Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 17. März 2016
  • Konjunktur

    SNB belässt Leitzins auf Rekordtief

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hält am eingeschlagenen geldpolitischen Kurs fest und setzt zur Schwächung des Frankens weiterhin auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen. Das Zielband für den Referenzzins Dreimonats-Libor beließen die Währungshüter bei minus 1,25 bis minus 0,25 Prozent. Die Sichteinlagen der Banken bei der SNB werden weiterhin mit 0,75 Prozent belastet. Die SNB bekräftigte zudem, dass sie bei Bedarf am Devisenmarkt intervenieren wolle, um den Franken zu schwächen. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Libor-Ziel gerechnet. (rts)

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  • Montag, 20. November 2017
  • Technikkonzern
    Toshiba plant Kapitalerhöhung über 4,5 Milliarden Euro

    Der in Nöten steckende Toshiba-Konzern will mit einer Kapitalerhöhung 600 Milliarden Yen - umgerechnet 4,5 Milliarden Euro - einsammeln. Damit will der japanische Technologiekonzern ein drohendes Delisting von der Tokioter Börse verhindern, wenn der geplante Verkauf seines Chipgeschäfts sich verzögert. Die neuen Aktien sollen bei ausländischen Fonds platziert werden, wie Toshiba mitteilte.

    Die Emission entspricht 54 Prozent der ausstehenden Aktien. Der Plan sieht vor, dass der aktivistische Fonds Effissimo Capital Management Pte Ltd aus Singapur mit einer Beteiligung von 11,34 Prozent zum größten Aktionär von Toshiba wird. Das Eigenkapital des Unternehmens lag zum 30. September bei Minus 620 Milliarden Yen. Sollte dort am 31. März 2018, dem Ende des Geschäftsjahres von Toshiba, weiterhin ein Minus stehen, wäre das das zweite Jahr in Folge. Dann müsste Toshiba den Vorschriften zufolge die Börse in Tokio verlassen.

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  • Unternehmen
    Insider: Milliardendeal in US-Chipindustrie

    Der US-Chiphersteller Marvell Techology kauft Insidern zufolge den kleineren Rivalen Cavium für etwa sechs Milliarden Dollar. Das Geschäft solle im Laufe des Montags bekanntgegeben werden, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen. Eine Stellungnahme der beiden Unternehmen lag zunächst nicht vor. Durch einen Zusammenschluss entstünde ein Konzern mit einem Marktwert von etwa 14 Milliarden Dollar. Das "Wall Street Journal" hatte Anfang des Monats von den Fusionsplänen berichtet. (rts)

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  • Konjunktur
    Japanische Exporte steigen

    Der japanische Außenhandel hat im Oktober weniger zugelegt als von Experten erwartet. Die Unternehmen verkauften zwar 14,0 Prozent mehr ins Ausland als vor einem Jahr, wie aus Daten des Finanzministeriums hervorging. Das war jedoch weniger als die 15,8 Prozent, die von Reuters befragte Analysten vorhergesagt hatten. Im Vormonat hatte der Anstieg 14,1 Prozent betragen. Die Importe legten im Oktober um 18,9 Prozent zum Vorjahr zu. Hier waren 20,2 Prozent erwartet worden. (rts)

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