Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 29. Oktober 2014
  • Rechtsstreit

    Saudis verklagen Barclays

    Ein saudiarabischer Immobilienkonzern hat die britische Großbank Barclays auf Schadenersatz in Höhe von 10 Milliarden US-Dollar verklagt. Nach Darstellung von Jadawel International, einer Tochter der in London ansässigen MBI International Holdings, wollte sich das Geldhaus angeblich mit einem "betrügerischen Plan" im Zusammenhang mit Immobiliengeschäften eine der begehrten Banklizenzen in Saudi-Arabien sichern. Bei diesem Vorhaben des Kreditinstituts sei Jadawel hintergangen worden. Die Klage wurde bereits am vergangenen Dienstag bei einem Gericht im US-Bundesstaat New York eingereicht. Wenn es zu einer Verhandlung nach US-Recht kommen sollte, könnten der britischen Bank tatsächlich enorme Schadenersatzzahlungen drohen. Barclays erklärte in einer ersten Stellungnahme, die Forderung sei unbegründet. Man werde sich dagegen wehren. (rts)

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  • Montag, 29. Mai 2017
  • Notenbanken
    Fed-Mitglied für weitere Zinsanhebungen

    Die US-Wirtschaft hat nach Einschätzung eines einflussreichen Mitglieds der Notenbank die Zielmarken für Preisstabilität und Vollbeschäftigung nahezu erreicht und muss die Zinsen weiter anheben, um eine Überhitzung der Wirtschaft zu verhindern. Mit bestehender Vollbeschäftigung und einem Erreichen des Zwei-Prozent-Inflationsziels der Notenbank Fed bis zum kommenden Jahr müsse die Fed die Zinsen weiter schrittweise erhöhen, sagte der Präsident des Fed-Ablegers von San Francisco, John Williams. Eine graduelle Anhebung der Zinsen werde eine Überhitzung der Wirtschaft verhindern, sagte Williams. Die Fed hatte die Zinsen im März angehoben und zwei weitere Erhöhungen für dieses Jahr in Aussicht gestellt. Die US-Wirtschaft wachse weiterhin um nahezu zwei Prozent, die Arbeitslosigkeit sei anhaltend gering und die Schaffung neuer Stellen verlaufe positiv, bilanzierte Williams. Diese Umstände unterstützten einen Anstieg der Inflation auf das angestrebte Niveau von zwei Prozent. (rts)

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  • Luftfahrt
    British Airways noch mit vereinzelnen Problemen

    Auch zu Wochenbeginn müssen Flugreisende in Großbritannien noch mit vereinzelten Behinderungen wegen des Computerproblems bei British Airways (BA) rechnen. Der Londoner Flughafen Heathrow, das wichtigste Luftverkehrs-Drehkreuz Europas, teilte mit, es gebe immer noch einige Störungen bei BA. Die Fluggesellschaft selbst kündigte über Twitter an, sie wolle ab Montag alle geplanten Flüge vom Flughafen London-Gatwick wieder aufnehmen. Die Langstreckenflüge von Heathrow sollten ebenfalls wie geplant starten, Kurzstreckenflüge ab Heathrow zum großen Teil. Am Sonntag hatte die Airline einen Teil ihrer geplanten Flüge nach zuvor massiven Ausfällen wieder aufgenommen, Hunderte Passagiere mussten aber immer noch stundenlange Verzögerungen in Kauf nehmen. Wegen eines Zusammenbruchs seiner Computersysteme hatte BA am Samstag alle Flüge am Londoner Flughafen Heathrow gestrichen. (rts)

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