Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 14. August 2014
  • Windkraft

    Schleswig-Holstein Windstandort Nr. 1

    Beim Ausbau der Windenergie hat Schleswig-Holstein in diesem Jahr bisher alle anderen Bundesländer weit abgehängt. Mit 443 Megawatt neu installierter Leistung trug das Land im ersten Halbjahr gut ein Viertel zum Zubau in Deutschland bei, teilte der Bundesverband Windenergie mit. Niedersachsen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern folgten auf den Plätzen Zwei und Drei. 159 neue Anlagen entstanden in Schleswig-Holstein. In Baden-Württemberg wurde dagegen nur eine Anlage errichtet - in Sachsen gar keine. Die Verdreifachung des Zubaus im Norden im Vorjahresvergleich hängt nach Verbandsangaben mit der Ausweisung neuer Windeignungsflächen durch die Regierung im Jahr 2012 zusammen. (dpa)

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  • Dienstag, 27. Juni 2017
  • Banken
    Nomura wählt Frankfurt als Brexit-Exil

    Die japanische Bank Nomura hat sich für Frankfurt als künftigen EU-Standort entschieden. Um auch nach dem Brexit alle Dienstleistungen in der Europäischen Union anbieten zu können, beantragte die Bank eine Lizenz für eine neue Tochtergesellschaft am Main, wie Nomura mitteilte. Wie viele Arbeitsplätze Nomura nach Frankfurt verlagert, blieb zunächst offen. Nach dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens brauchen in London ansässige Finanzinstitute eine eigene Gesellschaft mit Banklizenz in einem EU-Land, um ihre Produkte und Dienstleistungen in den verbleibenden 27 Mitgliedstaaten vertreiben zu dürfen. Der Verband der Auslandsbanken erwartet, dass durch den Brexit in den nächsten zwei Jahren 3000 bis 5000 Arbeitsplätze in Frankfurt entstehen. Erst vergangene Woche hatte Japans zweitgrößter Wertpapierhändler Daiwa Securities angekündigt, eine Lizenz für eine neue Tochter in Frankfurt zu beantragen. (rts)

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