Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 08. Januar 2015
  • Banken

    Santander sammelt Milliarden ein

    Die spanische Großbank Santander will mit der Ausgabe neuer Aktien 7,5 Milliarden Euro einnehmen. Das Geld solle kurzfristig bei Investoren eingesammelt werden, teilte das Geldinstitut mit. Das Volumen entspricht knapp zehn Prozent der bisherigen Kapitaldecke. Wozu die Bank die Mittel einsetzen will, war zunächst nicht klar. In der Vergangenheit wurde am Kapitalmarkt immer wieder darüber spekuliert, dass Santander im Ausland - etwa in Italien oder auch Deutschland - zukaufen könnte. Bekannt ist bereits, dass die Spanier ein Auge auf den Nachfolger des Pleite-Instituts Banco Espirito Santo aus Portugal geworfen haben. (rts)

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  • Sonntag, 22. Oktober 2017
  • Konjunktur
    Arbeitslosigkeit in China fällt auf 16-Jahres-Tief

    Die Arbeitslosenquote in China ist offiziellen Angaben zufolge auf den tiefsten Stand seit rund 16 Jahren gesunken. Sie fiel Ende September auf 3,95 Prozent und damit erstmals seit 2001 unter die Marke von vier Prozent, wie das Arbeitsministerium in Peking mitteilt. In den ersten neun Monate seien 10,97 Millionen neue Stellen geschaffen worden. Das seien 300.000 mehr als im vorigen Jahr. Damit seien die Ziele der Regierung für dieses Jahr bereits erfüllt. Sie hatte rund elf Millionen neue Jobs und eine Arbeitslosenquote unter der Marke von 4,5 Prozent vorgegeben. Um soziale Unruhen in dem bevölkerungsreichen Land der Welt zu vermeiden, ist Stabilität am Arbeitsmarkt einer der Prioritäten der Regierung. Trotz des kräftig abgekühlten Wirtschaftswachstums liegt die offizielle Arbeitslosenquote in China seit Jahren bei knapp über vier Prozent - 2016 lag sie bei 4,02 Prozent. Experten geben allerdings zu bedenken, dass die offizielle Quote das Ausmaß der Beschäftigung nicht genau widerspiegelt, da darin die Millionen Wanderarbeiter in der Volksrepublik nicht berücksichtigt werden. (rts)

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