Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 08. Januar 2015
  • Banken

    Santander sammelt Milliarden ein

    Die spanische Großbank Santander will mit der Ausgabe neuer Aktien 7,5 Milliarden Euro einnehmen. Das Geld solle kurzfristig bei Investoren eingesammelt werden, teilte das Geldinstitut mit. Das Volumen entspricht knapp zehn Prozent der bisherigen Kapitaldecke. Wozu die Bank die Mittel einsetzen will, war zunächst nicht klar. In der Vergangenheit wurde am Kapitalmarkt immer wieder darüber spekuliert, dass Santander im Ausland - etwa in Italien oder auch Deutschland - zukaufen könnte. Bekannt ist bereits, dass die Spanier ein Auge auf den Nachfolger des Pleite-Instituts Banco Espirito Santo aus Portugal geworfen haben. (rts)

    +
  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen