um Wartezeiten bei Flügen zu überbrücken, könne sie sich Ähnliches in den Lounges der Lufthansa vorstellen. Douglas brauche wie alle Marken von Zeit zu Zeit eine Modernisierung, sagte Müller. Bei männlichen Kunden sieht die Managerin, die seit Anfang November im Amt ist und zuvor als Marketing-Vorstand bei Opel gearbeitet hatte, deutliches Wachstumspotenzial: "Aus meiner Sicht gehören Schönheit und mentale Stärke eng zusammen. Das ist der Hebel, an dem wir in der Kommunikation ansetzen." 8afp9

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  • Notenbankgouverneur Nowotny
    Regulierung von Krypto-Währungen im Gespräch

    Nach dem Handelsverbot für Krypto-Börsen in China wird laut Östereichs Notenbank-Gouverneur Ewald Nowotny auch in der Euro-Zone über eine härtere Gangart im Umgang mit Bitcoin & Co. nachgedacht. Gesetzgeber und Zentralbanken diskutierten derzeit über eine Regulierung von Krypto-Währungen, sagte das EZB-Ratsmitglied. China habe Cybergeld-Börsen einen Riegel vorgeschoben, weil die Pekinger Führung sie für betrügerisch halte, führte der österreichische Notenbankchef auf einer Konferenz in Florenz aus. Chinesische Behörden hatten den in Peking ansässigen Krypto-Börsen im September den Handel verboten. Damit wollten sie die finanziellen Risiken eindämmen, die der hochspekulative und zuletzt rasant gewachsene Markt mit sich bringt. (rts)

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