Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. August 2014
  • Windkraft

    Schleswig-Holstein Windstandort Nr. 1

    Beim Ausbau der Windenergie hat Schleswig-Holstein in diesem Jahr bisher alle anderen Bundesländer weit abgehängt. Mit 443 Megawatt neu installierter Leistung trug das Land im ersten Halbjahr gut ein Viertel zum Zubau in Deutschland bei, teilte der Bundesverband Windenergie mit. Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern folgten auf den Plätzen Zwei und Drei. 159 neue Anlagen entstanden in Schleswig-Holstein. In Baden-Württemberg wurde dagegen nur eine Anlage errichtet - in Sachsen gar keine. Die Verdreifachung des Zubaus im Norden im Vorjahresvergleich hängt nach Verbandsangaben mit der Ausweisung neuer Windeignungsflächen durch die Regierung im Jahr 2012 zusammen. (dpa)

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  • Montag, 25. Juli 2016
  • Autobauer
    Airbag-Rückruf kostet Milliarden

    Der Skandal um defekte Airbags des japanischen Zulieferers Takata trifft deutsche Autobauer hart. Bei BMW, Daimler, Audi und Volkswagen seien mehr als sechs Millionen Autos betroffen, berichtete die "Automobilwoche" mit Verweis auf Angaben der Hersteller. Bei BMW seien es seit 2013 rund vier Millionen Fahrzeuge, bei VW 900.000 Pkw und Transporter. Daimler gab die Zahl der betroffenen Fahrzeuge demnach mit rund einer Million an; Audi mit rund 450.000. "Der Schaden insgesamt dürfte schon jetzt bei über zwei Milliarden Euro liegen", sagte Jan Dannenberg von der Management- und Strategieberatung Berylls der "Automobilwoche". Auf ähnliche Summen kam Autoexperte Stefan Bratzel. Er rechnete pro Auto mit Kosten von bis zu 300 Euro. (AFP)

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  • Unternehmen
    Ericsson sucht neuen Vorstandschef

    Der Netzwerkausrüster Ericsson tauscht seinen Chef aus. Vorstandschef Hans Vestberg trete mit sofortiger Wirkung zurück, teilte der Konzern mit. Der bisherige Finanzchef Jan Frykhammar übernehme übergangsweise seinen Posten. Es werde intern und extern nach geeigneten Kandidaten gesucht. Vestberg war insgesamt 28 Jahre für Ericsson tätig, die letzten sieben als Vorstandschef. Der Konzern steckt in Schwierigkeiten. Bei Vorlage der Quartalszahlen vergangene Woche hatten die Schweden weitere Kostensenkungen angekündigt. Der Umsatz ging verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 54,1 Milliarden schwedische Kronen (5,7 Mrd Euro) zurück. Der Gewinn sank um gut ein Viertel auf 1,6 Milliarden Kronen. (dpa)

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