Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 05. März 2016
  • Ölmarkt-Anteile

    Saudi-Arabien gibt sich kämpferisch

    Nach Monaten des Ölpreisverfalls hat Saudi-Arabien Erwartungen auf eine Produktionsdrosselung eine Absage erteilt. Das Land werde seinen Marktanteil aufrechterhalten, sagte Außenminister Adel al-Dschubeir am Samstag vor Journalisten in Paris. Die Vorstellung, sein Land könne die Förderung mindern, während andere Länder mehr produzierten, sei unrealistisch. Marktkräfte bestimmten den Preis und die Märkte würden sich erholen, fügte der Minister hinzu. Die Ölpreise sind seit Monaten im freien Fall, was auf ein weltweites Überangebot und sinkende Nachfrage unter anderem aus China zurückzuführen ist. Zuletzt warnte die Ratingagentur Moody's Saudi-Arabien und andere Golfstaaten wegen des Ölpreisverfalls vor einer Herabstufung. (rts)

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  • Freitag, 24. Juni 2016
  • Notenbanken
    EZB ist in Alarmbereitschaft

    Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nach dem Brexit-Votum in Alarmbereitschaft. Sie stehe in engem Kontakt mit anderen Notenbanken und sei für zusätzliche Liquiditätsmaßnahmen bereit, auch in Fremdwährung, erklärte die EZB. Außerdem würden die Entwicklungen an den Finanzmärkten genau beobachtet. Die EZB habe sich in Zusammenarbeit mit den von ihr beaufsichtigten Banken auf diesen Notfall vorbereitet. Die Bankensystem in der Eurozone sei widerstandsfähig sowohl in Hinsicht auf Kapital als auch auf Liquidität. (DJ)

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  • Konjunktur
    Ifo: Deutscher Aufschwung ist intakt

    Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich vor der Brexit-Entscheidung noch weiter deutlich verbessert. Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Juni um 0,9 auf 108,7 Punkte - das war der höchste Stand seit zwei Jahren, wie das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung mitteilte. Die befragten Unternehmen schätzten sowohl ihre aktuelle Geschäftslage als auch ihre Geschäftsaussichten für das kommende halbe Jahr besser ein. "Der Aufschwung in Deutschland ist intakt», sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. Die Industriefirmen seien erneut zufriedener und erstmals seit Januar wieder mehrheitlich optimistisch gewesen. "Die Auftragsbücher haben sich weiter gefüllt", sagte Fuest. (dpa)

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