Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 19. Februar 2015
  • Unternehmen

    Saab bittet um Schuldenerlass

    Die Eigner des schwedischen Autobauers Saab haben einige ihrer Gläubiger um einen Schuldenerlass gebeten, um den maroden Konzern zu retten. Das chinesische Konsortium National Electric Vehicle Sweden (Nevs) verhandelt nach eigenen Angaben mit zwei großen Autoherstellern. "Die Verhandlungen schreiten voran, aber es ist kompliziert, eine Einigung zu erreichen, während wir uns in der Reorganisation befinden",sagte erklärte Nevs-Chef Mattias Bergman. Um die Sanierung abzuschließen, sei eine Übereinkunft mit den Gläubigern notwendig.

    Laut dem Vorschlag will Nevs den vollen Forderungen der meisten der rund 570 Gläubiger entsprechen. Etwa 100 von ihnen sollen von ihren Forderungen über 500.000 schwedischen Kronen (rund 52.000 Euro) dagegen nur die Hälfte zurückbekommen. Für den 26. Februar hat Nevs die Gläubiger nun zu einem Informationstreffen geladen.

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  • Sonntag, 23. April 2017
  • Unternehmen
    Kinderradhersteller Puky beklagt Imageprobleme

    Der bekannte Kinderfahrradhersteller Puky klagt über Imageprobleme unter Sechsjährigen. Schon bei Kindern im Alter von sechs bis sieben Jahren gelte die Marke als zu kindlich, sagte Puky-Geschäftsführer Mathias Heller der "Welt am Sonntag". Der Hersteller will daher seine Modelle für ältere Kinder und Jugendliche komplett überarbeiten. Bei einigen wurde bereits die rote Farbe aus dem Puky-Logo verbannt, um die Räder von denen für Kleinere stärker abzugrenzen.

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  • Devisen
    SNB für Frankreich-Wahlergebnis gewappnet

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) ist nach den Worten ihres Präsidenten Thomas Jordan darauf vorbereitet, einem Aufwertungsdruck des Franken nach der Präsidentenwahl in Frankreich etwas entgegenzusetzen. Die Bank sei bereit, dazu die vorhandenen Instrumente zu nutzen, sagte der SNB-Chef. "Wir hoffen, dass ein vernünftiger Kandidat gewinnt, jemand der für freie Märkte ist. Aber wir können nicht ausschließen, dass es mehr Druck auf den Schweizer Franken geben wird." Die SNB setzt bereits auf Negativzinsen und Devisenmarktinterventionen, um den Kurs des Franken zu deckeln. Wenn der Franken steigt, verteuert das Schweizer Waren im Ausland und bremst somit die Exporte und die Wirtschaft der Alpenrepublik. (rts)

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